Jugendallianz Freudenberg lädt zu Thementagen im Festzelt ein

Bürgermeister Eckhard Günther, Organisator Timo Nöh, Sina Babberger und Christine Siebel (Werbung), Thomas Röger (dzm) und Pfarrer Thomas Ijewski (v.l.) freuen sich auf viele junge Leute bei „ZDrei – unglaublich“.  Foto: pebe
  • Bürgermeister Eckhard Günther, Organisator Timo Nöh, Sina Babberger und Christine Siebel (Werbung), Thomas Röger (dzm) und Pfarrer Thomas Ijewski (v.l.) freuen sich auf viele junge Leute bei „ZDrei – unglaublich“. Foto: pebe
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pebe?-  Demnächst gibt es auf dem Parkplatz gegenüber dem Schulzentrum in Büschergrund für Jugendliche richtig was zu sehen, zu hören und zu tun. Denn dann öffnet ein Riesenzelt seine Eingänge und schafft Raum für jede Menge Fun und Action. Eine Woche lang haben junge Leute die Möglichkeit, nachmittags in Workshops auszuprobieren, was sie immer schon mal versuchen wollten, was sie noch nicht kennen oder was sie mögen. ?ZDrei ? unglaublich? heißt die Veranstaltung, die vom 19. bis 26. September im Zelt über die Bühne, einen Fun-Park und durch viele Workshops geht. Sie will alle Jugendlichen in Freudenberg ansprechen, möglichst viele sollen wissen: ?Da geht was.? Dafür sorgen auffällige Plakate, Verlinkungen in Social Networks im Internet und die Info, die an viele Schulen rausgegangen ist.

Mr. Joy "entfesselt" das Publikum zu Beginn

Offiziell eröffnet wird die Woche nach einem Jugendgottesdienst um 10 Uhr am Sonntag, 19. September, um 17 Uhr von Bürgermeister Eckhard Günther. Der zeigte sich sehr angetan von der Vielfalt des Programms. Ab 19.30 Uhr entfesselt Mr. Joy auf der Bühne mit Illusion und Comedy nicht nur sich, sondern auch sein Publikum. ?Wir wollen ganz viele Jugendliche erreichen?, erklärte Thomas Ijewski bei der Vorstellung des Projekts. Der Pfarrer der ev. Kirchengemeinde Freudenberg gehört zu der Veranstaltergemeinschaft, der ?Ev. Jugendallianz Freudenberg?, einem Zusammenschluss mehrerer Freudenberger Kirchengemeinden, CVJM-Gruppen und Gemeinschaften. ?Wir wollen Zeit mit den Jugendlichen verbringen und ihnen in ihrer Kultur begegnen?, fuhr Ijewski fort.

Auf kirchenferne Jugendliche zugehen

Die Grundideen seien Wertschätzung und Respekt, ergänzte Thomas Röger: ?Wir wollen bewusst auf die Jugendlichen zugehen, die sich nicht oder noch nicht im Dunstkreis von Kirche und Gemeinde bewegen.? Röger ist Sozialpädagoge und Organisationsleiter der Deutschen Zeltmission (dzm) aus Geisweid, die nicht nur die ?Hardware?, sprich: das 25 mal 30 Meter große Zelt und die Action-Stationen nach Freudenberg bringt. Auch das Konzept, allgemein über den christlichen Glauben zu informieren, stammt von der dzm und ist mittlerweile rund 15mal quer durch die Republik erprobt.

Von Montag an ab 14 bis 22 Uhr Programm

Die jungen Leute, die von Montag an ab 14 Uhr (dann ist ?offener Beginn?) zum Zelt kommen, können eine Woche lang ab 15 Uhr zwischen jeder Menge Aktionen und Workshops wählen, Da gibt es Futsal (eine Art Hallenfußball), Volleyball, Freeride, Hip-Hop, Graffiti, Schmuck, Massage, Kosmetik, Actionpainting, Fingerfood, Theater, Singen, Rhönrad und vieles mehr. ?Das ist nicht nur was für ,Cracks?, sondern die Mädchen und Jungen sollen merken, dass sie in jedem Fall, so wie sie sind, die Hauptakteure sind und ernstgenommen werden?, sagt Pfarrer Ijewski. Natürlich kommen auch Verpflegung und ?Abhängen? nicht zu kurz. Die Workshop-Ergebnisse werden später auf der Bühne präsentiert. Und da gibt es jeden Abend was auf die Trommelfelle: An jedem Tag spielen im Vorprogramm ab 19 Uhr viele Bands, z.?B. die Freudenberger Band School?s out, da spielt Destination Anywhere Ska, E-Mulb sowie Five days and Farewell rocken das Zelt, und Demozion bietet Hip-Hop hart am Leben. Jeder Programm-Abend ab 19.30 Uhr steht unter einem bestimmten Motto, von ?un-realistisch? über ?un-sportlich? bis ?un-sterblich?. Fester Redner an jedem Abend ist der Lüdenscheider Jugendevangelist Kristian Hammer-Fehl. Da wird es um die christliche Sichtweise der Dinge gehen: ?Wir sind Christen und machen als solche Programm?, sagte Thomas Röger. In der Woche gehe es darum, den Glauben zu leben, ?Reden und Tun? miteinander zu verbinden. Ende ist jeweils um 22 Uhr.

80 Mitarbeiter eingesapnnt

80 Mitarbeiter sind die ganze Woche über vor Ort, denn schon morgens geht der ?Betrieb? im Zelt los: Dann ist Zeit für Schulklassen, die eine oder mehrere Stunden lang Kletterwand, Selbstverteidigungstechniken, Vertrauensübungen und anderes ausprobieren können. rund 15?000 Euro wird das etwas andere ?Action-Camping? kosten. ?Wir bekommen die Kosten gedeckt? so Ijewski, nicht zuletzt durch Sammelaktionen und Spenden. ?Wenn einige sagen: Ja, ich bin begabt, ich bin was wert, es wird was für mich getan ? dann ist unser Ziel erreicht?, fasste schließlich Cheforganisator Timo Nöh den Anspruch der Jugendwoche zusammen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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