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Scharfe Debatte um Sanierung im Freudenberger Rat
Freibad-Diskussion nahm Fahrt auf

Unabhängig davon, ob auf dem Gelände zusätzlich ein Hallenbad errichtet werden wird, muss das Freudenberger Freibad saniert werden. Über das genaue Vorgehen herrscht jedoch nach wie vor keine Einigkeit.
  • Unabhängig davon, ob auf dem Gelände zusätzlich ein Hallenbad errichtet werden wird, muss das Freudenberger Freibad saniert werden. Über das genaue Vorgehen herrscht jedoch nach wie vor keine Einigkeit.
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cs Freudenberg. Wie geht es mit dem Warmwasserfreibad in der Gambach weiter? Wie ausführlich berichtet, muss die Anlage saniert werden – unabhängig davon, ob auf dem Gelände zusätzlich ein Hallenbad errichtet werden wird oder nicht. In gemeinsamer Sitzung von Bau- und Verkehrsausschuss und dem Gremium für Schule, Sport, Familie und Soziales kochte die Diskussion bereits hoch und legte jüngst im Rat noch einmal an Schärfe zu.
CDU bekräftigte ihre Forderungen„Wir hätten uns eine Entscheidung für die Sanierung des Beckenkopfes in Edelstahl-Auskleidung gewünscht“, gab Johannes Werthenbach (CDU) den Startschuss für eine erneute Debatte. Dass der „Arbeitskreis Schwimmen“ die Alternativen bewerten und dem Fachausschuss eine Empfehlung aussprechen solle, lehne man nach wie vor ab.

cs Freudenberg. Wie geht es mit dem Warmwasserfreibad in der Gambach weiter? Wie ausführlich berichtet, muss die Anlage saniert werden – unabhängig davon, ob auf dem Gelände zusätzlich ein Hallenbad errichtet werden wird oder nicht. In gemeinsamer Sitzung von Bau- und Verkehrsausschuss und dem Gremium für Schule, Sport, Familie und Soziales kochte die Diskussion bereits hoch und legte jüngst im Rat noch einmal an Schärfe zu.

CDU bekräftigte ihre Forderungen

„Wir hätten uns eine Entscheidung für die Sanierung des Beckenkopfes in Edelstahl-Auskleidung gewünscht“, gab Johannes Werthenbach (CDU) den Startschuss für eine erneute Debatte. Dass der „Arbeitskreis Schwimmen“ die Alternativen bewerten und dem Fachausschuss eine Empfehlung aussprechen solle, lehne man nach wie vor ab.
Arno Krämer (SPD) beharrte darauf, dass noch nicht genügend Fakten für eine Entscheidung vorlägen, man benötige ein Gesamtkonzept: „Da ist noch einiges zu planen.“ Der Schlagabtausch ging weiter: Während Kornelia Busch-Pfaffe (CDU) darauf drängte, endlich zu einer Meinung zu kommen, plädierte Karl-Heinz Moser (SPD) dafür, sachlich zu entscheiden: Die CDU wolle einen „neuen Kopf auf ein altes Becken setzen“, das sei problematisch. Lieber solle man das Freibad sanieren, ohne dabei das Geld aus dem Fenster zu werfen.

"Wenn man sich damit beschäftigt hätte..."

Deutliche Worte fand daraufhin Alexander Held (CDU): Man habe die Pläne bereits im September vorgestellt bekommen, „wenn man sich damit beschäftigt hätte, hätte man einen Entschluss fassen können“, keilte der Christdemokrat in Richtung SPD-Fraktion – und schoss einen weiteren verbalen Giftpfeil: In der Ausschusssitzung, in deren Rahmen die Planungen vorgestellt wurden, habe sich keiner der Verwaltungsmitarbeiter geäußert. „Vielleicht“, so seine süffisante Mutmaßung, „haben Sie einen Informations-Vorsprung, weil Sie die Bürgermeisterin stellen“. Christian Berlin (Grüne) unterstrich indes erneut, dass ihre Fraktion einen Hallenbad-Neubau ablehne und man stattdessen eine Vollsanierung des Freibades angehen solle.

Cabriodach endgültig vom Tisch

Einig waren sich die Politiker nur in dem Punkt, die Variante eines Cabriodachs, also einer Überdachung des Schwimmbeckens, nicht weiter zu verfolgen. Der erneute CDU-Antrag auf die Beckenkopfsanierung wurde bei elf Ja- und 21 Nein-Stimmen abgelehnt. So folgte das Stadtparlament bei 21 Ja- und elf Nein-Stimmen dem Beschlussvorschlag, zunächst den „Arbeitskreis Schwimmen“ tätig werden zu lassen.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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