„Einmal Ton-Art komplett“

mick Freudenberg. Die Benefizkonzerte des Lions-Clubs gehören seit vielen Jahren zu den Höhepunkten im Freudenberger Kulturkalender. Prof. Dr. Theodora Hantos begrüßt die zahlreichen Gäste, und dann macht die amtierende Präsidentin des Clubs auch schon die Bühne frei in der ev. Kirche für Ton-Art und Hartmut Sperl, die „mit ihrer Musik den Schmutz des Alltags aus der Seele spülen“ sollen.

Zum zweiten Mal schon tritt das Vokal-Ensemble in diesem Rahmen für den guten Zweck auf und hat aus diesem Anlass „erfreulicherweise auch wenig Geld genommen“, wie Hantos unter dem Beifall der Leute noch schnell in den Raum wirft.

Was folgt, sind zwei Stunden Ton-Art komplett. Andreas Müller und seine Kollegen präsentieren praktisch das gesamte aktuelle Repertoire, von „Down To The River To Pray“ bis zum finalen „Lullaby“, dem dann – natürlich – doch noch zwei Zugaben folgen. Zusammen mit Ausnahmepianist Sperl unterstreichen die „Ton-Artler“ einmal mehr, warum sie nicht nur im Siegerland immer wieder gebucht werden. „Vier Konzerte in sechs Tagen“, stellt Wolfgang Leipold in der Pause fest. Das erste sei in einer eisigkalten Kirche in Sendenhorst gewesen, „hier ist es vor allem wenigstens warm“. Leipold darf wieder einmal seinen „Bass“ präsentieren – fröhlich und routiniert auf der Bühne, nicht ganz so glücklich dahinter: Immer wieder die gleichen Songs, auf die Dauer werde das schon ein wenig langweilig. „Wir brauchen endlich wieder einmal neue Titel“, sagt er. Die Arbeit laufe auch schon, der Dauerbrenner „Ich habe einen Traum“ lasse allerdings kaum Zeit für andere Dinge. Aber das neue Programm komme garantiert, er selbst will dann mit „Daddy Sang Bass“ – unter anderem von Johnny Cash aufgenommen – auch endlich wieder ein neues Solo singen.

Das Publikum in der Freudenberger Kirche kümmert solche Überlegungen offensichtlich wenig. Die Leute genießen das gelungene Konzert mit den „alten“ Songs und den fröhlichen Improvisationen Hartmut Sperls, der gleich zu Beginn vor „Soon I Will Be Done“ erst einmal zwei, drei Takte von „Bolle“ aus den Tasten fliegen lässt. Höhepunkt des Abends ist „Hush“. Das haben Ton-Art schon unzählige Male gesungen, aber so eindringlich noch nie. Und Phil Collins’ „One More Night“ ist auch fast eine Premiere. Ein schönes Konzert, dessen Einnahmen dem Projekt „Klasse 2000“ und der Freudenberger Jugendfeuerwehr zu Gute kommen sollen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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