Das Ziel wurde nicht erreicht

»Bürgerinitiative gegen Elektrosmog« Freudenberg aufgelöst

sz Freudenberg. Die »Bürgerinitiative (BI) gegen Elektrosmog« Freudenberg hat sich im November auf Beschluss der Jahreshauptversammlung aufgelöst. In einer Pressemitteilung führt der Vorstand die Gründe dafür auf: Zum einen habe die BI ihr ursprüngliches Ziel nicht erreicht – die Installation der Sendeanlage auf dem Altenzentrum habe man nicht verhindern können. Das Diakonische Werk habe jedoch erneut schriftlich versichert, dass es bei dieser einen Anlage geblieben sei. Zum anderen habe die Wissenschaft nach wie vor keine eindeutigen und aussagekräftigen Erkenntnisse über die Auswirkungen elektrischer Anlagen auf den Menschen liefern können. Erfahrungen in anderen Kommunen zeigten, dass sich die Errichter und Betreiber von Sendeanlagen problemlos an die in Deutschland geltenden Grenzwerte hielten.

Außerdem lasse sich ein Hauseigentümer selten umstimmen, wenn er sich durch die Installation einer Anlage auf seinem Gebäude erhebliche Mieteinnahmen verspreche. Auch die hohe Akzeptanz von Handys bestätige die Betreiber und die Bevölkerung in der Notwendigkeit von Sendeanlagen. Darüber hinaus habe man erkannt, dass eine lokale Bürgerinitiative keinen Erfolg versprechenden Einfluss auf die Intensivierung der Forschung, Forschungsmittel, eine Verringerung der Grenzwerte, die Aufklärung der Bevölkerung und die Änderung der Genehmigungspraxis oder des Baurechts nehmen könne.

Immerhin seien einige Resultate der kritischen Auseinandersetzung erkennbar: So habe etwa die Landesregierung im September einen Erlass zu Mobilfunkantennen angekündigt, der Städte- und Gemeindebund eine Broschüre zum Thema herausgegeben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rate aus Vorsorgegründen davon ab, Standorte in der Nähe von Schulen, Kindergärten »und ähnlich sensiblen Einrichtungen« zu wählen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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