Tagesmütter vernetzen

Nicht nur, aber auch um die gute Versorgung der ganz Kleinen ging es gestern beim ersten Vernetzungstreffen der Tagesmütter im Freudenberger Rathaus.  Foto: pebe
  • Nicht nur, aber auch um die gute Versorgung der ganz Kleinen ging es gestern beim ersten Vernetzungstreffen der Tagesmütter im Freudenberger Rathaus. Foto: pebe
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

pebe Freudenberg. Tagesmutter – eine Tätigkeit mit vielen Facetten: Für die betreuten Kinder bieten sie zum Beispiel eine familienähnliche Situation, vielfältige Förderungsmöglichkeiten und nach gegenseitiger Gewöhnung einen „Mama-Ersatz“. Für die Eltern bieten sie u. a. die Chance, flexiblere Arbeitszeiten wahrzunehmen und sind ergänzende Angebote zu Kindertagesstätten. Damit dieses Angebot noch sinnvoller eingesetzt werden kann, ist eine gute Vernetzung vonnöten.

Gestern trafen sich auf Initiative der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Freudenberg, Kornelia Six, Tagesmütter aus dem Stadtgebiet, die Leiterinnen der Kindertagepflegeeinrichtungen und Vertreter der Grundschulen im Freudenberger Ratssaal. Das Treffen in Kooperation mit dem Jugendamt des Kreises Siegen-Wittgenstein war als Auftaktveranstaltung zu einem örtlichen Netzwerk für Kinderbetreuung gedacht. Mit dabei deshalb auch Olaf Smolny und Bernd Meichelböck vom Fachbereich Jugend und Soziales der Stadt Freudenberg, Silke Werner, Christel Jung und Gerold Wagner vom Kreis-Jugendamt sowie rund 15 der 30 vom Kreis anerkannten Tagesmütter in Freudenberg.„An einer Optimierung und Strukturierung der Kindertagespflege ist zu arbeiten“, betonte Bürgermeister Eckhard Günther in seiner Begrüßung. Silke Werner stellte in den Tageseinrichtungen einen raschen Trend zur Betreuung der „Unter-Dreijährigen“ fest. Der Bedarf könne gar nicht so schnell gedeckt werden, was eine „enge Kooperation mit Tagespflegestellen“ nötig mache. Probleme ergäben sich bei der Betreuung von Schulkindern in Ferienzeiten sowie in den „Randzeiten“ der Tagespflegeeinrichtungen.

Ziel des Treffens, so Christel Jung vom Fachservice Jugend und Familie, sei es, „ein Netzwerk Kinderbetreuung zu bauen, um diese in jeder Ortschaft einer Kommune zu gewährleisten“. Bernd Meichelböck machte auf die Notwendigkeit einer Betreuung von Schulkindern in den Ferien aufmerksam,, Tagesmütter sollten sich dafür zusammenschließen. Zunächst soll nun eine Liste aller Tagesmütter mit Pflegeerlaubnis des Kreises an die Kindertagesstätten verteilt werden. Die Runde beschloss, sich am 5. Mai erneut zu treffen, um die Vernetzung weiter voranzutreiben.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen