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Oberliga-Aufstiegsrunde
TuS Erndtebrück: Schrage sendet Bewerbungsschreiben

Matchwinner: Erndtebrücks Tim Schrage (2. v. l.) sorgte mit einer Vorlage und dem späten Siegtor für die Wende im Heimspiel gegen Eintracht Rheine.
  • Matchwinner: Erndtebrücks Tim Schrage (2. v. l.) sorgte mit einer Vorlage und dem späten Siegtor für die Wende im Heimspiel gegen Eintracht Rheine.
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sta Erndtebrück. Der TuS Erndtebrück fuhr im zweiten Heimspiel der Aufstiegsrunde seinen zweiten „Dreier“ ein, schlug Eintracht Rheine mit 2:1 und hat den Westfalenpokal-Qualifikationsrang 6 weiterhin im Blick. Mann des Tages war ohne Frage Tim Schrage: Der „Zehner“ der Wittgensteiner war insbesondere im zweiten Abschnitt Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft, bereitete den 1:1

sta Erndtebrück. Der TuS Erndtebrück fuhr im zweiten Heimspiel der Aufstiegsrunde seinen zweiten „Dreier“ ein, schlug Eintracht Rheine mit 2:1 und hat den Westfalenpokal-Qualifikationsrang 6 weiterhin im Blick. Mann des Tages war ohne Frage Tim Schrage: Der „Zehner“ der Wittgensteiner war insbesondere im zweiten Abschnitt Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft, bereitete den 1:1-Ausgleich vor und besorgte sieben Minuten vor Schluss dann auch für den Siegtreffer. Ein besseres Bewerbungsschreiben für die kommenden Saison – Stand heute wird Schrage die Erndtebrücker wie berichtet verlassen – hätte der 32-Jährige Offensivakteur kaum abgeben können.

„Die Jungs sagen immer zu mir, dass ich mehr schießen soll. Dann habe ich mir gedacht, ich probiere es einfach Mal und es hat geklappt“, erklärte Schrage nach seinem Versuch aus elf Metern, der im langen Eck landete und den Erfolg des TuS sicherte, der „aufgrund der zweiten Halbzeit schon verdient war. Wir waren am Drücker und hatten mehr Ballbesitz“, resümierte Siegtorschütze.

Im ersten Abschnitt hatten allerdings die Gäste ein wenig die Nase vorn, waren zu Beginn und zum Ende die Mannschaft, die mehr unternahm, um zum Führungstor zu kommen und besaßen drei gute Chancen. Bei der besten Gelegenheit scheiterte Julius Hölscher am Querbalken (12.). Und die Heimelf? Chihiro Inada traf zwar den Außenpfosten (17.), ansonsten fehlte aber der Zug zum Tor. Zudem kam die Truppe von Stefan Trevisi nur ganz selten in ihre gewohnten Pressingsituationen, Rheine löste sich mit seiner Dreierkette immer wieder spielerisch fein aus der Umklammerung.

Insofern war das 0:1 der Gäste durch Timo Scherping nach 52 Minuten durchaus folgerichtig, allerdings hatte sich nach den ersten Minuten im zweiten Durchgang schon angedeutet, dass die Erndtebrücker nun mehr den Vorwärtsgang suchen würden. Abwehrchef Admir Terzic verpasste 120 Sekunden später per Kopf den Ausgleich, den schließlich Abbas Attiee nach exaktem Zuspiel von Schrage erzielte (64.). Der TuS drückte nun weiter, Schrage hatte mit seinem ersten Versuch noch kein Glück und zielte aus zehn Metern ziemlich freistehend genau auf Cornelius Matta (73.).

Der FCE-Keeper fischte zehn Minuten später einen tollen Inada-Freistoß aus dem Knick, war bei der anschließenden Ecke aber machtlos: Nachdem die Kugel ein wenig Flipper gespielt hatte, nahm sich Schrage ein Herz und drosch das Leder zum 2:1 in die Maschen. Danach hatte Erndtebrück zwar noch zwei Schrecksekunden – in Form zweier guter Chancen der Gäste – zu überstehen: Das aber änderte nichts am verdienten Sieg der Hausherren, die womöglich doch noch einmal überlegen werden, ob sie Tim Schrage von einem Verbleib am Pulverwald überzeugen können.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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