Bürgeranregung aus Büschergrund
Freudenberg soll Klimanotstand ausrufen

Umwelt- und Klimaschutz: In Freudenberg ein viel diskutiertes Thema. Auf dem Ischeroth (im Bild) könnte das Gewerbegebiet Wilhelmshöhe-Nord entstehen, was immer wieder heftige Debatten hervorruft.
  • Umwelt- und Klimaschutz: In Freudenberg ein viel diskutiertes Thema. Auf dem Ischeroth (im Bild) könnte das Gewerbegebiet Wilhelmshöhe-Nord entstehen, was immer wieder heftige Debatten hervorruft.
  • Foto: Peter Barden (Archiv)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Freudenberg. Jörg Bruland macht sich dafür stark, dass die Stadt Freudenberg den Klimanotstand ausruft - als erste Kommune im Kreis Siegen-Wittgenstein. "Trotz weltweiter Bemühungen über Jahrzehnte, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren, nimmt deren Konzentration Jahr um Jahr zu. Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegen zu wirken, haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Die Wissenschaft prognostiziert verheerende Folgen für die menschliche Zivilisationund die Natur auf dem Planeten Erde", schreibt der Büschergrunder in einer Bürgeranregung, die auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Haupt-und Finanzausschusses steht. Das Gremium kommt am Donnerstag, 27. Juni, um 17.30 Uhr im Ratssaal zusammen. In der Beschlussvorlage macht die Verwaltung der Politik den Vorschlag, die Anregung an den Ausschuss für Umwelt, Energie, Natur und Feuerschutz zu verweisen.

Entscheidungen nach ökologischen Standards

Die Stadt müsste künftige Entscheidungen nach ökologischen Standards ausrichten. Es sei "dringend erforderlich, jetzt auf allen Ebenen von Gesellschaft und Politik zu effizienten und konsequenten Maßnahmen zu greifen, um die Katastrophe noch aufzuhalten", heißt es in der Bürgeranregung weiter. Von der Bundesregierung würde die Kommune die Einführung eines Klimaschutzgesetzes verlangen, das die "Klimaneutralität" der Bundesrepublik bis zum Jahr 2050 sichern soll.

Konstanz machte den Anfang

Als erste Stadt in Deutschland rief Anfang Mai die Stadt Konstanz den Klimanotstand aus - auf Initiative der Schülerbewegung "Fridays for Future". Münster folgte wenig später als erste NRW-Großstadt. Inzwischen schlossen sich mehrere Kommunen an, seit Kurzem hat die Runde mit Aachen einen weiteren prominenten "Neuzugang".

Umweltschutz in Freudenberg ein großes Thema

Der Umwelt- und Klimaschutz ist in Freudenberg ein viel diskutiertes Thema. Seit Jahren wird um ein mögliches Gewerbegebiet Wilhelmshöhe-Nord auf dem Ischeroth gerungen, jüngst nahm die Debatte um den Windpark Kuhlenberg richtig Fahrt auf.

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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