»Damit es bei einer Vorrangzone bleibt«

matz Freudenberg. Noch einmal ging es gestern Abend um Vorrangzonen für Windenergieanlagen in Freudenberg. Diesmal im Rat. Und auch die zu nahe an die A45 gebaute Anlage bei Heisberg wurde thematisiert. »Das Bundesautobahnamt hat es zurzeit in der Hand, die Entscheidung zu beeinflussen«, informierte Bürgermeister Eckhard Günther (CDU) vorweg.

»Die Stadt hat kein glückliches Händchen«, wenn sie Vorrangzonen plane, kritisierte Rudolf Kalteich (FDP). Das sei »Stümperei«. »Aus allen möglichen Gründen haben wir damals den Knippen fallen gelassen«, erinnerte Achim Loos (CDU). »Gründe, die alle auch auf Heisberg zutreffen.« Doch das Gebiet sei von vornherein durch seine Autobahnnähe abgewertet gewesen. Auch die Verwaltung hätte gerne gesehen, dass der Knippen Vorrangzone geworden wäre, sagte Baudezernent Karl-Hermann Hartmann. Doch das sei eben nicht gegangen. Rainer Beel (UWG) hätte den Ischeroth bevorzugt: »Was haben denn die Heisberger verbrochen, was die Bühler gut gemacht haben?« »Dann lasst uns doch klagen«, schlug Hans Bender (CDU) vor. Die Windräder nutzten ohnehin nur ihren Betreibern. »Wenn Sie dagegen sind, müssen sie zustimmen«, erinnerte der Bürgermeister. Sonst könne jeder in seinem Garten solch eine Anlage bauen. »Warum stellen wir die Anlagen nicht auf den Freudenberger Teil des Truppenübungsplatzes?«, fragte Rudolf Kalteich in die Runde.

»Es wäre viel einfacher, wenn die Waldgenossen ihre Flächen nicht verpachten würden«, schimpfte Klaus Krämer (SPD). Die Bürger sollten in dieser Hinsicht auf die Waldgenossen einwirken. Doch bei allem Protest und im Sinne der Güntherschen Erinnerung schickte der Rat die Verwaltungsvorlage schließlich bei zehn Gegenstimmen auf den Weg. »Damit es bei der einen Vorrangzone bleibt«, wie es hieß.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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