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Ökoprofit Siegerland geht in die zweite Runde
Umweltfreundlich wirtschaften und Geld dabei sparen

Die Vertreter der Städte und Gemeinden, Landrat Andreas Müller und die Vertreter der Unternehmen beim Startschuss zur zweiten Auflage von „Ökoprofit Siegerland“. Alle Teilnehmer sind geimpft oder im Vorfeld negativ getestet worden.
  • Die Vertreter der Städte und Gemeinden, Landrat Andreas Müller und die Vertreter der Unternehmen beim Startschuss zur zweiten Auflage von „Ökoprofit Siegerland“. Alle Teilnehmer sind geimpft oder im Vorfeld negativ getestet worden.
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  • hochgeladen von Marc Thomas

juka Freudenberg. „Dass Klimaschutz immer Geld kosten muss, ist maximal die halbe Wahrheit“, bestärkte Landrat Andreas Müller bei der Auftaktveranstaltung von „Ökoprofit Siegerland“ im Technikmuseum in Freudenberg. Es ist die zweite Runde der kreisweiten Aktion, beim ersten Akt 2017 nahmen die Kommunen Burbach, Neunkirchen, Wilnsdorf und Netphen teil. Diesmal sind Freudenberg, Siegen, Kreuztal, Hilchenbach und erneut Neunkirchen mit insgesamt zwölf Betrieben vertreten.

Gemeinsam investierten die Unternehmen bei der ersten Auflage einmalig rund 860 000 Euro, sparen dafür aber nun jährlich etwa 270 000 Euro, wie Müller vorrechnete. „Das ist eine echte Win-Win-Situation für die Unternehmen und die Umwelt“, unterstrich der Landrat.

juka Freudenberg. „Dass Klimaschutz immer Geld kosten muss, ist maximal die halbe Wahrheit“, bestärkte Landrat Andreas Müller bei der Auftaktveranstaltung von „Ökoprofit Siegerland“ im Technikmuseum in Freudenberg. Es ist die zweite Runde der kreisweiten Aktion, beim ersten Akt 2017 nahmen die Kommunen Burbach, Neunkirchen, Wilnsdorf und Netphen teil. Diesmal sind Freudenberg, Siegen, Kreuztal, Hilchenbach und erneut Neunkirchen mit insgesamt zwölf Betrieben vertreten.

Gemeinsam investierten die Unternehmen bei der ersten Auflage einmalig rund 860 000 Euro, sparen dafür aber nun jährlich etwa 270 000 Euro, wie Müller vorrechnete. „Das ist eine echte Win-Win-Situation für die Unternehmen und die Umwelt“, unterstrich der Landrat.

Konkrete Maßnahmen für Umweltschutz

Im Fokus der Aktion steht, mit den teilnehmenden Betrieben konkrete Maßnahmen für den Umweltschutz zu erarbeiten. Unterstützt werden diese von der Unternehmensberatung Via Consult und dem Unternehmensberater Michael Homeyer, den jeweiligen Kommunen und dem Kreis Siegen-Wittgenstein. „Kernpunkt ist die Ressourcenschonung in allen Abteilungen. Vor und hinter dem Unternehmen“, skizzierte Homeyer. Man hole die Betriebe da ab, wo sie gerade stehen. „Aber seit geraumer Zeit geht es allgemein mit Volldampf in Richtung Klimaneutralität und über das Umweltmanagement hinaus“, zeigte der Berater auf lange Sicht durchaus ambitionierte Ziele auf.

"Kernpunkt ist die Ressourcenschonung
in allen Abteilungen."

Michael Homeyer
Unternehmensberater

Das Spektrum der Unternehmen, die an der Neuauflage des Projekts teilnehmen, ist breit gefächert. Vom Bäcker, über den Spezialschraubenproduzenten bis hin zur Beratungsfirma ist fast alles vertreten. Was sich die Betriebe von ihrer Teilnahme erhoffen? Neue Impulse, Tipps von außerhalb, Austausch mit anderen Unternehmen, erklären die meisten Vertreter am Donnerstag im Technikmuseum. In insgesamt acht Workshops sollen die verschiedenen Thematiken besprochen werden, führte Homeyer auf.

Energiebeschaffung, Energieeinsparung und Nachhaltigkeit

Der Erste folgte gleich nach der Auftaktveranstaltung, der zweite Termin ist am 19. August. Im Fokus stehen dabei Punkte wie Energiebeschaffung, Energieeinsparung, Nachhaltigkeit, aber auch Arbeitsschutz und Gefahrenstoffe. Neben den Workshops wird es auch vier oder fünf Beratungstermine vor Ort pro Unternehmen geben. „Das ist ganz wichtig. Wahrnehmung ist ein zentrales Element. Überall soll reflektiert werden“, führte Homeyer auf. Sein Anliegen sei es, die Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von einem Jahr ausgelegt, die abschließende Prüfung und die anschließende Auszeichnung ist nach derzeitigem Stand im Juni 2022.

Die Aktion „Ökoprofit“ gibt es insgesamt schon seit den 1980er-Jahren, hatte seine Anfänge damals in Österreich. Zur Jahrtausendwende ging es auch nach Bayern und Nordrhein-Westfalen, seitdem haben nun schon fast alle Kreise daran teilgenommen. Siegen-Wittgenstein nun bereits zum zweiten Mal.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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