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"Comebacker" Lars Schardt trifft
TuS Erndtebrück schlägt spät zurück

Wichtiger Ausgleich: Lars Schardt (r.) erzielte in der 89. Minute per Strafstoß den Treffer zum 1:1 und wird von Chihiro Inada bejubelt.
  • Wichtiger Ausgleich: Lars Schardt (r.) erzielte in der 89. Minute per Strafstoß den Treffer zum 1:1 und wird von Chihiro Inada bejubelt.
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  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

sta Vreden. Zwar wurde es auch im dritten Saisonspiel noch nichts mit dem ersten „Dreier“ für den TuS Erndtebrück in der Oberliga Westfalen, doch die Wittgensteiner waren am Ende auch mit dem 1:1-Unentschieden bei der SpVg Vreden zufrieden. Schließlich rettete Lars Schardt seine Farben im Kreis Borken nahe der holländischen Grenze erst eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit mit seinem verwandelten Handelfmeter, den der nach wochenlanger Verletzungspause erstmals eingesetzte Stürmer eiskalt verwandelte – und zuvor auch selbst herausgeholt hatte.

„Benedikt Brusch hat den Ball im Zentrum erobert und dann einen überragenden Pass zur mir auf die Außenposition geschlagen.

sta Vreden. Zwar wurde es auch im dritten Saisonspiel noch nichts mit dem ersten „Dreier“ für den TuS Erndtebrück in der Oberliga Westfalen, doch die Wittgensteiner waren am Ende auch mit dem 1:1-Unentschieden bei der SpVg Vreden zufrieden. Schließlich rettete Lars Schardt seine Farben im Kreis Borken nahe der holländischen Grenze erst eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit mit seinem verwandelten Handelfmeter, den der nach wochenlanger Verletzungspause erstmals eingesetzte Stürmer eiskalt verwandelte – und zuvor auch selbst herausgeholt hatte.

„Benedikt Brusch hat den Ball im Zentrum erobert und dann einen überragenden Pass zur mir auf die Außenposition geschlagen. Ich habe den Ball mit dem ersten Kontakt mitgenommen und dann aus zwei, vielleicht drei Metern meinem Gegner an die Hand geschossen“, skizzierte Schardt die Schlüsselszene. Der nach einer knappen Stunde von Co-Trainer Lars Birlenbach für Jordi Ndombaxi ins Spiel gebrachte Angreifer hielt daraufhin mit zwei Mitspielern „Kriegsrat“.

„Keiner von den beiden wollte so richtig. Da hab ich mir den Ball selbst genommen. Ich habe mit Elfmetern kein Problem. Ich schieße sie gerne. Auch nach einer Verletzung“, sagte der 25-Jährige, der den Keeper verlud, zum 1:1-Endstand ausglich und so die dreistündige Rückreise in den Altkreis zu einer angenehmeren Bustour werden ließ.

Brügging trifft kurz zuvor

Danach hatte es vier Minuten zuvor nicht mehr ausgehen, Hendrik Brügging hatte für die Westmünsterländer den vermeintlichen Treffer des Tages erzielt. Aus etwa 17 Metern überwand er TuS-Keeper Jonas Brammen. Die Führung war auch keineswegs unverdient für die Hausherren, die sich vor 300 Zuschauern im Hamaland-Stadion über fast die komplette Spielzeit Feldvorteile erarbeitet hatten.

„Das war aber auch unser Plan. Wir wollten dem Gegner auf dessen Naturrasen die Spielgestaltung überlassen, denn auf diesem, für uns ungewohnten Untergrund ist die Belastung groß“, erklärte Lars Birlenbach. Der Co-Trainer der Erndtebrücker hatte am Sonntagnachmittag in Vreden allein das Sagen, da Chefcoach Stefan Trevisi krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte.

Frühe Umstellung hilft

Birlenbach hatte einiges zu tun und schmiss den im Vorfeld erarbeiteten Matchplan schon nach einer halben Stunde über den Haufen. Das eigene 4-2-3-1-System passte nicht zum Gegner, der Kurzzeit-Chef ordnete deshalb ein klassisches 4-4-2 an. Diese Umstellung tat dem Spiel der Erndtebrücker gut, denn nun wurden die Räume besser verdichtet und es wurden mehr Zweikämpfe gewonnen.

„Das war schon ein ekliges Spiel gegen einen wirklich guten Gegner. Wir haben es aber sehr gut verteidigt“, lobte Birlenbach, der sich zwischenzeitlich schon auf ein torloses Remis eingestellt hatte. „Vreden hatte ein paar gefährliche Situationen, wir eine dicke Chance durch Tim Schrage. Aber es lief schon darauf hinaus, dass nichts mehr passieren wird“, meinte Birlenbach.

Doch dann schlugen Brügging zu und Schardt doch noch zurück, was dem TuS-Assistenten imponierte: „Riesen Lob an die Mannschaft für die kämpferische Leistung und wie sie am Ende zurückgekommen ist!“

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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