Technik „im Kasten“

Jörg Bitterlich (l.) und Jens Bitterlich (2. v. r.) übergaben die MecLab-Koffer gemeinsam mit Volksbank- und Sparkassenvertretern an die Schulleiter.  Foto: pebe
  • Jörg Bitterlich (l.) und Jens Bitterlich (2. v. r.) übergaben die MecLab-Koffer gemeinsam mit Volksbank- und Sparkassenvertretern an die Schulleiter. Foto: pebe
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pebe Büschergrund. Wenn die Freudenberger Schulen zukünftig die „Technik im Kasten“ haben, dann ist das ganz wörtlich zu verstehen. Gestern übergaben die Geschäftsführer der Firma IBF, die Brüder Jens und Jörg Bitterlich, am Firmenstandort in der Bruchstraße zwei „MecLabs“ an Vertreterinnen und Vertreter der weiterführenden Freudenberger Schulen. Mit dabei Karl-Heinz Mühe und Rudolf Sander von der Volksbank Freudenberg-Niederfischbach sowie Ulrich Kaßburg von der Sparkasse Freudenberg als Vertreter der mitfinanzierenden Geldgeber.

„MecLab“ ist die Abkürzung für „Mechatronic Laboratory“: Ein Koffer voller mechanischer und elektronischer Bausteine und didaktisch anspruchsvoll aufbereitet. Das System soll Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 Einblicke in die Automatisierungstechnik bzw. Produktionstechnik mit ihren typischen Prozessen geben. „Damit sollen die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen entwickeln, sie sollen handwerkliche Grundprozesse besser verstehen und einen inhaltlichen Bezug zum täglichen Leben herstellen“, so Jens Bitterlich in seiner Einführung.

„Wir haben Freudenberg im Fokus“, betonte er, „wir wollen technischen Nachwuchs bekommen und früh Technikinteresse wecken.“ Nachdem sich der Freudenberger Automationsspezialist IBF in den vergangenen Jahren mit dem Angebot eines Technik-Camps an Kinder gewandt habe, „sind jetzt die älteren Schüler dran“. Eingebunden worden seien auch alle Schulen im Stadtgebiet, damit sich die Anschaffung – immerhin ein Posten von 6000 Euro – lohne und die Koffer nicht die meiste Zeit ungenutzt herumstünden. So lasse sich z.B. auch an Technik-AGs in den Ferien denken, meinte Bitterlich.

Entwickelt wurde das „MecLab“ von der Firma Festo Didactic aus Denkendorf in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Die Koffer beinhalten ein Transportband, ein Stapelmagazin und eine Handling-Station, mit der Material gegriffen und an festgesetzten Punkten abgelegt werden kann. Dazu gibt es Software, Lehrerhandbuch und Schülerlehrbuch

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