Maßstäbe für vernünftigen Straßenausbau

K19/K20 im Heuslingtal:

CDU-Repräsentanten vor Ort: trotz leerer Kassen in Gemeinde und Kreis noch vieles möglich

sz Oberheuslingen. Zu einer gemeinsamen Pressekonferenz vor Ort trafen sich am gestrigen Vormittag Mitglieder des Land- und des Kreistages sowie die örtlichen Vertreter der CDU aus Freudenberg am Feuerwehrgerätehaus in Oberheuslingen. Hier, an der Kreuzung Lindenberger Straße/Heuslingstraße, wo auch städtische und Kreisverantwortung für Planung und Straßenausbau in der Realität aufeinandertreffen, sind laut dem ebenfalls anwesenden Landrat Paul Breuer Maßstäbe gesetzt worden.

Trotz der allgemein leeren Kassen sei es doch möglich, vernünftige Lösungen umzusetzen, Voraussetzung ist jedoch, dass alle mitziehen, ob Stadt, Land oder auch die Anwohner. »Denn will man den örtlichen Gegebenheiten Rechnung tragen und auch vernünftige Lösungen schaffen, so kostet es eben auch Geld«, so Landrat Paul Breuer.

Auch Bürgermeister Eckhard Günther bestätigt den Nutzen des fertig gestellten Ausbaustückes für Freudenberg und betont auch das zukünftige Engagement der Stadt für weitere Lösungen in dieser Form, wie zum Beispiel der Wunsch nach Ausbau in Oberfischbach. Das Haushaltssicherungskonzept der Stadt dürfe allerdings nicht in Frage gestellt werden. Landrat Paul Breuer will sich seinerseits dafür einsetzen, dass es auch hier von Seiten des Kreises zügig voran geht.

Die noch vorhandenen Widerstände der Anwohner in Oberfischbach hofft die örtliche CDU auch durch das gute praxisgerechte Beispiel in Heuslingen auszuräumen, denn hier wollten letztendlich die Anwohner trotz der ihnen entstehenden Kosten eine vernünftige Lösung zum Vorteil aller umgesetzt haben. Die Vorteile der Straße beträfen ja nicht nur die Fahrer mit dem AK-Kennzeichen, die nun auf einer gut ausgebauten Straße hin- und zurückfahren könnten, so Bürgermeister Eckhard Günther, sondern auch in Freudenberg habe sich die Staugefahr etwas weiter reduziert. Gewonnen haben die Heuslinger Bürger, die Verkehrssicherheit der Fußgänger habe sich beträchtlich erhöht, man müsse sich nun nicht mehr mit einem Sprung in die Büsche retten. Der dörfliche Charakter sei erhalten geblieben, die jetzige Umsetzung zerschneide das Tal nicht.

Natürlich habe sich das Verkehrsproblem für diese Straße wegen der fehlenden Umgehungsstraße erhöht, erläutert Hans Bender, Stadtrat aus Freudenberg, man wundere sich ja manchmal, wie große schwere Lkw trotz mangelnder Ausschilderung auf diese Strecke kämen, aber die elektronischen Routenplaner hätten dieses Teilstück wohl mit in die Wegeplanung aufgenommen und so bestätige es sich um so mehr, dass die Maßnahmen notwendig waren. Die CDU Freudenberg habe immer versucht, hier aktiv zu werden, jedoch erst seit der Rats- und Landkreismehrheit der CDU vor fünf Jahren konnte man wirklich Realitäten schaffen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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