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Arbeiten in Freudenberg schreiten gut voran (Galerie)
Kurpark putzt sich heraus

Den berühmten Fotoblick auf den Alten Flecken bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen genießen – schon in naher Zukunft wird das möglich sein. Die Arbeiten zur Attraktivierung des Freudenberger Kurparks liegen im Zeitplan; hier wird das Plateau für das neue, eingeschossige Café geschaffen.
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  • Den berühmten Fotoblick auf den Alten Flecken bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen genießen – schon in naher Zukunft wird das möglich sein. Die Arbeiten zur Attraktivierung des Freudenberger Kurparks liegen im Zeitplan; hier wird das Plateau für das neue, eingeschossige Café geschaffen.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

cs Freudenberg. Neugierige werden schon an den Aufgängen zum Freudenberger Kurpark aufgehalten. Die Zuwegungen sind mit Bauzäunen und unübersehbaren Hinweisen auf die gegenwärtig laufenden Baumaßnahmen abgesperrt. Reger Besucherverkehr würde derzeit ein zu hohes Risiko darstellen, schließlich rollt auf dem Areal mitten im Stadtzentrum seit dem Spatenstich im Januar schweres Gerät und macht sich kräftig an dem Erdreich zu schaffen. Wie ausführlich berichtet, wird das Gelände aufwändig umgestaltet. Bürgerfreundlicher, moderner sowie offener soll der Kurpark werden und für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen. „Und so langsam erkennt man, wie es hier später aussehen soll“, lächelt Stefan Giebeler von der Stadtverwaltung, der für die Siegener Zeitung die Absperrbaken auf Seite räumte.

cs Freudenberg. Neugierige werden schon an den Aufgängen zum Freudenberger Kurpark aufgehalten. Die Zuwegungen sind mit Bauzäunen und unübersehbaren Hinweisen auf die gegenwärtig laufenden Baumaßnahmen abgesperrt. Reger Besucherverkehr würde derzeit ein zu hohes Risiko darstellen, schließlich rollt auf dem Areal mitten im Stadtzentrum seit dem Spatenstich im Januar schweres Gerät und macht sich kräftig an dem Erdreich zu schaffen. Wie ausführlich berichtet, wird das Gelände aufwändig umgestaltet. Bürgerfreundlicher, moderner sowie offener soll der Kurpark werden und für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen. „Und so langsam erkennt man, wie es hier später aussehen soll“, lächelt Stefan Giebeler von der Stadtverwaltung, der für die Siegener Zeitung die Absperrbaken auf Seite räumte.

Bislang keine Einschränkungen durch Corona

Die Arbeiten schreiten gut voran; weder die Corona-Krise noch eine kurzfristige Unterbrechung der Maßnahmen im März, als gewaltige Regenmengen das Erdreich allzu sehr aufweichten, wirbelten den Zeitplan des umfangreichen Projektes nachhaltig durcheinander. Das ausführende Bauunternehmen ist derzeit vor allem mit den gröberen Arbeiten beschäftigt; während ein Mitarbeiter das jeweils eingesetzte Fahrzeug steuert, legen sich die Kollegen unter freiem Himmel ins Zeug – die derzeit einzuhaltenden Abstandsmaßnahmen stellen also kein Problem dar.
Den Garten- und Landschaftsgärtnern kommt außerdem zugute, dass die Erdmassen überwiegend selbst auf dem Gelände wieder verbaut werden können und entsprechend nicht abtransportiert werden müssen. Die Anwohner dürften sich über die geringere Lärmbelästigung ebenfalls freuen.

Plateau für das Café am Fotoblick in Arbeit

Beim Rundgang fällt sofort das frisch geschaffene Plateau ins Auge, auf dem bekanntlich ein Café mit einer großen Freifläche davor entstehen soll. In nicht allzu ferner Zukunft – im Frühling 2021 soll alles komplett fertig sein – kann man sich den weltberühmten Fotoblick auf den Alten Flecken mit einem Stück Kucken versüßen.

Die Arbeiten für das Café schreiten voran.

Der Rohbau des eingeschossigen Gebäudes soll im Spätsommer stehen, „von der Wiese dahinter kann man ebenfalls gut auf die Altstadt blicken“, erklärt Stefan Giebeler.
Immer wieder deutlich kritisiert wurde der steile Aufstieg zum Kurpark, angesichts der vielen hohen Stufen kamen auch fitte Gäste ganz schön ins Schwitzen. Ein Großteil der ungeliebten Treppe ist bereits Geschichte, die Bagger schafften Platz für die neue, gut zwei Meter breit geplante Trasse, die mit flachen Stufen und Zwischenstationen den Fußmarsch deutlich angenehmer gestalten soll. Lediglich die ganz unteren Stufen zum Marktplatz hin sind den Maschinen noch nicht zum Opfer gefallen. Stefan Giebeler: „Diese Arbeiten werden später von unten ausgeführt.“ Dann wird dieser Zugang allgemein ansehnlicher gestaltet, die Böschung etwa mit einer Bruchsteinmauer abgefangen.

Abschluss der groben Arbeiten für Herbst geplant

Bis zum Herbst sollten alle Grobarbeiten abgeschlossen sein, skizziert Stefan Giebeler die Planungen. Ab dann steht die Bepflanzung des Geländes bzw. der neu entstandenenen Böschungen an, insektenfreundlich soll es sein. Apropos Nachhaltigkeit: Anfallende Betonreste, zum Beispiel von ausgedienten Sitzbänken, sollen vor Ort „recycelt“ und in Form von frischem Splitt für den Unterbau der neuen Wege verwendet werden.
An der Konzertmuschel sowie dem Seerosenteich ist bislang alles beim Alten geblieben. Erstere soll restauriert und aufgehübscht werden, während das Gewässer einer Multifunktionsfläche wird weichen müssen. „Der Teich sieht noch friedlich aus“, meint Stefan Giebeler – aber auch hier wird bald ordentlich Hand angelegt.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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