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Startschuss für Umgestaltung des Freudenberger Kurparks (Galerie)
Mehr als nur ein Lichtblick

Die umfangreichen Arbeiten zur Umgestaltung des Freudenberger Kurparks haben begonnen, die ersten Bäume mussten bereits weichen. Nahe des weltberühmten Fotoblicks soll etwa ein Café-Neubau entstehen.
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  • Die umfangreichen Arbeiten zur Umgestaltung des Freudenberger Kurparks haben begonnen, die ersten Bäume mussten bereits weichen. Nahe des weltberühmten Fotoblicks soll etwa ein Café-Neubau entstehen.
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cs Freudenberg. Die Szenerie passte. Pünktlich zum symbolischen Spatenstich für den Start der Umbauarbeiten riss der Himmel, aus dem sich Minuten zuvor noch ein kräftiger Schneeregenschauer ergossen hatte, auf – die durchdringenden Sonnenstrahlen hüllten den Freudenberger Kurpark in ein angenehmes Licht. Die Zukunft des Areals mitten im Zentrum wird eine goldene werden, und beim kurzen Intermezzo der Sonne handelte es sich um mehr als nur einen kleinen Lichtblick, davon zeigen sich die Planer fest überzeugt. „Die Maßnahme ist von ganz großer Bedeutung für die Stadtentwicklung.

cs Freudenberg. Die Szenerie passte. Pünktlich zum symbolischen Spatenstich für den Start der Umbauarbeiten riss der Himmel, aus dem sich Minuten zuvor noch ein kräftiger Schneeregenschauer ergossen hatte, auf – die durchdringenden Sonnenstrahlen hüllten den Freudenberger Kurpark in ein angenehmes Licht. Die Zukunft des Areals mitten im Zentrum wird eine goldene werden, und beim kurzen Intermezzo der Sonne handelte es sich um mehr als nur einen kleinen Lichtblick, davon zeigen sich die Planer fest überzeugt. „Die Maßnahme ist von ganz großer Bedeutung für die Stadtentwicklung. Zusammen mit der Bürgerschaft haben wir intensiv geplant“, stellte Bürgermeisterin Nicole Reschke fest und freute sich, dass trotz der Verzögerung des Startschusses um einige Wochen der avisierte Zeitplan eingehalten werden wird. Im Frühling 2021 soll der „neue“ Park mit einem Bürgerfest ganz offiziell eröffnet werden.

Bei Kaffee und Kuchen den Blick auf den Alten Flecken genießen

Bis dahin ist viel zu tun. Wie ausführlich berichtet, stehen drei Kabinette – Kultur, Musik und Sport – im Zentrum des künftigen Bürgerparks. Die Örtlichkeit des ersten Spatenstichs war dabei nicht zufällig gewählt. „Das wird quasi der Vorplatz des Cafés, allerdings sind wir dafür etwa 1,70 Meter zu hoch“, erklärte Landschaftsarchitekt Jürgen Wagner am Mittwoch nahe des weltbekannten Fotoblicks. Hier soll bekanntlich eine Einkehrmöglichkeit entstehen, bei Getränken und kleineren Speisen können Besucher künftig den eindrucksvollen Ausblick auf den Alten Flecken genießen. Dem Neubau wird sich etwa ab dem Sommer angenommen, dann sollen auch die 170 neuen Stufen gesetzt werden, die einen deutlich angenehmeren Aufstieg zum Kurpark versprechen und in Form von Zwischenstationen zum Verweilen einladen. Das rund 3000 Quadratmeter umfassende Wegenetz auf dem Areal selbst wird ebenfalls überarbeitet und attraktiver gestaltet. Nicole Reschke: „Wir können uns wirklich darauf freuen und sind sicher, dass der Park bald wieder intensiv genutzt und von den Bürgern angenommen wird.“ Insgesamt werden für das Projekt rund 1,5 Mill. Euro fällig, mit 1,35 Mill. Euro fließt der Löwenanteil in Form von Fördergeldern aus dem Bundesinnenministerium.

Vorarbeiten für das Café sollen bald beginnen

Erste Arbeiten haben schon stattgefunden, einige der Laubbäume etwa mussten bereits weichen. „Das Astwerk wird gehäckselt und in die neuen Beete eingearbeitet“, verriet Andre Schmidt, Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens Schauerte Schmidt. Insgesamt soll aber im Zuge der Umgestaltung die gleiche Anzahl an Bäumen neugepflanzt werden. In Kürze erfolgen Abbruch und Recycling veralteter Anlagenteile, die eine oder andere Sitzbank musste etwa schon weichen. Auch die Vorarbeiten für das Café sollen bald starten, immerhin müssen über 3800 Kubikmeter Erdreich bewegt werden. Nicole Reschke warb um Verständnis dafür, dass das Gelände aufgrund sicherheitstechnischer Aspekte zunächst nicht mehr betreten werden kann, versprach aber, über den Stand der Arbeiten immer wieder zu berichten.

Insektenfreundliche Pflanzen auf 4500 Quadratmetern Fläche

Andre Schmidt jedenfalls unterstrich, dass er sich mächtig auf das Projekt freue, er und seine Mitarbeiter seien „hochmotiviert“. Man werde versuchen, die Lärmbelästigungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, wenn es hin und wieder aber doch einmal etwas lauter zur Sache gehen sollte, hofft der Geschäftsführer vorab auf Verständnis. Spätestens ab dem Frühling des kommenden Jahres, wenn die „groben“ Maßnahmen allesamt abgeschlossen sind, wird das Areal wieder aufgehübscht, auf einer Gesamtfläche von etwa 4500 Quadratmetern werden standortgerechte und insektenfreundliche Pflanzen gesetzt.
Nicole Reschke lehnte sich übrigens am Mittwoch weit aus dem Fenster und versprach für die Eröffnung schon einmal schönes Wetter. Vor strahlendem Sonnenschein und frisch blühenden Pflanzen sollte die Szenerie also auch kommendes Jahr im Frühling wieder passen.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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