Grünes Licht für Kultur-Projekt
Freudenberger Stadtgeschichte neu erleben

Voller Vorfreude auf das neue Projekt: Jens Benner (Projekt-Koordinator bei der Stadt Freudenberg, links) und Silke Unbehauen (Flecker WinterTheater, Mitte) und Bürgermeisterin Nicole Reschke.
  • Voller Vorfreude auf das neue Projekt: Jens Benner (Projekt-Koordinator bei der Stadt Freudenberg, links) und Silke Unbehauen (Flecker WinterTheater, Mitte) und Bürgermeisterin Nicole Reschke.
  • Foto: Regionale
  • hochgeladen von Julian Kaiser

sz Freudenberg. Die Freudenberger Altstadt und die Stadtgeschichte werden für Gäste bald auf neue Weise erfahrbar werden. Möglich macht es das Projekt „Digitale Stadtgeschichte(n) – Unsere Heimatgeschichte live erleben“ der REGIONALE 2025, für das die Stadt Freudenberg mit den Theatervereinen und Schulen vor Ort zusammenarbeitet. Eine Augmented-Reality-Anwendung soll helfen, die Geschichten der Menschen und der Stadt aus den vergangenen Jahrhunderten viel lebendiger vermitteln zu können. Der zuständige Ausschuss der REGIONALE 2025 zeichnete das Vorhaben mit dem dritten Stern aus – auch die Förderung steht.

„Großartig, dass unser Projekt alle Entscheidungsträger überzeugt hat und wir loslegen können“, sagte Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke nach der Auszeichnung. Das Freudenberger Vorhaben besteht aus zwei Komponenten: Technik und Schauspiel. "Beides wird dann künftig in einer App zusammengeführt. Gäste und Touristen können sie sich dann bei ihrem Besuch im ,Alten Flecken' auf ihr Tablet oder Smartphone laden – und die Historie der Stadt auf ganz besondere Art und Weise erleben", erklärt Jens Benner, der das Projekt bei der Stadt Freudenberg koordiniert. Das Vorhaben wird vom NRW-Heimatministerium im Rahmen der Heimatförderung mit über 127 000 Euro unterstützt.

"Alter Flecken" wird Reallabor für neue Mobilität

Für das Vorhaben, den "Alten Flecken" autoärmer und attraktiver für Besucher zu gestalten, hat die Stadt derweil den ersten Stern erhalten. "Das gibt uns Aufwind", freut sich Reschke. Die Stadt setzt dabei auf verschiedene Maßnahmen, die in einem „Reallabor“ getestet und so auch Modellcharakter für andere historische Stadtkerne im ländlichen Raum haben sollen. Direkt vor den Toren des „Alten Fleckens“ soll eine Quartiersgarage entstehen. Dort stellt man sein Auto einfach und sicher ab und überwindet die „letzte Meile“ mit verschiedenen, umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten, die man an mehreren Stationen ausleihen kann. Geplant sind hier beispielsweise der Einsatz von E-Bikes, E-Rikschas, E-Lastenrädern, E-Tretrollern und auch Car-Sharing-Angebote.

Im „Alten Flecken“ gibt es dann wiederum sichere Abstell- und Lademöglichkeiten für die Elektrofahrzeuge. Doch auch der ÖPNV in und um das Quartier soll sinnvoll und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Hierbei will die Stadt Freudenberg auf den autonom fahrenden Kleinbus „SAM“ setzen, der hier in Südwestfalen bereits in Lennestadt und Drolshagen getestet wurde.

-- Die SZ berichtet ausführlich weiter --

Autor:

SZ Redaktion aus Siegen

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