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Birkelbach gewinnt "Sommerkick"
TuS Erndtebrücks Reserve verliert auch beim Vorletzten

Bei den Ecken der Sportfreunde Birkelbach (blaue Trikots) war der TuS Oeventrop Herr der Lage. Trotzdem gelang den Wittgensteinern ein 3:0-Erfolg über die Gäste, die nun auch rechnerisch nicht mehr zu retten sind und in die A-Kreisliga absteigen müssen.
  • Bei den Ecken der Sportfreunde Birkelbach (blaue Trikots) war der TuS Oeventrop Herr der Lage. Trotzdem gelang den Wittgensteinern ein 3:0-Erfolg über die Gäste, die nun auch rechnerisch nicht mehr zu retten sind und in die A-Kreisliga absteigen müssen.
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Sportfreunde Birkelbach - TuS Oeventrop 3:0 (1:0) „Das war ein Sommerkick“. Und: „Unser Keeper Steven Kupietz hätte eigentlich auch in der Schalke-Arena bleiben können.“ Zwei Sätze, gesagt von Birkelbachs Co-Trainer Carsten Afflerbach und dem Sportlichen Leiter Christof Hoffmann, d

Sportfreunde Birkelbach - TuS Oeventrop 3:0 (1:0) „Das war ein Sommerkick“. Und: „Unser Keeper Steven Kupietz hätte eigentlich auch in der Schalke-Arena bleiben können.“ Zwei Sätze, gesagt von Birkelbachs Co-Trainer Carsten Afflerbach und dem Sportlichen Leiter Christof Hoffmann, die den 3:0-Heimerfolg der Sportfreunde über den TuS Oeventrop ziemlich gut widerspiegelten. Denn einerseits war das, was die 119 Besucher geboten bekamen, nicht der filigranste Fußball der Heimelf. Andererseits waren die Gäste, die kämpferisch zwar prima dagegenhielten, offensiv aber so sehr limitiert, dass sich eine Partie entwickelte, die nur einen Sieger haben konnte. „Wichtig war, dass wir ruhig geblieben und nicht hektisch geworden sind“, befand SFB-Trainer Carsten Roth, dessen Elf sich vor allen Dingen im ersten Durchgang sehr schwer tat, Lücken zu finden, sodass der Knaller in den Winkel von Jonas Wetter acht Minuten vor der Halbzeit genau zum richtigen Zeitpunkt kam! Nach dem Seitentausch erspielten sich die Sportfreunde dann einige gute Gelegenheiten, doch Oeventrops Keeper Timo Hildebrand hielt einige Male prächtig. Und so hatten die Gäste eine, wenn auch nur fünfminütige Drangphase rund um die 70. Minute, als die Birkelbacher wackelten, Keeper Kupietz aber nicht einmal richtig zupacken musste.

Mit dem 2:0 von Niklas Duchardt (78.), es war die 16. Bude des Offensiv-Allrounders, war die Messe dann aber gelesen. Are Wolzenburg (89.) legte dann sogar noch das 3:0 nach, sodass die Zielvorgabe „einstelliger Tabellenplatz“ von Carsten Roth weiterhin im Bereich des Machbaren ist. Von den Kickern der B-Liga-Reserve wurde dann in der letzten Minute der Einsatz von Marvin Grabowski noch besonders bejubelt: Der hatte den erkrankten Manuel Kölsch zuvor erfolgreich an der Seitenlinie vertreten und kam dann noch zu einem unverhofften Einsatz in der Bezirksliga. Dieser fiel allerdings mit 30 Sekunden extrem kurz aus – und ohne Ballkontakt, da Schiedsrichter Lennart Hohmann überpünktlich abpfiff.

TuS Rumbeck - TuS Erndtebrück 2. 4:2 (2:1) „Wir wollen uns ordentlich aus der Liga verabschieden“, hatte Timm Schniegeler vor dem Spiel beim Tabellenvorletzten TuS Rumbeck angekündigt. Und eine halbe Stunde lang sah es auch so aus, als würden sich die Reservisten des TuS Erndtebrück für die 0:4-Derbyklatsche gegen Birkelbach am letzten Wochenende rehabilitieren wollen.

Sie führten durch einen an ihn selbst verwirkten Foulelfmeter von Murthada Jebur mit 1:0 (7.) und hatten Chancen in Hülle und Fülle. „Es ist unfassbar, war wir liegen lassen. Es waren im ersten Durchgang gewiss acht, neun weitere Möglichkeiten da. Aber wir haben dann immer mehr aufgehört Fußballzuspielen und sind gnadenlos ausgekontert worden“, resümierte Schniegeler, der selbst zwischen den Pfosten stand und sich am 1:1 von Alexander Gierse nach 35 Minuten die Schuld gab. Schniegeler: „Da sehe ich bei dem Schuss aus 25 Metern nicht gut aus.“

Leon Blaschke gelang drei Zeigerumdrehungen später sogar die 2:1-Führung für die Hausherren. In den zweiten Abschnitt starteten die Gäste dann verheißungsvoll. Dennis Althaus traf jedoch nur die Unterkante der Latte. Mit dem 1:3 durch Gierse (55.) gingen die Köpfe der TuS-Akteure aber runter.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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