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Erndtebrücks Torwart Jonas Brammen im Interview
„Wir wissen genau, wo wir hinwollen..."

TuS-Torhüter Jonas Brammen zeigt nicht nur auf der Linie sein Können, sondern hat auch seinen Strafraum im Griff.
  • TuS-Torhüter Jonas Brammen zeigt nicht nur auf der Linie sein Können, sondern hat auch seinen Strafraum im Griff.
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  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

sta Erndtebrück. Jonas Brammen gehört zu den verlässlichen Größen des Fußball-Oberligisten TuS Erndtebrück, obwohl der Keeper erst 24 Jahre alt ist. Sein Trainer Stefan Trevisi bezeichnet seinen „Schnapper“ als „Glücksgriff für uns“. Im Interview mit der Siegener Zeitung spricht der in Hagen wohnende Schlussmann über seine Zeit beim SC Paderborn, wo Brammen zu einem Drittliga-Einsatz kam, seine Ambitionen im Profifußball und über den bisherigen Saisonverlauf.

Herr Brammen, wie bewerten sie die ersten acht Auftritte der Mannschaft?
Wir sind nicht gut gestartet, hatten anfangs Probleme, in die Spur zu finden. Mittlerweile haben wir uns gefangen, auch wenn es nicht immer die schönsten Spiele sind, da wir über Teamleistung und Kampf kommen.

sta Erndtebrück. Jonas Brammen gehört zu den verlässlichen Größen des Fußball-Oberligisten TuS Erndtebrück, obwohl der Keeper erst 24 Jahre alt ist. Sein Trainer Stefan Trevisi bezeichnet seinen „Schnapper“ als „Glücksgriff für uns“. Im Interview mit der Siegener Zeitung spricht der in Hagen wohnende Schlussmann über seine Zeit beim SC Paderborn, wo Brammen zu einem Drittliga-Einsatz kam, seine Ambitionen im Profifußball und über den bisherigen Saisonverlauf.

Herr Brammen, wie bewerten sie die ersten acht Auftritte der Mannschaft?
Wir sind nicht gut gestartet, hatten anfangs Probleme, in die Spur zu finden. Mittlerweile haben wir uns gefangen, auch wenn es nicht immer die schönsten Spiele sind, da wir über Teamleistung und Kampf kommen.

Wo führt die Reise des TuS in dieser Saison hin?
Wir wissen genau, wo wir hinwollen. Das ist auf jeden Fall ein Platz unter den ersten zehn, damit wir mit der Abstiegsrunde nichts zu tun haben. Dafür müssen wir so weitermachen wie bisher.

Das gilt sicherlich auch für Sie persönlich. Sind Sie zufrieden mit ihren Leistungen?
Das bin ich derzeit auf jeden Fall. Die Kurve geht auch für mich persönlich nach oben. Es war schwer für mich, nach der langen Pause wieder reinzukommen. Aber man merkt von Spiel zu Spiel, dass es besser wird. Und das ist ein gutes Gefühl. Wichtig ist, dass ich mit unserem Torwarttrainer immer weiterarbeite.

Ihr Trainer Stefan Trevisi bezeichnet sie als Glücksgriff für den TuS Erndtebrück…
Das ist schön zu hören. Das freut mich. Ich versuche, der Mannschaft, so gut es geht, zu helfen.

Das gelingt Ihnen bisher prächtig, man merkt, dass Sie eine gute Ausbildung genossen haben. Sie haben ab der U 17 beim SC Paderborn gespielt, dort später im Seniorenbereich jede Menge Spiele in der Reserve gemacht und gehörten auch zum 3. Liga-Kader der Ostwestfalen. Warum hat es nicht zum großen Wurf gereicht?
Im Oktober 2016 habe ich mir einen Mittelhandbruch zugezogen. Danach habe ich gemerkt, wie schnell es gehen kann, dass man raus ist. Ich hatte zwar noch Vertrag in Paderborn, habe diesen aber dann im Sommer aufgelöst und mich entschieden, in meiner Heimatstadt bei meinen Eltern eine Ausbildung zum Industriekaufmann zu machen. Mir war schnell klar, dass ich allein mit Fußball am Ende meiner Karriere nicht ausgesorgt haben werde.

Sie waren vor ihrer Verletzung einmal sogar sehr nah dran am Profigeschäft und haben für den SC Paderborn in einem Drittliga-Spiel im Kasten gestanden.
Ich wurde gegen Hansa Rostock in der Halbzeit eingewechselt. Die Stimmung war klasse, das war ein super Erlebnis. Auch wenn wir am Ende 0:3 verloren haben. Ich habe damals auch gedacht, dass ich öfter mit dabei sein werde, aber dann kam der Mittelhandbruch…

Und der Traum vom Profifußball ist – trotz ihrer erst 24 Jahr – nun ausgeträumt?
Mit dem Gedanken habe ich, wie bereits erwähnt, früh abgeschlossen. Fußball ist nur noch eine schöne Nebensache, mehr nicht.

Dafür nehmen Sie einige Strapazen in Kauf. Von Hagen nach Erndtebrück sind es über 100 Kilometer.
Das stimmt. Es ist ein weiter Weg von Hagen nach Erndtebrück. Ich habe das Glück, im Betrieb meiner Eltern zu arbeiten, die mich unterstützen. Ich kann zweimal die Woche früher gehen und schaffe es so dann zum Training ins Pulverwaldstadion.

Autor:

Stefan Stark aus Wilnsdorf

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