SPD und FDP schicken die Bürgermeisterin gemeinsam ins Rennen
Nicole Reschke kandidiert

Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke kandidiert für eine weitere Amtszeit. SPD-Fraktionsvorsitzender Arno Krämer, Stadtverbandsvorsitzender Henrik Irle, FDP-Stadtverbandsvorsitzender Mario Mc Coy und FDP-Fraktionschef Torsten Freda (v. l.) erläuterten, warum beide Parteien die 40-Jährige im Wahlkampf gemeinsam unterstützen werden.
  • Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke kandidiert für eine weitere Amtszeit. SPD-Fraktionsvorsitzender Arno Krämer, Stadtverbandsvorsitzender Henrik Irle, FDP-Stadtverbandsvorsitzender Mario Mc Coy und FDP-Fraktionschef Torsten Freda (v. l.) erläuterten, warum beide Parteien die 40-Jährige im Wahlkampf gemeinsam unterstützen werden.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

cs Freudenberg. „Frau Reschke kann Bürgermeisterin!“ – so fasste es der Freudenberger SPD-Fraktionsvorsitzende Arno Krämer am Montag im Rahmen eines Pressegesprächs zusammen. Nicole Reschke strebt, wenig überraschend, eine zweite Amtszeit an, bezeichnete ihre erneute Kandidatur als „Herzensangelegenheit“ und möchte sich im September 2020 in ihrem Amt bestätigen lassen. Dass sich die Rathauschefin dabei auf die Unterstützung der FDP verlassen kann, war indes nicht unbedingt absehbar. Schließlich unterstützten die Freidemokraten gemeinsam mit CDU und Grünen vor gut vier Jahren noch Gegenkandidatin Heide Batz, gegen die sich Nicole Reschke deutlich in der Stichwahl durchsetzte und als erste Frau an die Spitze der Stadtverwaltung gewählt wurde.

"Frau Reschke hat uns voll überzeugt"

Damals habe man sich bewusst für Heide Batz entschieden, der Steuerberaterin habe man seinerzeit die größere Fachkompetenz zugeschrieben, wie Fraktionsvorsitzender Torsten Freda erläuterte. „Frau Reschke hat uns aber voll überzeugt. Die Zukunft sehen wir am besten in ihren Händen.“ FDP-Stadtverbandsvorsitzender Mario Mc Coy lobte vor allem, dass Nicole Reschke ihren Posten als Bürgermeisterin nicht einseitig interpretiere, die 40-Jährige arbeite mit einem breit gefächerten Spektrum. „Als FDP haben wir ein Interesse daran, dass junge Familien nach Freudenberg kommen“, führte Mc Coy aus, außerdem stehe Nicole Reschke dafür, den Wirtschaftsstandort zu stärken. Zudem pflege sie äußerst engagiert die Nähe zu den Ehrenamtlichen, etwa zu Ortsvorstehern und Heimatvereinen.

"Es waren gute Jahre für Freudenberg"

SPD-Stadtverbandsvorsitzender Henrik Irle attestierte Nicole Reschke, in den vergangenen Jahren einen „hervorragenden Job“ gemacht zu haben. „Es waren gute Jahre in Freudenberg“, konstatierte der Alcher, für die Zukunft habe man aber „eine ganze Menge an Ideen im Gepäck. Es bestand überhaupt kein Zweifel daran, dass wir das mit Nicole Reschke angehen möchten.“ In die kommende Zeit gehe man „mit viel Euphorie“, unterstrich Arno Krämer, auch nach vielen Gesprächen mit Bürgern sehe man in Nicole Reschke die ideale Kandidatin.

"Chancen schaffen" das Motto für die kommende Periode

Sie freue sich sehr, dass sie nominiert worden sei, sagte die Bürgermeisterin, nachdem SPD und FDP die in Plittershagen lebende Reschke im Rahmen ihrer jeweiligen Mitgliederversammlungen nominiert hatten. Die beiden Parteien hätten in den vergangenen Jahren „zukunftsorientiert, sachlich, fair und bürgernah“ zusammengearbeitet. Sie wünsche sich, dass SPD und FDP nach der Kommunalwahl stark im Rat vertreten sein werden.
„Chancen schaffen“ laute das Thema für die kommende Periode, führte das Stadtoberhaupt weiter aus. Es gelte etwa, den „Lebensraum Schule“ fit für die Zukunft zu machen, neue Baugebiete auszuweisen und den vielen Ehrenamtlichen „maximale Unterstützung“ zukommen zu lassen. Sie selbst habe ihre Themen klar benannt, nun müsse man abwarten, welche Schwerpunkte Gegenkandidat Christoph Reifenberger setze, der für die CDU ins Rennen geht.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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