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Fußball-Oberliga
TuS Erndtebrück schockt Favorit

Der FC Gütersloh hatte jede Menge Mühe mit der Offensive des TuS Erndtebrück: In dieser Szene wird Robin Entrup, der kurz vor der Pause das 1:0 erzielte, unsanft kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt.
  • Der FC Gütersloh hatte jede Menge Mühe mit der Offensive des TuS Erndtebrück: In dieser Szene wird Robin Entrup, der kurz vor der Pause das 1:0 erzielte, unsanft kurz vor dem Strafraum von den Beinen geholt.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sta Erndtebrück. Jordi Ndombaxi lief alleine auf das Tor des FC Gütersloh zu. Der ungemein schnelle Angreifer des TuS Erndtebrück, nach 79 Minuten eingewechselt, umkurvte lässig Keeper Jarno Peters und schob die Kugel zum 3:0 in die Maschen. 90. Minute, die Entscheidung am Pulverwald! Und der Jubel kannte danach wirklich keine Grenzen mehr, die komplette TuS-Truppe begrub Ndombaxi vor der Tribüne unter sich. Geschafft! Der erste Saisonsieg, ausgerechnet gegen den Titelfavoriten aus Ostwestfalen und dann auch noch – man höre und staune – hochverdient!

„Das war es“, freute sich Robin Entrup, der mit seinem kuriosen Führungstreffer nach 40 Minuten die Partie in Richtung Erndtebrück kippen ließ.

sta Erndtebrück. Jordi Ndombaxi lief alleine auf das Tor des FC Gütersloh zu. Der ungemein schnelle Angreifer des TuS Erndtebrück, nach 79 Minuten eingewechselt, umkurvte lässig Keeper Jarno Peters und schob die Kugel zum 3:0 in die Maschen. 90. Minute, die Entscheidung am Pulverwald! Und der Jubel kannte danach wirklich keine Grenzen mehr, die komplette TuS-Truppe begrub Ndombaxi vor der Tribüne unter sich. Geschafft! Der erste Saisonsieg, ausgerechnet gegen den Titelfavoriten aus Ostwestfalen und dann auch noch – man höre und staune – hochverdient!

„Das war es“, freute sich Robin Entrup, der mit seinem kuriosen Führungstreffer nach 40 Minuten die Partie in Richtung Erndtebrück kippen ließ. Der Neuzugang, vor der Saison von der SG Finnentrop/Bamenohl gekommen, hatte das richtige Näschen, aber auch ein wenig Glück: Gütersloh versuchte sich, wie über die gesamte Spielzeit, spielerisch aus dem zeitweise hohen Pressing der Hausherren zu lösen, was allerdings kurz vor der Pause schief ging. Ein Verteidiger der Gäste wollte das Leder nach außen passen, traf aber den Fuß von Entrup, der an der Strafraumkante lauerte: „Dann habe ich nur noch gebetet, dass der Ball reingeht“, erzählte Entrup. Und genau das tat die Kugel, am verdutzten Schlussmann Peters ging es vorbei in die Maschen!

Weitere fünf Minuten später, also fast mit dem Pausenpfiff, legten die Blauen sogar nach: Lars Schardt setze sich 18 Meter vor dem FCG-Gehäuse gegen zwei Widersacher durch und schlenzte die Kugel ins lange Eck. Das war die 2:0-Pausenführung, die aufgrund der späten Treffer überraschend kam, sich aber irgendwo auch abgezeichnet hatte. Zwar war Gütersloh, insbesondere in der ersten Viertelstunde, spielbestimmend und erspielte auch drei richtig gute Gelegenheiten, doch die Wittgensteiner hielten dagegen: nicht nur kämpferisch, sondern auch spielerisch über teils sehenswerte Konterangriffe. Tim Schrage traf nach 16 Minuten nur den Pfosten, Chihiro Inada (20.) und Admir Terzic (38.) hatten für die Hausherren ebenfalls gute Gelegenheiten, bevor Entrup und Schardt noch vor dem „Pausentee“ zustachen.

Wer nun erwartet hatte, dass die Gäste im zweiten Abschnitt alles nach vorne werfen und ihrer Favoritenrolle gerecht werden würden, wurde doch ziemlich enttäuscht. Oder anders herum gesehen: Der TuS Erndtebrück zeigte nun eine defensiv tadellose Vorstellung! „Unsere Leistung war überragend. Jeder wollte, jeder hat für den anderen gekämpft“, meinte Entrup und hatte zweifelsohne Recht. Erst vier Minuten vor Schluss hatte Gütersloh die erste Großchance in Halbzeit zwei – und Erndtebrück einen toll haltenden Jonas Brammen, der den Kopfball von Lars Beuckmann aus vier Metern sensationell entschärfte. „Jonas hat zwei, drei tolle Dinger rausgeholt, insbesondere in der ersten Hälfte“, wusste Entrup, bei wem er und auch seine Kollegen sich bedanken konnten, dass die „Null“ stand.

Am Ende konnte also so richtig gefeiert werden, als Ndombaxi den Deckel drauf machte. „Wenn mir am Samstag jemand gesagt hätte, dass wir 3:0 gewinnen, hätte ich verdutzt geguckt, weil ich schon dachte, dass es sehr schwer wird. Da wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen“, konstatierte Entrup, der abschließend anmerkte: „Wir wurden als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt und werden es auch schwer haben. Aber wenn wir weiter so arbeiten und das Mannschaftsgefühl noch enger wird, dann muss man uns erst einmal schlagen.“ Das gelang dem Titelkandidaten aus Gütersloh schon mal nicht …

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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