Den beiden verstorbenen Frauen zu Ehren
Gedenktafel für Backesfest-Opfer

Sie werden niemals vergessen werden: Für die beiden Frauen, die in Alchen beim Backesfest-Unglück auf tragische Weise ihr Leben verloren, wurde nun eine Gedenktafel angebracht.
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  • Sie werden niemals vergessen werden: Für die beiden Frauen, die in Alchen beim Backesfest-Unglück auf tragische Weise ihr Leben verloren, wurde nun eine Gedenktafel angebracht.
  • Foto: Verein
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Alchen.Die Wunden des Backesfest-Unglücks in Alchen wurden jüngst schmerzhaft wieder aufgerissen. Die Staatsanwaltschaft Siegen macht bekanntlich ein Vorstandsmitglied des Heimat- und Verschönerungsvereins für den Unfall verantwortlich. Immer wieder betonten die Akteure bei allen Diskussionen um die Folgen für das Ehrenamt, das Andenken an die beiden Todesopfer für immer hochhalten zu wollen. Jetzt brachte der Verein eine Gedenktafel für Susanne und Jana Röcher an der Mauer am Aufgang zum Backes an.  Beide, Mutter und Tochter, waren als Helferinnen ehrenamtlich für den Heimatverein bei demBackesfest am 8. September 2019 tätig. Bei dem schrecklichen Unfall auf diesem Fest erlitten sie so schwere Verletzungen, dass sie an deren Folgen verstarben. "Ihnen zu Ehren und zu ihrem Gedenken wurde vom Heimat- und Verschönerungsverein eine Gedenktafel aus Bronze am Aufgang von der Bühler Straße zum Backes angebracht", heißt es in einer Pressemeldung aus Alchen.

Gedenkstunde ganz bewusst in kleinem Rahmen

Zu einer kleinen Gedenkstunde auf dem Platz vor dem Backes war nur eine kleine Zahl ausgesuchter Teilnehmer eingeladen. Dies war den Corona-Einschränkungen geschuldet, entsprach aber auch dem Wunsch der Hinterbliebenen. Vertreten waren der Vorstand und die Helfer des Heimatvereins, die Angehörigen von Susanne und Jana Röcher sowie Repräsentanten der örtlichen Vereine und Institutionen Alchens (stellvertretend für alle Bürger). Insgesamt hatten sich rund 40 Personen vor dem Backes eingefunden.

Ganz bewusst wurde die Gedenkstunde in kleinem Rahmen abgehalten.

Mit ihrer Anwesenheit zeigte auch Bürgermeisterin Nicole  Reschke, ihre  Anteilnahme und Verbundenheit mit den  Menschen in Alchen. In seiner Begrüßung ging der Vorsitzende des Heimatvereins, Martin Lucke,noch einmal kurz auf die Geschehnisse  und die aktuelle Situation des Heimat- und  Verschönerungsvereins ein. Sehr persönlich fasste er seine Trauer über den Tod von Susanne und Jana Röcher in Worte und würdigte ihren Einsatz für den Heimatverein. Mit der Gedenktafel verbindet der Heimatverein ein dauerhaftes Zeichen der Wertschätzung und des Gedenkens an Susanne und Jana Röcher.

Nicole Reschke betont die Bedeutung des Ehrenamts

In ihrem Wortbeitrag brachte die Bürgermeisterin, Nicole Reschke, noch einmal ihre Anteilnahme mit den Angehörigen und den Verletzten zum Ausdruck. Darüber hinaus beschwor sie dieBedeutung von Zusammenhalt und Ehrenamt. Im Anschluss betonte auch Pfarrer Oliver Günther, wie wichtig es ist, nicht zu vergessen und der  Erinnerung Raum zu geben. In der gemeinsamen Erinnerung an das, was geschehen ist, bleiben die Menschen in Alchen miteinander verbunden und tragen gemeinsam die Trauer und  den Schmerz. Pfarrer Günther bat für das gemeinsame Erinnern und die Bewältigung der Trauer, die nur gemeinsam erfolgen könne, um den Segen Gottes, der keinen Menschen sich selbst überlässt. Nun gingen die Besucher der kleinen Veranstaltung in den gebotenen Abständen zur Gedenktafel, die vom Vorsitzenden des Heimatvereins enthüllt wurde. Die Teilnehmer traten einzeln zur Tafel und verharrten dort kurz in stillem Gedenken. Einige hatten Blumen mitgebracht, die sie an dieser
Stelle niederlegten.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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