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Abwasserdruckleitung von Niederndorf nach Freudenberg
Großprojekt schneller und günstiger fertiggestellt

Noch sieht es auf dem Gelände des Pumpwerks Niederndorf recht wüst aus, hier wurde im Zuge der Verlegung der Abwasserdruckleitung ein neues Schachtbauwerk errichtet. Nun steht der letzte Feinschliff an.
  • Noch sieht es auf dem Gelände des Pumpwerks Niederndorf recht wüst aus, hier wurde im Zuge der Verlegung der Abwasserdruckleitung ein neues Schachtbauwerk errichtet. Nun steht der letzte Feinschliff an.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

cs Niederndorf/Freudenberg. Ein Großprojekt, das schneller als gedacht fertiggestellt wird und noch dazu weniger Kosten als einkalkuliert verursacht – gibt's nicht? Gibt's doch, und zwar hinsichtlich der neuen Abwasserdruckleitung von Niederndorf nach Freudenberg. Diese wurde vor einigen Tagen bereits in Betrieb genommen, und statt des geschätzten Volumens von 2,2 Mill. Euro werden wohl „nur“ rund 2 Mill. Euro fällig. „Das ist schon eine Leistung“, freut sich Betriebsleiterin Karin Flender, dass für dieses für die Freudenberger Stadtwerke außergewöhnliche Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung noch nicht einmal ein Jahr vergangen ist.

cs Niederndorf/Freudenberg. Ein Großprojekt, das schneller als gedacht fertiggestellt wird und noch dazu weniger Kosten als einkalkuliert verursacht – gibt's nicht? Gibt's doch, und zwar hinsichtlich der neuen Abwasserdruckleitung von Niederndorf nach Freudenberg. Diese wurde vor einigen Tagen bereits in Betrieb genommen, und statt des geschätzten Volumens von 2,2 Mill. Euro werden wohl „nur“ rund 2 Mill. Euro fällig. „Das ist schon eine Leistung“, freut sich Betriebsleiterin Karin Flender, dass für dieses für die Freudenberger Stadtwerke außergewöhnliche Projekt von der Planung bis zur Fertigstellung noch nicht einmal ein Jahr vergangen ist.

Alles lief glatt

Wie berichtet, zogen die Macher bereits Ende des vergangenen Jahres ein rundherum positives Zwischenfazit – damals standen die Bauarbeiter kurz davor, die Trasse an den Mischwasserkanal an der Plittershagener Straße anzuschließen. Es folgte der zweite Bauabschnitt, vom Pumpwerk Niederndorf bis zum Ortseingang Oberasdorf. Auch auf dem Abschnitt des Asdorftalradweges lief alles glatt, diese wurde Mitte Mai wieder für die Radler freigegeben und erstrahlt mit frischer Deckschicht inzwischen wieder in neuem Glanz.

Per Spülbohrverfahren verlegt

Stichwort Deckschicht: Die rund 230 Meter lange Strecke vom Radweg bis zum Pumpwerk Niederndorf an der Industriestraße wurde per Spülbohrverfahren verlegt, sodass kein Graben ausgehoben werden musste. Am Pumpwerk selbst wurde ein neues Schachtbauwerk errichtet, „wir nutzen die Maßnahme für kleinere Arbeiten hier auf dem Gelände“, sagt Karin Flender. Mit der neuen Abwasserdruckleitung zeigt sich die Expertin bislang hochzufrieden. Nun könne man etwa 60 Liter Wasser pro Sekunde abpumpen, vorher waren es deutlich weniger – und die neue Trasse soll insgesamt für eine neue Stabilität sorgen, die in die Jahre gekommene Leitung hatte vor allem im Sommer des vergangenen Jahres mit dem vermehrten Auftreten von Lecks zu kämpfen.

Alte Leitung bleibt

Dennoch, die ausgediente Leitung bleibt im Boden. Theoretisch sei diese nach wie vor einsatzbereit, wenn es an der neuen Trasse doch einmal zu Problemen kommen sollte, meint Karin Flender. In etwa drei bis fünf Jahren müsse man dann entscheiden, ob man die ausgediente Leitung noch einmal für den Ernstfall ertüchtige, oder ob dies nicht mehr wirtschaftlich ist.

1 Mill. Euro für die nächste Maßnahme

Mit der modernen Abwasserdruckleitung haben die Stadtwerke Freudenberg eines der größten Projekte der jüngeren Vergangenheit also erfolgreich bewältigt, das nächste Vorhaben wirft jedoch bereits seine Schatten voraus. Die Rohschlammentwässerung auf der 1994 in Betrieb genommenen Kläranlage in Freudenberg soll in den kommenden Monaten erneuert, die alte Kammerfilterpresse durch eine moderne Zentrifuge ersetzt werden. Kostenpunkt: Rund 1 Mill. Euro.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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