SZ

Olper Straße in Büschergrund
Politik fordert erneut Zebrastreifen

Hier, auf der Olper Straße in Büschergrund in Höhe des Abzweiges zum Weibeweg, kam es im Dezember 2019 zu einem schlimmen Unfall – ein Pkw erfasste ein Mädchen, die Zwölfjährige wurde schwer verletzt. Erneut macht sich die Politik nun für einen Fußgängerüberweg stark.
  • Hier, auf der Olper Straße in Büschergrund in Höhe des Abzweiges zum Weibeweg, kam es im Dezember 2019 zu einem schlimmen Unfall – ein Pkw erfasste ein Mädchen, die Zwölfjährige wurde schwer verletzt. Erneut macht sich die Politik nun für einen Fußgängerüberweg stark.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

cs Büschergrund. Mit dem Auto in Richtung Freudenberger Zentrum – das ist vor allem zu den Stoßzeiten mit langen Rückstaus und zähem Vorankommen kein Vergnügen. Mehrfach wurde in den vergangenen Monaten die Verkehrssituation auf der Bahnhofstraße thematisiert. Und spätestens nachdem im vergangenen Dezember eine Zwölfjährige auf der Olper Straße in Höhe des Abzweiges Weibeweg von einem Pkw erfasst und schwer verletzt wurde, rückte auch dieser Straßenabschnitt wieder in den Fokus der Debatten. Denn der dichte Verkehr stellt nicht nur die Autofahrer vor eine echte Geduldsprobe, vielmehr ist die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern offenbar nicht gegeben.

cs Büschergrund. Mit dem Auto in Richtung Freudenberger Zentrum – das ist vor allem zu den Stoßzeiten mit langen Rückstaus und zähem Vorankommen kein Vergnügen. Mehrfach wurde in den vergangenen Monaten die Verkehrssituation auf der Bahnhofstraße thematisiert. Und spätestens nachdem im vergangenen Dezember eine Zwölfjährige auf der Olper Straße in Höhe des Abzweiges Weibeweg von einem Pkw erfasst und schwer verletzt wurde, rückte auch dieser Straßenabschnitt wieder in den Fokus der Debatten. Denn der dichte Verkehr stellt nicht nur die Autofahrer vor eine echte Geduldsprobe, vielmehr ist die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern offenbar nicht gegeben.

Politik nimmt Einschätzung der Verkehrsschau nicht hin

In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses schlug die SZ-Berichterstattung hohe Wellen. Hinsichtlich des immer wieder „umgefahrenen“ Hinweisschildes auf der Verkehrsinsel am Abzweig zum Weibeweg hatte Baudezernent Matthias Tanger bekanntlich erklärt, dass auf der Olper Straße weder ein Fußgängerüberweg noch eine Ampelanlage infrage komme – das sei das Ergebnis einer Verkehrsschau mit Teilnehmern der Kreisverwaltung, des Landesbetriebs Straßen NRW, der Kreispolizeibehörde, der Verkehrswacht sowie der Stadt Freudenberg. Die (vorläufige) Entscheidung hat Matthias Tanger also natürlich nicht allein getroffen, dennoch musste sich der Baudezernent im Ausschuss einige Kritik gefallen lassen.

Einzige Hoffnung: Vorsicht der Autofahrer

Erneuter Antrag der CDU-Fraktion

Denn genau für die betreffende Stelle in Richtung Weibeweg forderte die CDU-Fraktion per Antrag erneut das Anbringen eines „Zebrastreifens“. Es bestehe nach wie vor für diesen durch Fußgänger stark frequentierten Bereich keine gesicherte Querungsmöglichkeit, die Geschäftszeile am Weibeweg schnell und fußläufig zu erreichen. Von den Aussagen Tangers der SZ gegenüber solle man sich „nicht leiten lassen“, bekräftigte Frontmann Christoph Reifenberger.

Zustimmung von den Sozialdemokraten

Zustimmung erhielten die Christdemokraten von der SPD-Fraktion. „Den Antrag finde ich super-wichtig, dem muss man mehr Power mit auf den Weg geben! Was in der Siegener Zeitung steht, geht überhaupt nicht“, echauffierte sich Arno Krämer über die Aussagen Tangers. Man könne es sich nicht so leicht machen: „Wir wollen das als Rat“, stellte der SPD-Mann klar, da sei die Verwaltung gefälligst gefordert, einen Umsetzungsvorschlag zu liefern.
Mit seiner Forderung, den Antrag gar nicht erst an das Fachgremium zu verweisen, drang Krämer jedoch nicht durch – nun wird sich der Bau- und Verkehrsausschuss erneut mit dem Thema befassen.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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