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Fußball-Bezirksliga 4
Erndtebrück 2. gegen Birkelbach: So verlief das Derby

Dennis Althaus (3. v. r.) jubelt über seinen Kopfballtreffer zum 2:0. Mit ihm freuen sich (v. l.) Daniel Wolf, Nico Müller, Frederik Engemann (leicht verdeckt), Are Wolzenburg, Carsten Afflerbach und Jonas Völkel. Die Sportfreunde deklassierten die Reserve des TuS Erndtebrück (im schwarzen Trikot Daniel Gorbacev) mit 4:0.
  • Dennis Althaus (3. v. r.) jubelt über seinen Kopfballtreffer zum 2:0. Mit ihm freuen sich (v. l.) Daniel Wolf, Nico Müller, Frederik Engemann (leicht verdeckt), Are Wolzenburg, Carsten Afflerbach und Jonas Völkel. Die Sportfreunde deklassierten die Reserve des TuS Erndtebrück (im schwarzen Trikot Daniel Gorbacev) mit 4:0.
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TuS Erndtebrück 2. - Sportfr. Birkelbach 0:4 (0:1) „Erndtebrück hat individuelle Klasse, wir haben die mannschaftliche Geschlossenheit. Das hat man heute in jedem Zweikampf gesehen. Wir hatten den größeren Willen. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Dennis Althaus, der seine Jugend im Pulverwaldstadion verbracht hat, ganz besonders nach dem 4:0-Derbysieg seiner Sportfreunde Birkelbach bei der Reserve des TuS Erndtebrück.

Diese war – z

TuS Erndtebrück 2. - Sportfr. Birkelbach 0:4 (0:1) „Erndtebrück hat individuelle Klasse, wir haben die mannschaftliche Geschlossenheit. Das hat man heute in jedem Zweikampf gesehen. Wir hatten den größeren Willen. Das war der Schlüssel zum Erfolg“, freute sich Dennis Althaus, der seine Jugend im Pulverwaldstadion verbracht hat, ganz besonders nach dem 4:0-Derbysieg seiner Sportfreunde Birkelbach bei der Reserve des TuS Erndtebrück.

Diese war – zumindest auf dem Papier – wieder einmal sehr ordentlich besetzt. Mit Keleb Nwubani, Ken Sugawara und Louis Ngalia standen drei Akteure auf dem Feld, die eigentlich Oberliga spielen wollen und aufgrund ihrer Fähigkeiten durchaus in der Lage sein sollten, den Unterschied auszumachen. Zu sehen bekamen davon die 254 Zuschauer allerdings sehr wenig. Und da es zudem auch im Zusammenspiel hakte und die Bereitschaft, die Eins-gegen-Eins-Duelle anzugehen, dem ein oder anderen Spieler ebenfalls abging, stand am Ende diese deutliche Pleite, die zugleich wohl auch den Abstieg in die A-Kreisliga besiegelt hat. Elf Punkte Rückstand in noch fünf ausstehenden Partien und dazu diese schwache Leistung im so wichtigen Spiel gegen den „Nachbarn“: Wie eine Mannschaft, die um den letzten Strohhalm im Abstiegskampf kämpft, wirkt die TuS-Reserve nicht.

Endgültig für ein weiteres Jahr Bezirksliga können hingegen die Birkelbacher planen, die in den vergangenen Wochen ihre Probleme hatten, am Maifeiertag aber auf den Punkt da waren. „Wir haben defensiv heute viel besser gearbeitet als in den letzten Wochen, Fred Engemann hat heute sehr klug gespielt und ist unser bester Mann gewesen“, befand Christof Hoffmann, der Sportliche Leiter, während Olaf Wunderlich, der 1. Vorsitzender der Blau-Gelben, konstatierte: „Wir haben ganz konzentriert gespielt und kaum etwas zugelassen. Jedem war bewusst, worum es heute geht.“

Und wie wichtig dieser Erfolg für die Seele der Birkelbacher war, konnte niemand überhören: Die Freude nach den Toren war überschwänglich, die Derbysieger-Gesänge der Fans und Spieler nach dem Schlusspfiff dürften noch weit außerhalb des Pulverwaldstadions zu hören gewesen sein.
Kapitän Daniel Wolf brach sechs Minuten vor der Pause mit seinem 0:1 den Bann: Bis dahin hatten die Sportfreunde mehr Ballbesitz, mehr Torannäherungen, aber nur eine echte Chance – so wie auch die Gastgeber. Verdient war die Halbzeitführung aber allemal und nach dem Seitentausch erspielte sich die Truppe von Carsten Roth dann noch ein größeres Übergewicht – und traf: Althaus nickte am zweiten Pfosten zum 2:0 ein (55.), Niklas Duchardt (74.) ließ beim 3:0 gleich vier Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und Christoph Stöcker (78.) schraubte das Ergebnis auf 4:0, freilich wären sogar noch mehr „Buden“ drin gewesen.

Und die Erndtebrücker „Zweite“? Die hatte im zweiten Durchgang Pech mit einer immer länger werdenden Flanke von Burak Yildiz, die auf dem Querbalken landete (49.). Glück muss man sich bekanntlich aber auch erarbeiten und dafür tat die Schniegeler-Elf einfach viel zu wenig - ganz zur Freude des Nachbarn aus Birkelbach.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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