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Überlegungen für Gehölz- und Blühstreifen in und um Freudenberg
Pläne als zarte Knospe

Hier, am Beginn der Straße „Siebelsaat“ in Lindenberg, könnte ein Blühstreifen entstehen - die Einwilligung von Eigentümer und Bürgerschaft vorausgesetzt.
  • Hier, am Beginn der Straße „Siebelsaat“ in Lindenberg, könnte ein Blühstreifen entstehen - die Einwilligung von Eigentümer und Bürgerschaft vorausgesetzt.
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cs/sz Freudenberg. Das Freudenberger Stadtgebiet soll tierfreundlicher werden. Unter dem etwas sperrig daherkommenden Tagesordnungspunkt „Aufstellung eines Konzeptes zur Revitalisierung standortbezogener Gehölz- u. Flurstreifen“ listete die Verwaltung dem Ausschuss für Umwelt, Energie, Natur und Feuerschutz jüngst den aktuellen Sachstand auf. Vor einem Jahr hatte das Gremium dem Rathaus die Hausaufgabe mitgegeben, Ideen zur Etablierung von Gehölzstreifen sowie von Flächen mit mehrjährigen Blühpflanzen zu entwickeln.
Zahlreiche mögliche...

cs/sz Freudenberg. Das Freudenberger Stadtgebiet soll tierfreundlicher werden. Unter dem etwas sperrig daherkommenden Tagesordnungspunkt „Aufstellung eines Konzeptes zur Revitalisierung standortbezogener Gehölz- u. Flurstreifen“ listete die Verwaltung dem Ausschuss für Umwelt, Energie, Natur und Feuerschutz jüngst den aktuellen Sachstand auf. Vor einem Jahr hatte das Gremium dem Rathaus die Hausaufgabe mitgegeben, Ideen zur Etablierung von Gehölzstreifen sowie von Flächen mit mehrjährigen Blühpflanzen zu entwickeln.

Zahlreiche mögliche Standorte für Blühstreifen

Demnach könnten Blühstreifen etwa in Alchen (Rand Friedhofsparkplatz, Straßenböschung „Im Seifen“, alter Friedhof), Bottenberg (Grünfächen an den Zufahrten zu der Umgehungsstraße), Dirlenbach (Böschung hinter dem Dorfgemeinschaftshaus) oder Plittershagen (Böschung „An der Hallstatt“) entstehen. Aufgelistet werden zahlreiche weitere Standorte in anderen Ortsteilen – alle Flächen seien „zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit den jeweiligen Ortsvorstehern und Akteuren besprochen bzw. abgestimmt“. Geplant sei, diese Areale zukünftig zunächst extensiv zu bewirtschaften und – wo möglich – mit Saatgut heimischer Blühpflanzen aufzuwerten. „Besonders bei den innerörtlichen Bereichen wird eine neue Art der Unterhaltung auch nur dann gelingen, wenn sie von der Bevölkerung akzeptiert wird“, heißt es in den Ausführungen weiter. „Wir bemühen uns um Gespräche mit Eigentümern und Ortsvorstehern“, bekräftige Baudezernent Matthias Tanger in der Ausschusssitzung, die Umsetzung aller Vorschläge könne man aktuell noch nicht garantieren.

Gehölzstreifen nur schwer umsetzbar

Schwieriger gestaltet sich das Prozedere hinsichtlich der Gehölz- und Flurstreifen. Infrage kämen Wege außerhalb bewaldeter Gebiete, wobei auf die Bewirtschaftung angrenzender Flächen geachtet werden müsse. Abschnitte, auf denen häufig Dreh- und Wendebewegungen vonstatten gingen, eigneten sich demnach nicht, um natürliche Seitenstreifen oder Hecken zu etablieren.
Betrachte man nur die städtischen Wege an den Längsseiten von Feldern und Wiesen, seien diese oftmals zu schmal. „Die bisher ausgewählten Abschnitte werden und müssen noch weiter reduziert, verfeinert und detailliert werden, um einen bearbeitbaren Rahmen für das weitere Vorgehen abzustecken. Ferner ist auch noch eine Überprüfung in der Örtlichkeit notwendig, um daraus wirklich sinnvolle und realistische Bereiche zu bestimmen“, fasst die Verwaltung ihre Eindrücke zusammen – und weist auf weitere Schwierigkeiten hin.
Für natürliche Randstreifen sei etwa eine besondere Pflege notwendig, die vertraglich abgestimmt werden müsste. „In den weiteren Schritten werden mit den Beteiligten/Betroffenen konkrete Flächen für die praktische Umsetzung bestimmt und festgelegt. Vielleicht erwachsen aus diesen Gesprächen noch weitere/andere Vorschläge und Anregungen oder auch die Bereitschaft zusätzliche private Flächen zur Verfügung zu stellen“, heißt es abschließend.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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