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Überfall am "Ohrndorfer Schlag"
FRids-Theater im Freien

Die beiden Geschwister Grete (Sinah Schreiber) und Jacob (Mark Schreiber, l.) finden in dem Tagelöhner Hans (Tillmann Müller, Mitte) einen treuen Begleiter.
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  • Die beiden Geschwister Grete (Sinah Schreiber) und Jacob (Mark Schreiber, l.) finden in dem Tagelöhner Hans (Tillmann Müller, Mitte) einen treuen Begleiter.
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juch Büschergrund. Sich einmal in eine Zeitmaschine begeben und Abenteuer in längst vergangenen Zeiten bestehen – davon träumt bestimmt jedes Kind. So etwas Ähnliches konnten zumindest die kleinen und großen Zuschauer am Freitagabend erleben. Denn da präsentierte der Freudenberger Verein FRids in Zusammenarbeit mit Rainer Lutzki sein neuestes Theaterprojekt „Der Weg nach Köln“.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte mit dem Schwerpunkt auf ortskundlichen, historischen Themen für Kinder, Jugendliche und Familien zu organisieren. So auch bei diesem Theaterstück.
Alter Hohlweg als KulisseDafür musste natürlich eine passende Kulisse her. Die war schnell gefunden: der alte Hohlweg „Ohrndorfer Schlag“ oberhalb von Büschergrund.

juch Büschergrund. Sich einmal in eine Zeitmaschine begeben und Abenteuer in längst vergangenen Zeiten bestehen – davon träumt bestimmt jedes Kind. So etwas Ähnliches konnten zumindest die kleinen und großen Zuschauer am Freitagabend erleben. Denn da präsentierte der Freudenberger Verein FRids in Zusammenarbeit mit Rainer Lutzki sein neuestes Theaterprojekt „Der Weg nach Köln“.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte mit dem Schwerpunkt auf ortskundlichen, historischen Themen für Kinder, Jugendliche und Familien zu organisieren. So auch bei diesem Theaterstück.

Alter Hohlweg als Kulisse

Dafür musste natürlich eine passende Kulisse her. Die war schnell gefunden: der alte Hohlweg „Ohrndorfer Schlag“ oberhalb von Büschergrund. An diesem geschichtsträchtigen Ort entführten die überwiegend jugendlichen Schauspieler die Besucher in das Siegerland um 1541.
Johannes Siebel ist ein bekannter Löffelschmied aus Siegen, der seine Ware regelmäßig in Köln verkauft. Unglücklicherweise hat er sich aber sehr schwer am Fuß verletzt, sodass seine älteste Tochter Grete (Sinah Schreiber) kurzerhand beschließt, die wertvollen Löffel zusammen mit ihrem Bruder Jacob (Mark Schreiber) in die Domstadt zu bringen.
Am Ohrndorfer Schlag begegnen sie einer gefährlichen Räuberbande (Timon Klein, Lasse Marberg, Leander Schaab) und einem falschen Wanderprediger (Thorsten Ludwig). Diese haben nur eines im Sinn: die beiden ausrauben und schlimmstenfalls zu töten. So scheint die Geschichte jäh zu enden. Doch unverhofft kommt oft, und die Geschwister finden in dem freundlichen Tagelöhner Hans (Tillmann Müller) einen treuen Begleiter.
Vor allem die Kinder fieberten bei den spannenden Szenen mit der Räuberbande ordentlich mit. Durch die historischen Kostüme konnten sich nicht nur sie sehr schnell in die Geschichte einfinden. Dadurch bekamen die Zuschauer das Gefühl, sich fast schon wirklich auf einer Zeitreise zu befinden. Insbesondere die beiden ausgeflippten, tratschenden Marktfrauen (Vivien Ningel, Luisa Assing) brachten im Zusammenspiel mit der Cousine von Grete und Jacob (Amelie Grosse) sowie deren Cousin (Robin Münker) das Publikum zum Lachen – so war für Abwechslung gesorgt.

Unerwartete Wendungen

Auch die Hauptdarsteller Grete und Jacob überzeugten mit ihrem Können. Am Ende waren es vor allem sie, die nicht nur die jungen Zuschauer ermutigten, sich etwas zu trauen, das anfänglich viel zu groß und gefährlich scheint. Denn manchmal passieren gerade dadurch unerwartete Wendungen, und letztendlich verläuft vieles dann doch alles viel besser als ursprünglich gedacht.
Grete und Jacob kommen zwar nicht in Köln an, aber sie finden in dem netten Burgherrn von der Wildenburg einen dankbaren Abnehmer für die Löffel, der ihnen sogar noch einen sehr guten Preis dafür bezahlt. So war die gelungene Theatervorführung ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Die beiden Geschwister Grete (Sinah Schreiber) und Jacob (Mark Schreiber, l.) finden in dem Tagelöhner Hans (Tillmann Müller, Mitte) einen treuen Begleiter.
Die Räuberbande (v. l.): Lasse Marberg, Timon Klein und Leander Schaab.
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Redaktion Kultur

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