»Mein Freund, ein Ausländer!?«

Mädchen- und Jungenjungschar des CVJM auf Juist

Oberheuslingen. »Mein Freund, ein Ausländer!?« Unter dieser Frage stand die Freizeit der Mädchen- und Jungenjungschar des CVJM Oberheuslingen im Rahmen des Programms »Kommunen gegen Rechtsextremismus«.

41 junge Menschen im Alter zwischen sieben und 35 Jahren machten sich auf, um in der ersten Herbstferienwoche auf der Insel Juist einige schöne Tage zu verbringen. Das außergewöhnlich gute Wetter trug dazu bei, dass die Motivation bis zur Abreise auf dem oberen Level blieb. Neben Ausflügen und Spielen stand fast jeden Morgen für zwei Stunden eine Themen- bzw. Bibelarbeit auf dem Programm. »Dabei beschäftigten sich die Kinder in Workshops mit den Fragen: Wie ist eigentlich Jesus von Nazareth mit Ausländern umgegangen? Wie war das Verhältnis zwischen ausländischen Römern und Juden? Und wie gehe ich mit Menschen um, die von der Gemeinschaft ausgeschlossen sind? Dabei haben die Kinder gemerkt, dass sich zwischen der damaligen und der heutigen Situation bei den Menschen nicht viel verändert hat«, heißt es in einer Pressemitteilung.

Auch über die aktuelle weltpolitische Lage sei mit den Kindern gesprochen worden. Allen sei im Hinblick auf den Umgang mit Menschen verschiedener Abstammung klar geworden: »Gott ist farbenblind! Und deswegen kann auch mein Freund ein Ausländer sein!« Der kräftige Zuschuss der Stadt Freudenberg habe geholfen, das Thema den Kindern näher zu bringen und sich damit intensiv zu beschäftigen.

Mit lautem und kräftigem Pfeifengetriller begrüßten die Kinder ihre Eltern auf dem Bahnhof Geisweid. Die Pfeifen trugen den Aufdruck: »Ich pfeife auf Gewalt!« »Es bleibt zu hoffen, insbesondere in dieser Zeit, dass nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen künftig auf Gewalt verzichten können«, betonen die Veranstalter abschließend.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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