25 Jahre Realschule Niederndorf (Galerie)
Gott als festes Fundament

Viele musikalische, sportliche und kreative Beiträge der Schüler trugen zu einer lockeren Atmosphäre der 25-Jahr-Feier der freien christlichen Realschule in Niederndorf bei.
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  • Viele musikalische, sportliche und kreative Beiträge der Schüler trugen zu einer lockeren Atmosphäre der 25-Jahr-Feier der freien christlichen Realschule in Niederndorf bei.
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cs Niederndorf. Wenn eine Einrichtung ihr 25-jähriges Bestehen feiert, ist dies stets ein Anlass, um dankbar in die Vergangenheit zu schauen und der Zukunft voller Optimismus entgegenzublicken. Im Falle der freien christlichen Realschule Niederndorf, die am Freitagabend zu einer Feierstunde mit vielen musikalischen und kreativen Beiträgen ihrer Schüler in die Turnhalle einlud, ist das nicht anders. Viel habe sich im vergangenen Vierteljahrhundert gewandelt, stellte Schulleiter Frieder Wagner in seinem Grußwort fest. „Auf Gottes Hilfe konnten wir uns verlassen“, so Wagner weiter. In den vergangenen 25 Jahren habe die Realschule durchaus auch schwierige Phasen durchlebt – mal hinsichtlich der Finanzen, mal fehlten Lehrkräfte. „Gott half immer – spätestens rechtzeitig“, fasste Frieder Wagner zusammen. Insgesamt habe sich die Realschule prächtig entwickelt, sodass man die Schülerinnen und Schüler durch „guten Unterricht zu gestandenen Persönlichkeiten“ entwickeln könne.

Niederndorf belebt Niederndorf auf "ganz tolle Weise"

Dass die freie christliche Realschule Niederndorf auf „ganz tolle Weise belebt“, stellte Jens Giebeler fest. Er sprach am Freitagabend nicht nur als Ortsvorsteher, sondern überbrachte auch Glückwünsche von Bürgermeisterin Nicole Reschke, die nicht an der Feier teilnehmen konnte. Die Realschule sei eine „wichtige Säule in Freudenbergs Schullandschaft“; hier sei es wichtig, nicht nur Fach- sondern auch Sozialkompetenz zu vermitteln. Das komme auch bei den Arbeitgebern der Region bestens an. PErinnerungen aus erster Hand lieferte Jürgen Kleinloh, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des Trägervereins. Und die Historie der – eigentlich noch recht jungen – Einrichtung hat es durchaus in sich:

Alles begann im Frühjahr 1993

Bereits im Frühjahr 1993 regten die Eltern von Grundschülern der freien christlichen Grundschule in Rudersdorf die Gründung einer weiterführenden Schule an. Die Vision: Im Sommer 1994 sollte eine solche Schule im Raum Siegen eingerichtet werden. Tatsächlich lagen bereits im Dezember 1993 14 Anmeldungen für eine Klasse 5 vor, auch genügend Personal war zu diesem Zeitpunkt bereits akquiriert. Nach langen Überlegungen, auch in Form eines Arbeitskreises, fiel im Januar 1994 schließlich die Entscheidung zur Etablierung einer Realschule. Knackpunkt des Vorhabens: die Suche nach einem geeigneten Gebäude. Tatsächlich wurde zunächst im Gebäude der Grundschule Rudersdorf im Erdgeschoss ein Klassenraum für die Realschule renoviert. Nachdem das Arnsberger Regierungspräsidium grünes Licht für die Realschule gab, startete diese am 8. August 1994 mit einem schulinternen Eröffnungsgottesdienst – 18 Schüler wurden in die Klasse 5 eingeschult.

1995 wurde das Domizil in Niederndorf bezogen

Im Herbst des Jahres verdichteten sich die Anzeichen, dass im Freudenberger Ortsteil Niederndorf das Gebäude der ehemaligen Hauptschule angemietet werden könnte. „Wieder Leben in ehemaliger Hauptschule“ titelte die Siegener Zeitung bereits am 29. August 1995. „Seit gestern werden dort 51 Schülerinnen und Schüler in drei Klassen unterrichtet“, heißt es in dem Artikel weiter.
Der damalige Bürgermeister, Hermann Vomhof, freute sich, dass die lange Tradition der Niederndorfer Schule nun fortgesetzt werden könne. Nur knapp anderthalb Jahre später stand der Standort jedoch auf der Kippe. Im April 1997 berichtete die SZ über „erhebliche Raumprobleme“, die freie christliche Realschule liebäugele demnach mit einem Wechsel ins Hauptschulgebäude nach Dreis-Tiefenbach.

Anbau und Entwicklung zu einer modernen Schule

Es sollte anders kommen: Nachdem der Schulträger das Gebäude im Jahr 1997 von der Stadt Freudenberg erwarb, startete im Frühjahr 1998 der erste Bauabschnitt zur Erweiterung der Liegenschaften in Niederndorf. Inzwischen war die Realschule auf sieben Klassen mit insgesamt 172 Schülern angewachsen. In den folgenden Jahren wurde die Schule sukzessive um eine Sporthalle, weitere Klassenräume sowie Räumlichkeiten für Technik, Kunst und Musik erweitert und schaffte den Sprung zu einer modernen Schule.

Heute 380 Schüler in 15 Klassen

Heute besuchen 380 Schüler in 15 Klassen die Realschule, sie werden von 32 Lehrkräften unterrichtet. Am 10. und 14. September sind weitere Feierlichkeiten geplant – auch mit den 1100 Ehemaligen, die einst ihren Abschluss in Niederndorf meisterten.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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