Mittelaltermarkt in Freudenberg
Gaukler und gute Laune

Froh, sich endlich wieder unters Volk mischen zu dürfen: Die Gaukler.
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sabe Freudenberg. Die Sonne strahlt mit den Ritterrüstungen um die Ecke – und auch die Mundwinkel der Menschen machen mit: im frisch gestalteten Kurpark in Freudenberg sind nicht nur Gaukler, sondern auch betont gute Laune angesagt. Nach der gezwungenen Pandemie-Pause ist der berühmte Freudenberger Mittelaltermarkt wieder zurück – und zwar an neuem Standort.

Froh, sich endlich wieder unters Volk mischen zu dürfen: Die Gaukler.

Denn hier im Kurpark, sagt Tourismusmanagerin Paulina Coroly, sei erstens mehr Platz und zweitens die Ausgangslage besser zu überwachen. Und tatsächlich: An den drei möglichen Eingängen steht ein halbes Geschwader an Security parat.

Zählende Security

An diesem Wochenende muss nämlich ziemlich viel gezählt werden. Die Organisatoren (der Markt wird von Freudenberg WIRKT unter der Organisation von MM Produktion veranstaltet) haben sich für ein Konzept entschieden, dass den ein oder anderen noch zu überraschen scheint. „Papa, warum haben die Leute hier keine Masken auf?“, macht ein Knirps mit kleinem Holzschwert ein fragendes Gesicht – und so wirklich kann es der Vater nicht beantworten. Aber die Corona-Schutz-Verordnung: Bis zu einer Anzahl von 2500 Menschen muss bei Draußen-Veranstaltungen weder die 3-G-Regel, noch die Maskenpflicht gelten, allein die Masse an Menschen ist ausschlaggebend.

Neue Geschmäcker im alten Zeitalter? It's a match!

Neues als alten Zeiten zu entdecken

„Es wird aber untereinander schon darauf geachtet, dass man die Abstände einhält. Jeder schaut ein bisschen auf den Anderen“, sagt Paulina Coroly. „Das finde ich toll.“ Und tatsächlich scheint die Methode nach Monaten der Pandemie eingeübt. Auch, wenn die maskenlosen Menschen sichtbar die so lang vermisste Mimik des Gegenübers genießen – wird es zu eng, geht man lieber einen Schritt zurück. Und zwar gerne. Denn über den Dächern der Stadt und inmitten des von Bäumen und Wiesen umsäumten Geländes, gibt es an jeder Ecke etwas Neues als alten Zeiten zu entdecken.

Spielerisch-kriegerisch.

Den Menschen hat was gefehlt, das merkste.
Barni der Weltenbummler
Gaukler

Bunt wie der Herbst selbst ist das Angebot der Marktschreier und Maiden, die nicht nur um die Gunst des Volkes werben, sondern auch genießen, es zu unterhalten.

Kunstvolle Kriegsbemalung für die Kleinen.

„Den Menschen hat was gefehlt, das merkste“, sagt Barni der Weltenbummler (Daniel Scheffler), der gemeinsam mit Phias-Pendragon (Ralph Wegener), als „Duo Asa-tru“ den Marktbesuchern alte Musik auf historischen Instrumenten spielt. „Aber uns auch.“

Mittelalterliche Klänge begeistern die Massen.
Autor:

Sarah Benscheidt (Redakteurin) aus Siegen

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