Mittelalterliches Spektakulum
Lanzenritter luden zu Mittelaltermarkt und Turnier

Beim Mittelaltermarkt in Freudenberg gab es wieder jede Menge zu bestaunen.
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  • Beim Mittelaltermarkt in Freudenberg gab es wieder jede Menge zu bestaunen.
  • Foto: Axel Ollenschläger
  • hochgeladen von Daniel Benfer (Redakteur)

ole - Die alte Heide in Freudenberg verwandelt sich alle Jahre wieder in ein mittelalterliches Spektakulum mit spannenden und sehenswerten Ritterturnieren. Auf einer Fläche von vier Hektar präsentiert sich viel fahrendes Volk sowie die 19 Ritter mit ihren Zelten, nebst ihrem Gefolge und Gesinde. Händler, Gaukler, Falkner, Spielleute - alles, was zu so einem Lager in früheren Zeiten dazugehörte, war auch an diesem Wochenende vor Ort und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Es spricht sich herum in der Szene, die Anzahl der Zelte auf dem Gelände wächst sichtbar und alle freuen sich auf dieses schöne, anregende Ereignis.

Gaukler und Falkner

Gaukler Gawan auf überlangen Stelzenbeinen unterhielt nicht nur die Kinder mit seinen frechen Späßen, für die musikalischen Intermezzos sorgten die Spielleute von Rabenweiß mit ihren romantischen Weisen und mit deftigen Trinkliedern. Falkner Marco Wahl vom Tierpark Niederfischbach faszinierte mit seinen Greifvögeln und seiner Flugshow. Wer über den Markt schlenderte, gewann einen Eindruck, wie es sich damals im Mittelalter zugetragen und wie die Menschen in einem (Heer)-Lager gelebt haben könnten.

Viele mutige Ritter

Beim Rundgang kam der Besucher auch am hübschen Zelt des Märchenerzählers vorbei. Dieser nahm Groß und Klein mit in das Reich der Phantasie. Besonderer Höhepunkt an beiden Tagen sind natürlich immer die Turniere der Ritter hoch zu Ross, die ihre Kräfte messen, um herauszufinden, wer der Mutigste und Stärkste unter ihnen ist. Dynera von Weyerstedt, Katharina von Eichenheim, Christopherus von Jägersburg, Wolf von Rippenstein, Podrich von Hagen oder Johanna Gräfin von Gelad - um nur ein paar illustre Namen aufzuzählen - traten in ihren prächtigen Rüstungen und geschmückten Pferden gegeneinander an. In diesem Jahr hat der Verein der Lanzenritter die Exercitien des Turniers im Schwierigkeitsgrad erhöht, damit der Wettkampf noch spannender werden sollte.

Knappe als Joker

Ringe stechen (klein, mittel und groß), Helme schlagen, Sarazenen stechen, die Sau und den Roland in einem Durchgang mit der Lanze treffen, und weitere Exercitien standen auf dem Programm. Am Sonntag wurde dann der Schwierigkeitsgrad nochmals erhöht. Beim Ringe stechen zum Beispiel traten gleich zwei Ritter gegeneinander an. Schnell musste der Reiter also zusätzlich auch noch sein. Ein besonderer Einfall des Turniers: der Knappe Joker. Hat es mal nicht so gut geklappt für einen Ritter, dann konnte der Knappe Joker noch Oculi für seinen Ritter holen, allerdings dann auf einem Steckenpferd.

Autor:

Axel Ollenschläger (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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