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Premiere auf der Freilichtbühne Freudenberg
Zum Kaputtlachen: "Wochenend und Sonnenschein"

"Wochenend und Sonnenschein" ist zum Piepen lustig und hatte am Samstag endlich Premiere auf der Südwestfälischen Freilichtbühne Freudenberg.
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  • "Wochenend und Sonnenschein" ist zum Piepen lustig und hatte am Samstag endlich Premiere auf der Südwestfälischen Freilichtbühne Freudenberg.
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

gum Freudenberg. Musik der 70er-Jahre, gespielt und gesungen von Mitgliedern der Late Millers, stimmte die Besucher auf der Freilichtbühne Freudenberg am Samstagabend auf das aktuelle Stück ein. Mit viel Spaß und Komik sorgten die rund 50 Mitwirkenden der Laienspielgruppe unter der Spielleitung von Christina Schaab mit „Wochenend und Sonnenschein“ für Unterhaltung vom Feinsten und präsentierten sich bei der Premiere nach den Wirren zweier Corona-Jahre wieder in Top-Form.
Das aktuelle Stück, eine witzige und turbulente Verwechslungskomödie um eine Band, ein Mädcheninternat und die Irrungen des Lebens und der Liebe in den 70er-Jahren, wurde eigens für die Freudenberger Freilichtbühne geschrieben von Regisseurin Brit Löwenstrom – also eine Weltpremiere.

gum Freudenberg. Musik der 70er-Jahre, gespielt und gesungen von Mitgliedern der Late Millers, stimmte die Besucher auf der Freilichtbühne Freudenberg am Samstagabend auf das aktuelle Stück ein. Mit viel Spaß und Komik sorgten die rund 50 Mitwirkenden der Laienspielgruppe unter der Spielleitung von Christina Schaab mit „Wochenend und Sonnenschein“ für Unterhaltung vom Feinsten und präsentierten sich bei der Premiere nach den Wirren zweier Corona-Jahre wieder in Top-Form.
Das aktuelle Stück, eine witzige und turbulente Verwechslungskomödie um eine Band, ein Mädcheninternat und die Irrungen des Lebens und der Liebe in den 70er-Jahren, wurde eigens für die Freudenberger Freilichtbühne geschrieben von Regisseurin Brit Löwenstrom – also eine Weltpremiere.

Spielfreude und Situationskomik

Die Truppe bringt in diesem Jahr wieder eine aufwändige Inszenierung mit großem Ensemble auf die Bühne, ein wunderbares Gesamtwerk aus Musik, Tanz, Beleuchtung und Kostümen und ausgeklügelter Technik. Vor ausverkauftem Haus präsentierten die Akteure das kurzweilige Theaterstück, das es in sich hatte, wobei Spielfreude und Situationskomik die Aufführung auszeichneten. Nach dem Generalangriff auf die Zwerchfelle der Zuschauer waren die am Ende restlos begeistert und wollten gar nicht mehr aufhören zu klatschen.

Es ist leichter, einen Sack Flöhe zu hüten, als eine Schar von Internatsschülerinnen.

Schirmherrin Reschke: "Froh und dankbar"

Der 1. Vorsitzende Ralf Gieseler begrüßte die Zuschauer, bevor die Schirmherrin, Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke, die 68. Spielsaison eröffnete. „Man muss wissen, seit drei Jahren wollt ihr dieses Stück, das euch so sehr am Herzen liegt und für das ihr so viel geprobt habt, auf die Bühne bringen. Wir sind wahnsinnig froh und dankbar, dass ihr es geschafft habt.“

Die Band und die Internatsschülerinnen

Die Band ist auf der Suche nach einer Festanstellung für den Sommer.

In der Komödie dreht sich alles um Tommi (Frank Kölsch), Manni (Felix Runkel) und Otto (Daniel Ermert), die in diesem Jahr nicht so erfolgreich sind mit ihrer Band (umso mehr mit ihrer überragenden Komik und Ottos „S-Fehler“), weshalb sie sich auf die Suche nach einem festen Engagement für den Sommer machen. Die drei begegnen den Mädchen eines Internats auf dem Weg in die Sommerferien auf einen Campingplatz. Die Charaktere der Internatsschülerinnen – Marion (Jenny Bäumer), Französin Lilou (Alicia Benner), die sächselnden Susanne (Merle Benner) und die ebenfalls unter einem „S-Fehler“ leidende Moni (Svenja Bergmann, die unter anderem auch für die begeisternde Tanzchoreographie zuständig ist) – sorgen für größte Heiterkeit.

Kesten Schaab mit interessanter Grammatik

Kersten Schaab stellt begnadet Hausmeister Alfred dar und stattet ihn mit interessanter Grammatik und durchdringender Stimme aus. Christina Schaab spielt seine schrille Gattin namens Roswitha, und Tatjana Stahl hält als Internatsleitung Fräulein Pfeiffer (Tatjana Stahl) ständig ohrenbetäubend mit der Trillerpfeife ihre quirlige Mädelsschar in Schach – sie können mit ihrem tollen Spiel mit jeder Profi-Bühne mithalten.

Stillgestanden!

Zwei Polizisten  auf dem Tandem

Die Jungs beschließen kurzerhand, den Mädchen zu folgen. Sie geraten in das Visier der Polizisten Schmidt und Schmitt (köstlich gespielt von Rainer Zang und Christopher Wenger), die geradezu kamikazeartig auf einem Tandem unterwegs sind, was bei den Zuschauern teils ein entsetztes „Hilfe“ auslöst.

Christopher Wenger (l.) und Rainer Zang sind zum Schießen als Polizisten auf dem Fahrrad.

Die nicht gerade mit Intelligenz gesegneten Ordnungshüter fahnden nach einer Räuberbande, die den „Apfelgarten“, das Verkaufsbüdchen von Uschi (Anne Ermert), ausraubt. Hier kommen die beiden verwitweten alten, angeblich schwerhörigen Damen Christel (Monika Dreisbach) und Hilde (Ulrike Gieseler) ins Spiel, die gar nicht so tugendhaft sind. Die angeblich erkrankte Uschi lässt sich von ihrem Bruder Alfred und seiner Gattin Roswitha vertreten, bevor „Krankenpfleger“ Jürgen (Philipp Hoffmann) dessen ergiebige Kommunikation sich in „Okey-dokey“ erschöpft, sie mit einem Traktor abholt.

Kurzfristig eingesprungen

Ungeplant musste Ensemblemitglied Christian Wallhäuser gleich in mehrere Rollen schlüpfen, da der geplante Darsteller erkrankt war. Für ihn kein Problem, er glänzte in seinen Rollen als Wirt und Schauspieler Ilja Richter, Rudi Carrell, Hans Rosenthal, Rudi Michel und Wilhelm Wieben, ebenso wie Julia Bäumer die als Sabine, Brigitte, Mireille Mathieu und Wetterfee auftrat.
Beruhigend für die Darsteller, dass Souffleuse Martina Müller im Untergrund agierte und sich ebenso wie das ganze Ensemble über Standing Ovations und anhaltende Bravorufe, die nach Vorstellungsende in den sternenklaren Himmel schallten, freuen durfte. Gespielt wird bis 10. September; alle Termine – auch wann das Kinderstück „Alice im Wunderland“ gespielt wird, auf freilichtbuehne-freudenberg.de.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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