Bald raucht wieder der Backes

In Heisberg:

Um- und Anbauarbeiten sind weitgehend beendet

Heisberg. Einer der größten Backesöfen im Siegerland wird bald wieder angeheizt: Der Heimatverein Heisberg hat nach rund 18-monatiger Bauzeit die Um- und Anbauarbeiten an seinem Backes weitgehend beendet und lädt für das kommende Wochenende – nach etwa dreijähriger Pause – wieder zu einem Backesfest ein.

Das Ergebnis des Engagements soll am kommenden Freitag ab 16.30 Uhr zunächst Vertretern der Stadt Freudenberg, Sponsoren und Freunden des Heimatvereins im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins vorgestellt werden. Die Hobby-Bäcker werden ihre Gäste mit Kuchen und Backesdongen »verwöhnen«. Im Rahmen eines zünftigen Festes »mit Musik, Gegrilltem und Spezialitäten aus dem Ofen« wird dann der Backes am Samstag ab 18 Uhr offiziell seiner Bestimmung übergeben. Für Sonntag laden die Heimatfreunde ab 11 Uhr zu einem Frühschoppen ein. Ab 12 Uhr können sich die Besucher mit Eintopf, ab 14 Uhr mit Backeskuchen stärken.

Der rund 85 Mitglieder zählende Heimatverein Heisberg, der im nächsten Jahr seinen 20. Geburtstag feiern kann, hat von seiner Gründung an die Tradition des Brotbackens im Dorfe wieder aufleben lassen. Der über 150 Jahre alte Backofen, der im Laufe der Zeit von wechselnden Gebäuden umgeben war, steckt noch unverändert im nunmehr neuen Gewand. Raumnot und die erforderliche Sauberkeit in der Backstube zwangen zum Abschied von dem vertrauten Ziegelsteinbau, der rund 70 Jahre lang in Heisbergs Dorfmitte stand. Dieses Gebäude, das seinerseits im Jahre 1930 einen alten Fachwerkbau ersetzt hatte, ist im »neuen« Backes weitestgehend integriert.

»Es sind vor allem Lothar Dicke, Edwin Holdinghausen, Otto Holdinghausen, Helga Köhler, Peter Köhler und Wolfgang Köhler, die in vielen hundert Stunden Arbeitseinsatz ein ansprechendes Backesgebäude im Schutze der riesigen Dorfeiche geschaffen haben«, erläuterte gegenüber der SZ Heimatvereinsvorsitzender Gerhard Moisel. Gebacken werden solle übrigens »mehrmals im Jahr, aber unregelmäßig – je nach Bedarf sowie Lust und Laune der Bäcker. Es wird oft vergessen, dass das mit echter Knochenarbeit verbunden ist«, so Moisel.

fr

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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