SZ

Rücksichtslose Pkw-Fahrer am Büscher Weiher
Raserei stört die Idylle

Der Hinweis auf das Naturschutzgebiet ist ebenso wenig zu übersehen wie die enge Wegführung. Raser am Büscher Weiher sind dennoch ein Ärgernis.
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  • Der Hinweis auf das Naturschutzgebiet ist ebenso wenig zu übersehen wie die enge Wegführung. Raser am Büscher Weiher sind dennoch ein Ärgernis.
  • Foto: Christian Schwermer
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

cs Büschergrund. Idyllisch liegt der Büscher Weiher im Wendingtal, erfreut sich als Ausflugsziel und grüne Oase großer Beliebtheit bei Anwohnern und Spaziergängern. Immer wieder wird die Ruhe in dem beschaulichen Landstrich jedoch empfindlich gestört. Bereits seit Jahren klagen Anlieger über rücksichtslose Pkw-Fahrer, die sich nicht an das geltende Tempo-30-Limit halten und trotz der engen Wegeführung den Fuß nicht vom Gas nehmen. Diese Problematik habe sich in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal deutlich verschärft, führen zwei Anlieger, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchten, der SZ gegenüber aus. Allein in den vergangenen gut drei Wochen seien etwa drei Enten totgefahren worden, für die der Büscher Weiher mit den angrenzenden Wiesen ein wichtiger Lebensraum ist.

cs Büschergrund. Idyllisch liegt der Büscher Weiher im Wendingtal, erfreut sich als Ausflugsziel und grüne Oase großer Beliebtheit bei Anwohnern und Spaziergängern. Immer wieder wird die Ruhe in dem beschaulichen Landstrich jedoch empfindlich gestört. Bereits seit Jahren klagen Anlieger über rücksichtslose Pkw-Fahrer, die sich nicht an das geltende Tempo-30-Limit halten und trotz der engen Wegeführung den Fuß nicht vom Gas nehmen. Diese Problematik habe sich in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal deutlich verschärft, führen zwei Anlieger, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchten, der SZ gegenüber aus. Allein in den vergangenen gut drei Wochen seien etwa drei Enten totgefahren worden, für die der Büscher Weiher mit den angrenzenden Wiesen ein wichtiger Lebensraum ist.

Polizei möchte verstärkt kontrollieren

Der Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein sind die Vorwürfe bekannt. „Anwohner aus der Wendinger Straße haben bei uns Beschwerde geführt, dass dort zu schnell gefahren würde“, teilte Pressesprecher Michael Zell auf Anfrage mit. Man gehe dem nach und führe seit einiger Zeit verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch. Eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz liege aktuell jedoch nicht vor. Die Anwohner schilderten indes Szenen, in denen Pkw-Fahrer nur halbherzig die Hupe betätigten, nicht aber die Fahrgeschwindigkeit reduzierten, wenn wieder einmal Enten die Straße kreuzten. Schlimmer noch: Es habe sogar Szenen gegeben, in denen absichtlich auf die Tiere „draufgehalten“ worden sei. Die Rücksichtslosigkeit der Autofahrer stelle auch für Anlieger – und vor allem für spielende Kinder – eine echte Gefahr dar.

Kein schöner Anblick: Diese Ente wurde überfahren.

SV Fortuna Freudenberg sagt Unterstützung zu 

Nach Angabe der Anwohner treten die Verstöße vor allem dann auf, wenn auf dem Sportplatz des SV Fortuna Freudenberg eine Trainingseinheit oder ein Spiel ansteht. Dem Verein sind die Probleme bekannt: „Das, was wir zur Verbesserung der Situation beitragen können, möchten wir gerne tun“, stellte dessen 1. Vorsitzender Christian Janusch der SZ gegenüber klar. Die Situation sei seit Jahren bekannt, vor der Wahrheit wolle man nicht die Augen verschließen. Die Möglichkeiten zur Einflussnahme seien für die Fortuna jedoch begrenzt: „Wir weisen auf unserer Homepage darauf hin und sagen das auch per Lautsprecher bei den Spielen unserer 1. Mannschaft durch“, so Janusch weiter. „Viel mehr können wir jedoch nicht machen.“
Im Sommer sei er erneut von einem Spaziergänger auf die Raserei aufmerksam gemacht worden und habe eine entsprechende E-Mail umgehend an Viktoria Höfer, Bürgerbeauftragte der Stadt, weitergeleitet. Die wiederum informierte den zuständigen Bezirksbeamten, der in der Folge erhöhte Präsenz im Wendingtal zeigte. Dies sei in jedem Falle im Sinne des Vereins, bekräftigte Christian Janusch.
Letztlich müssen alle Beteiligten auf die Vernunft der Autofahrer hoffen.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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