Emotional packend

Chorleiter und Bassist Helmut Jost mit Alt-Solistin Christine Neef und ihre Gospel- Generation waren mit Spaß und Können bei der Sache.  Foto: sib
  • Chorleiter und Bassist Helmut Jost mit Alt-Solistin Christine Neef und ihre Gospel- Generation waren mit Spaß und Können bei der Sache. Foto: sib
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sib Freudenberg. Sie wollten einfach nicht aufhören zu singen. Der Workshop mit Helmut Jost in der Musikfabrik war vorbei, der Spaß am Gesang im Allgemeinen und am Gospel im Besonderen aber noch lange nicht, ganz im Gegenteil. Also sollte es ein fester Chor werden, und der feiert jetzt schon immerhin seinen zehnten Geburtstag. Aus diesem besonderen Anlass gab die Gospel-Generation am Freitag ein Konzert in der proppenvollen ev. Kirche in Freudenberg.

Der Andrang auf die Karten war schon im Vorfeld so groß, dass jetzt überlegt wird, das Geburtstagskonzert noch mal zu wiederholen, dann allerdings in Räumlichkeiten, die noch mehr Platz fürs Publikum bieten. Der Besuch einer solchen Neuauflage wäre angefüllt mit kraftvollen, energetischen Gospels, größtenteils aus der Feder des Chorleiters und Bassisten Helmut Jost und Ruthild Wilson. Die Idee, den Gospel im Siegerland zu etablieren, immer im Hinterkopf, schicken sich die rund 25 Mitglieder an, das inhaltlich ebenso wie musikalisch gehaltvolle Musikgenre auf ihre ganz eigene Weise vorzustellen. Begleitet von Ben Jost am Schlagzeug, Tobias Dangendorf am Piano und Timo Boecking an der Orgel, entfaltet die Gospel-Generation einen satten, packenden Klang. Als Solistinnen bereicherten Elke Stahl und Christine Neef das Konzert. Mit dem Midtempo-Gospel „I Will Bless The Lord“ eröffnete die Chorgemeinschaft den Abend, es folgte das groovebetonte „All Because Of Jesus“.

Die Soul-Ecke haben die Komponisten bei „Nobody Like Jesus“ erfolgreich bedient, und beim Klassiker „Kumba Yah, My Lord“ war das ganze Publikum zum Mitmachen aufgefordert. Punktgenau und mit ordentlich Schub kam „Everybody Bow Down“ daher, und sanftere Klänge wurden mit „Bless The Lord, All My Soul“ und dem bluesigen „Take Me Back“ angeschlagen.

Lebensbejahend, zuversichtlich und voller Lust am Lob des Herrn im Lied kam „Sunday Morning“ nach der Pause im Stile der Messgesänge afro-amerikanischer Gemeinden daher. Noch mal einen schönen Soul-Gospel präsentierte die Gospel-Generation mit „I Didn’t Think“. „Praise You“ und das ergreifende „Kyrie“ rissen die Zuhörer ebenso mit wie „Holy“ oder „There Is Peace“. „Ain’t Nobody“ und „God Still Loves Me“ ergänzten den emotional packenden Vortragsreigen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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