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Neugestaltung Marktplatz Freudenberg
Geselligkeit und grüne Daumen

Mehrere Gebäude in Scheunen-Optik sollen bei der Neugestaltung des Freudenberger Marktplatz-Areals errichtet werden – vielseitig nutzbar, einladend und belebend.
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  • Mehrere Gebäude in Scheunen-Optik sollen bei der Neugestaltung des Freudenberger Marktplatz-Areals errichtet werden – vielseitig nutzbar, einladend und belebend.
  • Foto: Loth (Entwurf)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

js Freudenberg. Das Wettrennen um die Städtebauzuschüsse fürs nächste Jahr nimmt an Geschwindigkeit auf. Auch die Stadt Freudenberg möchte in den Fördertopf des Landes greifen, um die Umgestaltung des Marktplatzes anstoßen zu können. Der Stadtentwicklungsausschuss gab dem Rat für seine Sitzung am 3. September jetzt einstimmig die Beschlussempfehlung, den entsprechenden Förderantrag zu stellen.Grundlage für den Antrag ist ein Gestaltungskonzept, das das Siegener Stadtplanungsbüro Loth im Auftrag der Stadt Freudenberg erstellt hat. Christine Loth präsentierte Verwaltung und Politik das Konzept, das eine Attraktivitätssteigerung und Belebung des Marktplatzes und des nördlich daran angrenzenden Areals vorsieht.

js Freudenberg. Das Wettrennen um die Städtebauzuschüsse fürs nächste Jahr nimmt an Geschwindigkeit auf. Auch die Stadt Freudenberg möchte in den Fördertopf des Landes greifen, um die Umgestaltung des Marktplatzes anstoßen zu können. Der Stadtentwicklungsausschuss gab dem Rat für seine Sitzung am 3. September jetzt einstimmig die Beschlussempfehlung, den entsprechenden Förderantrag zu stellen.Grundlage für den Antrag ist ein Gestaltungskonzept, das das Siegener Stadtplanungsbüro Loth im Auftrag der Stadt Freudenberg erstellt hat. Christine Loth präsentierte Verwaltung und Politik das Konzept, das eine Attraktivitätssteigerung und Belebung des Marktplatzes und des nördlich daran angrenzenden Areals vorsieht.

Freudenberger brachten viele Ideen ein

Als Basis dafür dienten mehr als 300 Ideen von Freudenbergern, die im Vorfeld bei einer Bürgerbeteiligung an die Planer herangetragen worden waren.Das 1,3 Hektar große Gesamtareal, um das es hier geht, liegt im Tal des Seelbachs und soll als Bindeglied zwischen dem Alten Flecken mit seinen prominenten Fachwerkbauten und dem im Umbau befindlichen Kurpark dienen. In drei Bauabschnitten möchte die Stadt sich hier voranarbeiten, um das Projekt mit grob geschätzten Gesamtkosten von 3,2 Millionen Euro schultern zu können. Mindestens 1,133 Millionen Euro davon soll das Land NRW übernehmen, eine entsprechende Summe ist dort noch reserviert für die Freudenberger. Die Verwaltung möchte zudem versuchen, den verbleibenden städtischen Eigenanteil zusätzlich zu drücken – etwa über weitere Förderprogramme von Bund und Land.

Für verschiedene Veranstaltungen nutzbar

Ziel des Konzepts ist laut Christine Loth, das Areal neu zu strukturieren, vielseitig nutzbare Bereiche mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen und dabei thematisch Geschichte und Moderne zu verbinden. Auf dem Marktplatz soll ein attraktives Entrée geschaffen werden, gerne mit einem gastronomischen Angebot. Der Marktplatz soll für verschiedene Veranstaltungen zu nutzen sein, zudem soll er Ausgangspunkt für Wanderungen über den Kurpark und in die freie Natur werden. Talaufwärts soll der Spielplatz ergänzt werden, die Minigolfanlage wird integriert, der Löschteich soll in Szene gesetzt werden. Am oberen Ende der Planungsfläche soll auf Wunsch der Bürger ein Gemeinschaftsgarten geschaffen werden. Gleich an mehreren Stellen sollen neue Gebäude entstehen – offene Scheunen mit diversen Nutzungsmöglichkeiten.

Der Marktplatz und die Areale nördlich davon sollen neu gestaltet werden.

In den oben genannten Gesamtkosten enthalten ist übrigens auch der Rückbau des alten Feuerwehrgerätehauses und des Garagengebäudes an der Straße „Seelbachsecke“ sowie eines Parkdecks – eventuell auch in Scheunen-Optik. Langfristig schwebt den Freudenbergern vor, den Alten Flecken vom Autoverkehr zu befreien; entsprechend gibt es Bedarf an einer solchen Abstellmöglichkeit, die allerdings ohne Mittel aus der Städtebauförderung gestemmt werden müsste. Zunächst einmal plant die Stadt den Abriss, den Parkdeckbau (Kostenschätzung: etwa 1 Million Euro) schiebt sie zunächst auf, sodass der kommunale Eigenanteil erst einmal bei etwa 1,2 Millionen Euro liegen wird.

Kritik von CDU-Bürgermeisterkandidat Reifenberger

Christoph Reifenberger (CDU) monierte, dass die Verwaltung das Konzept nicht vorher gezeigt habe. Damit würde der Politik die Pistole auf die Brust gesetzt. „Wie weit legen wir uns denn hier fest?“ Baudezernent Matthias Tanger erklärte, dass die Festlegung auf das vorliegende Gestaltungskonzept für die Antragstellung auf Fördermittel bis Ende September notwendig sei. Die grobe Ausrichtung müsse festgelegt werden, bei der Feinplanung gebe es noch Spielraum. „Ohne Fördermittel wird sich die Stadt das nicht leisten können“, betonte Kämmerer Julian Lütz.
Als erster Bauabschnitt soll der Bereich zwischen dem KultourBackes und dem Spielplatz entwickelt werden. Abschnitt 2 nimmt sich Spielplatz und Löschteich vor sowie eine Flaniermeile am Bach. In einem dritten Schritt kommen Minigolfplatz und Gemeinschaftsgarten an die Reihe.

Mehrere Gebäude in Scheunen-Optik sollen bei der Neugestaltung des Freudenberger Marktplatz-Areals errichtet werden – vielseitig nutzbar, einladend und belebend.
Der Marktplatz und die Areale nördlich davon sollen neu gestaltet werden.
Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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