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Fußball-Oberliga
TuS Erndtebrück geht in Hamm baden

Fehlstart für den TuS Erndtebrück und Trainer Stefan Trevisi.

sta Hamm. Eine derbe 0:4-Klatsche brachte der TuS Erndtebrück zum Start der Oberliga Westfalen mit zurück in den Altkreis Wittgenstein und wurde dabei Opfer der enormen Effizienz der Hammer SpVg. „Wir sind ausgekontert worden“, ärgerte sich Stefan Trevisi insbesondere über die Entstehung der ersten beiden Treffer nach 13 und 19 Minuten von Patrick Schmidt, der schon früh die Weichen auf Heimsieg stellte und die ersten beiden Chancen des HSV eiskalt nutzte.

Bis dahin kam, wenn überhaupt, eher der TuS Erndtebrück für ein Tor in Frage, der sich in der ersten Viertelstunde fünf Ecken erspielte, aber keine davon zu nutzen wusste.

sta Hamm. Eine derbe 0:4-Klatsche brachte der TuS Erndtebrück zum Start der Oberliga Westfalen mit zurück in den Altkreis Wittgenstein und wurde dabei Opfer der enormen Effizienz der Hammer SpVg. „Wir sind ausgekontert worden“, ärgerte sich Stefan Trevisi insbesondere über die Entstehung der ersten beiden Treffer nach 13 und 19 Minuten von Patrick Schmidt, der schon früh die Weichen auf Heimsieg stellte und die ersten beiden Chancen des HSV eiskalt nutzte.

Bis dahin kam, wenn überhaupt, eher der TuS Erndtebrück für ein Tor in Frage, der sich in der ersten Viertelstunde fünf Ecken erspielte, aber keine davon zu nutzen wusste. „Danach waren wir aber voll auf der Höhe und haben es sehr gut verteidigt“, befand Hamms Trainer Steven Degelmann, dessen Truppe dem TuS ein wenig die Spielgestaltung überließ, der seinerseits vor dem 2:0 durch Tim Schrage eine große Kopfballmöglichkeit genauso aus fünf Metern ausließ wie Burhan Tuncdemir später.

Der Innenverteidiger der Pulverwald-Truppe stand nach einer knappen halben Stunde derweil im eigenen Strafraum im Mittelpunkt, als er Phillip Grodowski deutlich von den Beinen holte, aber Glück hatte, dass Referee Inan Bulut das Foul übersah. Als Ausdruck seiner Unzufriedenheit beließ Coach Trevisi Tuncdemir und Fuad Dodic in der Halbzeit in der Kabine, wechselte Robin Entrup und Taira Tomita ein und beorderte seinen Kapitän Admir Terzic von der „Zehn“ in die Verteidigung.

Das machte sich in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs bezahlt: Erndtebrück kam besser aus der Pause, hatte aber dann Pech, dass William Wolzenburg aus 20 Metern nur den Pfosten traf. „Wenn wir da den Anschluss erzielen, läuft das Spiel in eine andere Richtung, denn wir waren in dieser Phase die klar bessere Mannschaft“, konstatierte Trevisi.

Attiee trifft nur das Aluminium

Schon nach 55 Minuten gab es aber die nächste und damit auch entscheidende kalte Dusche. Vincent Ocansey beförderte das Leder in die Maschen und nutzte die dritte Großchance der Hausherren zum dritten Tor. Klar, dass damit der Drops gelutscht war, wenngleich sich die Wittgensteiner weiter teuer verkauften. Doch spätestens als Abbas Attiee nach einer Stunde abermals das Aluminium anvisierte, dürfte auch dem größten Optimisten im Lager der Blauen bewusst geworden sein, dass es heute nicht der Tag des TuS ist.

„Ab der 55. Minute haben wir das Spiel wieder im Griff gehabt und freuen uns ungemein über den Erfolg, da wir uns mit Erndtebrück in einer Tabellenregion sehen. Wir wollen aber zeigen, dass wir in die Liga gehören. Das ist uns heute gelungen“, zeigte sich Heim-Trainer Dengelmann begeistert, der abschließend noch über das 4:0 von Frederik Falk (76.) jubeln konnte. Trevisi und seine Jungs verließen hingegen enttäuscht und frustriert den Rasen – denn hier war mehr drin.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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