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Fußball-Oberliga Westfalen
Überraschungsmannschaft mit "viel Luft nach oben"

TuS-Trainer Stefan Trevisi zeigt, wo es sportlich hingehen soll: Nach oben in die Aufstiegsrunde der Oberliga.
  • TuS-Trainer Stefan Trevisi zeigt, wo es sportlich hingehen soll: Nach oben in die Aufstiegsrunde der Oberliga.
  • Foto: Stefan Stark
  • hochgeladen von René Gerhardus (Redakteur)

sta Eckmannshausen. Stefan Trevisi gehört zweifelsohne zu den gelassenen Vertretern der Trainerzunft. Aus der Ruhe bringt den Coach des TuS Erndtebrück so schnell nichts. Auch nicht, dass ausgerechnet das Auftakttraining des Oberligisten am Mittwoch nicht im Pulverwaldstadion stattfinden konnte und am Mittwochabend der Kunstrasen des SV Eckmannshausen in Beschlag genommen werden musste. Denn der Kunstrasen in Erndtebrück ist weiterhin schneebedeckt. „Das sind wir hier ja gewohnt“, merkt der 50-Jährige gewohnt sachlich an, der mit seinem Trainerteam spontan sein muss in diesen Tagen.

Trevisi: "Haben erst 50 Prozent auf den Platz gebracht"
Am Dienstag beschäftigte Athletik-Trainer Alexander Bülow die Spieler 40 Minuten über das Internet, danach gingen die Akteure selbstständig laufen.

sta Eckmannshausen. Stefan Trevisi gehört zweifelsohne zu den gelassenen Vertretern der Trainerzunft. Aus der Ruhe bringt den Coach des TuS Erndtebrück so schnell nichts. Auch nicht, dass ausgerechnet das Auftakttraining des Oberligisten am Mittwoch nicht im Pulverwaldstadion stattfinden konnte und am Mittwochabend der Kunstrasen des SV Eckmannshausen in Beschlag genommen werden musste. Denn der Kunstrasen in Erndtebrück ist weiterhin schneebedeckt. „Das sind wir hier ja gewohnt“, merkt der 50-Jährige gewohnt sachlich an, der mit seinem Trainerteam spontan sein muss in diesen Tagen.

Trevisi: "Haben erst 50 Prozent auf den Platz gebracht"

Am Dienstag beschäftigte Athletik-Trainer Alexander Bülow die Spieler 40 Minuten über das Internet, danach gingen die Akteure selbstständig laufen. Insofern war bei den Spielern am Mittwoch die Freude groß, auch den ein oder anderen Ball zu sehen. „Wir wollen in den nächsten Wochen das, was wir uns als Basis im alten Jahr aufgebaut haben, perfektionieren“, sagt Assistent Lars Birlenbach, während Trevisi einwirft: „Wir haben noch viel Luft nach oben. Das, was wir bringen wollen, haben wir bisher erst zu 50 Prozent auf den Platz gebracht.“

Birlenbach: "Zufriedenheit ist ein Killer"

Das Motto lautet also: Stillstand bedeutet Rückschritt, oder, wie es Birlenbach ausdrückt: „Zufriedenheit ist ein Killer. Wir müssen hungrig bleiben.“ Denn ein paar Zähler müssen die Kicker aus der Edergemeinde wohl noch einsammeln, um die Aufstiegsrunde zu erreichen. Trevisi spricht von vier bis sechs Punkten, die noch eingefahren werden müssen und ist sich auch sehr sicher, dass das klappt.

„Platz 7 haben uns die wenigsten zugetraut, was nach der Sommervorbereitung auch kein Wunder ist. Mir war allerdings schon klar, welche Qualität wir besitzen, wobei ich selber mit dieser Platzierung und 25 Punkten auch nicht gerechnet habe.“ Gerade die letzten drei Spiele im alten Jahr haben dem Coach gezeigt, welche Mentalität die Mannschaft besitzt, die personell mehr als nur auf dem Zahnfleisch ging, aber trotzdem aus den Spielen in Bamenohl (4:3) und Clarholz (2:2) sowie dem 2:1-Husarenstreich gegen den damaligen Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn sieben Zähler holte und „unfassbares“ (Trevisi) leistete.

Weiteren Neuzugang im Auge

Doch es gibt auch Baustellen: Gerade der Balltransport in den gefährlichen Bereich des Gegners müsse verbessert werden, fordert der Linienchef, der zwar nicht mehr mit Jordi Ndombaxi und Linus Stahl planen kann, dafür aber mit Okay Yildirim einen Neuzugang mit Stammplatzpotenzial begrüßen kann. Und mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Mittelfeldspieler nicht der einzige „Neue“ sein. In der nächsten Woche stellen sich zwei Gastspieler vor und „wenn der eine das zeigt, was wir auf Videos gesehen haben“ (Trevisi) dürfte es noch weiteren personellen Zuwachs geben, um die offensive Außenbahn noch zu bestücken.

Dort könnte aber vielleicht auch Ken Sugawara ein Kandidat sein. Der Japaner hat allerdings in seinen eineinhalb Jahren in Erndtebrück kaum gespielt und sich immer wieder mit Verletzungen herum geplagt. „Er ist ein riesiges Talent und wir hoffen alle, dass er jetzt fit wird. Denn noch ein weiteres Jahr können wir ihn sicherlich nicht mitschleppen“, macht Trevisi dem flexiblen Angreifer eine klare Ansage. Neben Sugawara kehrt auch Abwehrspieler Phil Menke ins Mannschaftstraining zurück und stellt eine weitere Alternative für das Trainerteam dar.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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