Empfehlungen für Altstadt

sz/pebe Freudenberg. Freihalten sollten sich die Anwohner des Alten Fleckens in Freudenberg den kommenden Dienstagabend. Dann nämlich wird Prof. Dr.-Ing. Hilde Schröteler-von Brandt von der Universität Siegen um 19.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses die Ergebnisse dessen präsentieren, woran sie seit dem Sommer kräftig mitgearbeitet haben. Zu dieser Vorstellung hat die Verwatung nun die beteiligten Anwohner des Fleckens eingeladen.

Die Siegener Stadtplanerin hat seit Juni Arbeitskreissitzungen zur Analyse und Bewertung der städtebaulichen und sozialräumlichen Situation im Alten Flecken moderiert (die SZ berichtete). Ziel dieser Arbeitskreis-Sitzungen war nach der Analyse die Erstellung eines Handlungskonzepts für die „spezielle Situation der Altstadt hinsichtlich anstehender Sanierungsmaßnahmen zum Erhalt der überwiegend als Wohngebäude genutzten Baudenkmale“, so die Stadt in einer Pressemitteilung. Dies wurde von der Wissenschaftlerin erarbeitet. Mehrfach trafen sich seit dem Sommer Einwohnerinnen und Einwohner des Alten Fleckens, um ihre Gedanken, Kritiken, Bedürfnisse und Vorstellungen zum Flecken zusammenzutragen. Dabei ging es um die Themen Wohnen, Verkehr, Einzelhandel/Gastronomie und Touristik. Entstanden war die Studie als Kooperationsprojekt nach einer Anfrage der Stadtverwaltung bei der Universität, die zukünftige Entwicklung des historischen Stadtkerns unter Berücksichtigung des demografischen Wandels zu untersuchen.

Prof. Schröteler-von Brandt wird den Anwohnern des Fleckens am 15. Dezember die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen vorstellen. Auch eine Erörterung der Ergebnisse ist laut Einladung der Stadt vorgesehen. Die „Endfassung der Analyse mit entsprechenden Handlungsempfehlungen“ solle dann Anfang nächsten Jahres in den Fachausschüssen vorgestellt werden, so die Stadt.

Sie teilt abschließend mit: „Mit der Analyse und den zu erwartenden Handlungsempfehlungen sollen die Grundlagen für einen Förderzugang nach dem Stadterneuerungsprogramm des Landes NRW geschaffen werden; dies besonders für private Bauvorhaben, welche als Sanierung für Wohnzwecke beantragt werden.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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