Keine "Feuerwehrrente" in Freudenberg
Treueprämie für Einsatzkräfte

Eine "Feuerwehrrente" wird es in Freudenberg so schnell nicht geben.

sz/cs Freudenberg. „Schöne Worte und ein Händedruck – dabei darf es bei der Unterstützung unserer Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden nicht mehr bleiben!“, schrieben die Freudenberger Grünen im März und beantragten die Einführung einer sogenannten Feuerwehrrente für die rund 250 aktiven Wehrmitglieder im Stadtgebiet. Die Ansprüche sollten dabei durch Beitragszahlungen der Stadt in einen Gruppenversicherungsvertrag zu einer privaten Rentenversicherung begründet werden. Einstimmig folgte der Ausschuss für Umwelt, Energie, Natur und Feuerschutz jetzt dem Vorschlag der Verwaltung, auf die Einführung der „Feuerwehrrente“ zu verzichten. Stattdessen sollen die monetären Zuwendungen angepasst und eine „Treueprämie“ eingeführt werden.

"Enger Kontakt" zwischen Verwaltung und Feuerwehr

Ein Vorschlag, mit dem alle Beteiligten bestens leben können. Christiane Berlin (Grüne) fand, dass man den Ausführungen nur zustimmen könne, „das Thema einer Rente sollten wir aber nicht für immer ad acta legen“. Stadtbrandinspektor Rainald Thiemann bekräftigte, dass man dem Vorhaben sehr positiv gegenüberstehe: „Zwischen Verwaltung und uns besteht ein enger Kontakt.“ Arno Krämer (SPD) regte an, dass die Verwaltung zur nächsten Sitzung des Gremiums mehrere Möglichkeiten aufzeigen solle, die zur weiteren Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Freiwilligen Feuerwehr umsetzbar sind. Auch für diesen Vorschlag hoben die Politiker die Hand. Das letzte Wort spricht der Rat – das Stadtparlament kommt am Donnerstag, 26. September, ab 17.30 Uhr zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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