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Fußball-Oberliga Westfalen
TuS Erndtebrück bricht nach der Pause ein

Stemmte sich gegen die Pleite: Torschütze William Wolzenburg (r.).

sta Erndtebrück. Sie hatten sich etwas ausgerechnet gegen den Tabellenfünften Westfalia Rhynern, der zu Hause bisher alles weggehauen hat, auswärts aber in fünf Spielen schon vier Niederlagen kassierte. Und zur Halbzeit sah es für den TuS Erndtebrück auch zumindest ergebnistechnisch bestens aus. Doch die 1:0-Führung war schlussendlich nur eine Momentaufnahme, weil die Gäste nach dem Wechsel 20 Minuten lang ihr „Heimgesicht“ im Pulverwald-Stadion zeigten, vier Buden schossen und am Ende mit einem 4:1-Sieg die Rückreise in antraten.

„Wir haben eine schwere Aufgabe beim TuS Erndtebrück, der im Vergleich zu den letzten zwei Jahren nicht mehr wiederzuerkennen ist, bravourös gelöst“, verteilte Rhynerns Übungsleiter Michael Kaminski Komplimente in alle Richtungen.

sta Erndtebrück. Sie hatten sich etwas ausgerechnet gegen den Tabellenfünften Westfalia Rhynern, der zu Hause bisher alles weggehauen hat, auswärts aber in fünf Spielen schon vier Niederlagen kassierte. Und zur Halbzeit sah es für den TuS Erndtebrück auch zumindest ergebnistechnisch bestens aus. Doch die 1:0-Führung war schlussendlich nur eine Momentaufnahme, weil die Gäste nach dem Wechsel 20 Minuten lang ihr „Heimgesicht“ im Pulverwald-Stadion zeigten, vier Buden schossen und am Ende mit einem 4:1-Sieg die Rückreise in antraten.

„Wir haben eine schwere Aufgabe beim TuS Erndtebrück, der im Vergleich zu den letzten zwei Jahren nicht mehr wiederzuerkennen ist, bravourös gelöst“, verteilte Rhynerns Übungsleiter Michael Kaminski Komplimente in alle Richtungen.

Seine Elf brauchte zuvor eine ganze Halbzeit, um auf Touren zu kommen. Denn im ersten Durchgang sahen die 155 Zuschauer eine ausgeglichene Partie, in der die Erndtebrücker gewohnt gut verteidigten: „Unsere Viererkette hat es überragend gemacht“, lobte TuS-Trainer Stefan Trevisi, schob aber auch nach: „Alles davor war nicht gut, nicht aggressiv genug.“ Das machte sich aber im ersten Durchgang kaum bemerkbar, da es Rhynern nur selten gelang, in den Strafraum des TuS vorzustoßen. Zu Buche standen nur zwei Kopfballchancen, während der TuS durch Lars Schardt und Chihiro Inada ebenfalls zwei Mal gefährlich wurde. Und dann kam die 45 Minute: William Wolzenburg nahm Maß, traf die Unterkante der Latte und im zweiten Nachsetzen bugsierte Tim Schradas Leder im Gewühl über die Linie.

„Wir haben versucht, die Jungs in der Halbzeit heiß zu machen. Wir wussten, dass wenn wir so weitermachen, wir das Spiel verlieren werden“, kommentierte Trevisi, musste aber auch feststellen: „Wir haben weiterhin jeden zweiten Ball verloren, auch viele einfache. Wir hatten kein Gegenpressing. Dann hast du gegen so eine Mannschaft keine Chance. Heute war einfach nicht mehr drin.“

Wie eine Dampfwalze überrollte Rhynern den TuS im zweiten Abschnitt und ließ kurzzeitig die Muskeln spielen. Das 1:1 wenige Sekunden nach Wiederbeginn durch Tim Neumann war der Anfang eines 20-minütigen Sturmlaufs. Erndtebrück verlor insbesondere im zentralen Mittelfeld die Kontrolle – das Fehlen von Benedikt Brusch machte sich nunbemerkbar – und die Gäste zogen durch Gianluca Di Vinti (59.), einen Elfmeter von Eduard Probst (63.) und Akhim Seber (65.) schnell auf 1:4 davon.

Danach wurde es wieder ruhiger, das Spiel ähnelte Durchgangs eins, so dass der heimische Oberligist die Begegnung wieder ausgeglichen gestaltete, gleichwohl aber auch nur noch zweimal gefährlich aufkam. Das war dann insgesamt auch offensiv zu wenig und nach zuvor zehn Punkten aus vier Heimspielen stand am Ende die erste Niederlage im Pulverwald-Stadion. Eine verdiente zugleich.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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