Vortrag von Dr. Ahmed Koshty über Gefäßerkrankungen
„Eine Zivilisationskrankheit“

 Dankten Gefäßspezialist Dr. Ahmed Koshty (m.) für seinen Fachvortrag: Diakonie-Verwaltungsratsvorsitzender Karl Fleschenberg, Jan Meyer, Verwaltungsdirektor des Diakonie-Klinikums, die Vorstände der VR-Bank Matthias Jung und Jörg Padtberg, Fördervereinsvorsitzende Ilona Schulte, Fred-Josef Pfeiffer, Verwaltungsdirektor des Diakonie-Klinikums, sowie die Fördervereinsmitglieder Prof. Dr. Theodora Hantosch und Brigitte März (v. l.).
  • Dankten Gefäßspezialist Dr. Ahmed Koshty (m.) für seinen Fachvortrag: Diakonie-Verwaltungsratsvorsitzender Karl Fleschenberg, Jan Meyer, Verwaltungsdirektor des Diakonie-Klinikums, die Vorstände der VR-Bank Matthias Jung und Jörg Padtberg, Fördervereinsvorsitzende Ilona Schulte, Fred-Josef Pfeiffer, Verwaltungsdirektor des Diakonie-Klinikums, sowie die Fördervereinsmitglieder Prof. Dr. Theodora Hantosch und Brigitte März (v. l.).
  • Foto: Diakonie
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Freudenberg. Kurze Operationszeit, keine Vollnarkose und nach wenigen Tagen wieder nach Hause: Welche Vorteile ein minimalinvasiver Eingriff bei Gefäßkrankheiten für den Patienten hat, verdeutlichte Dr. Ahmed Koshty, Direktor der Gefäßchirurgie im Diakonie Klinikum, laut Pressemeldung vor rund 40 Besuchern in der VR-Bank Freudenberg-Niederfischbach. Der Gefäßspezialist, der sowohl die Fachabteilung im Freudenberger Bethesda-Krankenhaus als auch die im Siegener Jung-Stilling leitet, erklärte, wie Durchblutungsstörungen und Aneurysmen mit modernsten Methoden behandelt werden können. Veranstalter waren die VR-Bank und der Förderverein des Diakonie Klinikums Bethesda.

Eine gesunde Lebensweise wirkt sich positiv aus

Leiden Patienten unter verkalkten Gefäßen (Arteriosklerose), verengen sich die Blutbahnen zunehmend. Die Folge: Es können Aneurysmen, also Gefäßaussackungen, und Durchblutungsstörungen entstehen. „Durchblutungsstörungen sind eine Zivilisationskrankheit“, betonte Koshty. Denn zu den Risikofaktoren zählen unter anderem Diabetes, Bewegungsmangel und das Rauchen. Deshalb könne den Patienten im Anfangsstadium auch mit Gehtraining und Medikamenten geholfen werden. Positiv wirke sich auch eine gesunde Lebensweise aus. Im fortgeschrittenen Stadium ist jedoch eine Operation notwendig. Bei der minimalinvasiven, endovaskulären Methode wird ein Stent – ein Metallgerüst, das die Gefäße offenhält – oder eine an die Engstelle angepasste Endoprothese von innen eingesetzt. Über die Leiste werden die Prothesen mit einem Katheter bis zur verengten Stelle geführt. „Wir versuchen es immer erst mit der endovaskulären Methode. Sie hat nur Vorteile“, betonte der Gefäßspezialist.
"Aneurysmen sind tickende Zeitbomben"
Auch über eines seiner Spezialgebiete, die Therapie von Aussackungen an der Hauptschlagader, gab Koshty einen Überblick. Ein Aneurysma liegt vor, wenn die Aorta einen Durchmesser von mehr als drei Zentimetern aufweist. „Aneurysmen sind tickende Zeitbomben. Wenn sie platzen, hat das oft tödliche Folgen“, stellte der Aorten-Spezialist klar. Eine Operation werde jedoch erst ab einem Aorta-Durchmesser von mehr als fünf Zentimetern durchgeführt. Auch hier plädiert der Aortenspezialist für die endovaskuläre Methode: „Es gibt keinen Grund für eine offene Operation“, so Koshty.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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