Bauplätze auf dem "Horchler-Gelände"
Industriebrache neu beleben

Genau hier, rechts neben der nicht mehr genutzten Industriehalle gegenüber der Tankstelle an der Olper Straße, könnte die Zuwegung für ein neues Wohngebiet entstehen. Die Freudenberger Verwaltung plant, das „Horchler-Gelände“ einer neuen Nutzung zuzuführen.
  • Genau hier, rechts neben der nicht mehr genutzten Industriehalle gegenüber der Tankstelle an der Olper Straße, könnte die Zuwegung für ein neues Wohngebiet entstehen. Die Freudenberger Verwaltung plant, das „Horchler-Gelände“ einer neuen Nutzung zuzuführen.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

cs Büschergrund. Die Schaffung neuer Bauplätze in Freudenberg genießt bei Stadtverwaltung und Politik weiterhin größte Priorität. Neben den Überlegungen für Oberfischbach („Aufm Heidchen“) rückt für das Zentrum und Büschergrund zusätzlich zu „Eselsborn/Drei Eichen“ das Areal „Olper Straße/Eichen“ in den Fokus. Bei diesem Bereich – dem Gelände des ehemaligen Maschinenbauunternehmens, im Volksmund als „Horchler-Gelände bekannt – handele es sich im Vergleich zu den anderen untersuchten Flächen um einen atypischen Bereich, der aber der Vollständigkeit halber mit betrachtet werde, heißt es dazu in einer Vorlage des Ausschusses für Stadtentwicklung, Kultur und Touristik, jüngst wurde das weitere Vorgehen für Büschergrund beschlossen. Einstimmig beschloss das Gremium, für den Bereich eine Veränderungssperre für das „Horchler-Gelände“ zu erlassen.

Ansiedlung eines neuen großflächigen Einzelhandels verhindern

Wie berichtet, möchte die Verwaltung verhindern, dass sich in diesem Bereich ein großflächiger Einzelhandel ansiedelt. Vielmehr soll das Gelände fit gemacht werden für eine zukünftige Bebauung mit Wohnraum, auch im Sinne des Freudenberger Einzelhandelsentwicklungskonzeptes, das das „Band“ zwischen Aldi und Lidl weiterentwickeln zu gedenkt. Ein weiterer Einzelhandel würde diesen Bestrebungen zuwider laufen und die Kunden potenziell aus dem Zentrum „herausziehen“, erklärte der damalige Baudezernent Karl-Hermann Hartmann im November vergangenen Jahres das Vorgehen der SZ gegenüber.

Stichweg gegenüber der Tankstelle

Sollte es tatsächlich zu einer Bebauung mit Wohnungen kommen, würde das neue Gebiet über einen zu errichtenden Stichweg direkt gegenüber der Tankstelle erschlossen werden, „mit einer Überfahrung der Weibe an einer Stelle, wo sie auch bereits jetzt kanalisiert ist“, skizziert die Verwaltung die Überlegungen. Und weiter: „Unter Berücksichtigung der wasserrechtlichen Abstände zur Weibe wird die erste Zeile der Bebauung durch eine riegelartige Bebauung, die sich für Mehrfamilienhäuser eignen würde, gebildet.“
Diese Gebäude müssten aufgrund des Verkehrslärms von der Olper Straße mit Schallschutzfenstern ausgestattet werden. Gleichzeitig bildeten sie einen Schallschutz zu den dahinter liegenden Grundstücken, die über den geplanten Stichweg erschlossen werden. Hier könnten Einzel- oder Doppelhäuser sowie gegebenenfalls Reihenhäuser errichtet werden.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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