Verein "Augen auf" Freudenberg
Nicht nur den Ischeroth im Blick

„Augen auf“, so lautet der Name eines neuen Vereins, der sich für die Umwelt einsetzen möchte.
  • „Augen auf“, so lautet der Name eines neuen Vereins, der sich für die Umwelt einsetzen möchte.
  • Foto: ole
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ole Büschergrund. Erst seit Kurzem haben sich die für den Eintrag ins Vereinsregister notwendigen sieben Mitglieder gefunden und den Umweltverein „Augen auf“ ins Leben gerufen. Nun war es so weit. Man wollte sich und die Ziele des Vereins der Öffentlichkeit und ganz speziell den „Büscher“ Bürgern vorstellen. Nicht nur, um weitere Mitglieder zu werben, sondern auch um die Aufgaben, Ideen und Ziele darzulegen und zu konkretisieren.

Verein möchte viele Themenfelder bearbeiten

Das Einladungsschreiben wies bereits auf ein erstes direktes Anliegen der sieben Akteure um Vorsitzende Jennifer Wachsmuth und 2. Vorsitzenden Jörg Bruland hin: „Augen auf, Ischeroth muss bleiben!“ – plakativ und kämpferisch im Stil.

Der Verein hat sich neben dem aktuellen Primärziel auch weitere Vorgaben gegeben. Man möchte sich um die Errichtung von Naturschutzgebieten, Aktionen für eine saubere Umwelt, Erhalt und Pflege von Biotopen, für das Durchführen von Umwelt-Vortragsveranstaltungen sowie um Projekte für Kinder und Jugendliche, z. B. Ferienfreizeit-Ferienspiele im Wald, kümmern.
„Man könne ja eh nichts ändern“, so laute ein Standardspruch, aber der Verein meint: „Wir können doch.“ Circa 35 bis 40 Bürger hatten in der vergangenen Woche den Weg in das Bürgerhaus in Büschergrund gefunden.
Kaum hatten Jennifer Wachsmuth und Jörg Bruland sich und den Verein kurz vorgestellt und die Anwesenden um Fragen gebeten, zündete die Diskussion wie von selbst. Natürlich ging es an diesem Abend primär um den Ischeroth. Recht schnell wurde klar, dass eine große Aufgabe des Vereins sein könnte, eine Art Plattform für die Kommunikation und Information darzustellen, denn viele Aussagen der Bürger basierten auf Hörensagen, auf Teilinformation oder halbaktuellen Sachständen nebst Interpretation.

Ruhige und sachliche Diskussion

So ging es u. a. um die Beschlüsse der Haubergsgenossenschaften Bühl und Büschergrund bezüglich Verkauf oder Nicht-Verkauf, die Aufgabe, trotz eindeutiger Beschlusslage mit der Stadt zu verhandeln, um eventuell drohende Enteignungsverfahren, um Gewerbegebiet oder Industriegebiet mit Schwerindustrie und um Leerstände in den bestehenden Gewerbegebieten. Viele der Annahmen der Bürger konnten durch die Aussagen u. a. auch von zwei Mitgliedern der beiden Haubergsgenossenschaften konkretisiert wurden.
Bedenken und Überlegungen wurden an diesem Abend recht ruhig und sachlich trotz der gewissen Brisanz des Themas diskutiert. Klar wurde auch, dass es ein Informationsdefizit gibt, alle Beteiligten wie die Haubergsgenossenschaften, die Stadt und die Politik müssten an einem Tisch miteinander reden und sich austauschen. In der Koordination, der Moderation und der Bündelung könnte eine wichtige, gleichwohl auch sehr schwierige Aufgabe des Vereins liegen – so der Eindruck an diesem Abend.
Jennifer Wachsmuth zeigte sich mit dem Abend, der Diskussion und dem Ergebnis durchweg zufrieden, so gab es auch einige Neueintritte, und viele hatten sich das Antragformular mit nach Hause genommen. Ganz in dem propagierten Sinne „denn nur gemeinsam können wir was bewegen“.

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