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Briefzentrum Freudenberg
Wahlbenachrichtigungen: Millionen-Marke vor den Augen

Regina Brinkmann und ihre Kollegen im Briefzentrum in Freudenberg haben derzeit alle Hände voll zu tun. Die Zahl der Briefwähler wird in diesem Jahr wohl doppelt oder dreimal so hoch sein wie in den vergangenen Jahren.
  • Regina Brinkmann und ihre Kollegen im Briefzentrum in Freudenberg haben derzeit alle Hände voll zu tun. Die Zahl der Briefwähler wird in diesem Jahr wohl doppelt oder dreimal so hoch sein wie in den vergangenen Jahren.
  • Foto: Julian Kaiser
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

juka Freudenberg. Im Briefzentrum der Deutschen Post in Freudenberg laufen die Arbeiten gut zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl auf Hochtouren. Rund 400.000 Wahlbenachrichtigungen sind bereits erfolgreich bearbeitet worden, viele Tausende weitere Briefe werden bis zum
26. September folgen. „Wir sind letztlich viermal involviert“, rechnet der stellv. Betriebsleiter Andreas Heinz vor. Nach der Versendung der Benachrichtigungen werden nun noch die Anforderung der Briefwahlunterlagen, deren Zustellung sowie der Weg von den Wählern zurück in die Wahllokale folgen. „Es geht letztlich alles über die Deutsche Post“, so Heinz. Und da man in Freudenberg mit 50 Prozent Briefwählern rechnet, ist die Zahl von einer Million Briefen im gesamten Ablauf nicht unrealistisch.

juka Freudenberg. Im Briefzentrum der Deutschen Post in Freudenberg laufen die Arbeiten gut zweieinhalb Wochen vor der Bundestagswahl auf Hochtouren. Rund 400.000 Wahlbenachrichtigungen sind bereits erfolgreich bearbeitet worden, viele Tausende weitere Briefe werden bis zum
26. September folgen. „Wir sind letztlich viermal involviert“, rechnet der stellv. Betriebsleiter Andreas Heinz vor. Nach der Versendung der Benachrichtigungen werden nun noch die Anforderung der Briefwahlunterlagen, deren Zustellung sowie der Weg von den Wählern zurück in die Wahllokale folgen. „Es geht letztlich alles über die Deutsche Post“, so Heinz. Und da man in Freudenberg mit 50 Prozent Briefwählern rechnet, ist die Zahl von einer Million Briefen im gesamten Ablauf nicht unrealistisch.
Wann die Hochzeit der Briefwähler kommt, könne man noch nicht genau sagen, erfahrungsgemäß sei dies aber zwei Wochen vor der Wahl der Fall.

Briefzentrum Freudenberg für den Ansturm gerüstet

Für den Ansturm sei man aber gerüstet, versichert Niederlassungsleiterin Vera Guderian, die für die Postleitzahlregionen 35 und 57 und somit vom Sieger- und Sauerland bis Frankenberg (Eder) und Gießen zuständig ist. „Wir arbeiten eng mit den Wahlveranstaltern und Kommunen zusammen. Zudem halten wir zusätzliche Kapazitäten bereit, sodass wir auf zahlreiche Briefwähler vorbereitet sind.“ Eine Bitte an die Wähler hat Guderian aber trotzdem: Auf den letzten Drücker sollte die Abgabe nicht erfolgen, den 23. September, also den Donnerstag vor der Wahl, gibt die Niederlassungsleiterin als möglichen Stichtag an. „Auch danach versuchen wir aber natürlich alles, den Brief rechtzeitig zuzustellen“, unterstreicht Guderian. „Wichtig ist auch, immer die Zeiten im Blick zu behalten, wann die Kästen geleert werden.“ Die Unterlagen müssen am Wahltag bis spätestens 18 Uhr dem Wahlamt vorliegen, da dann die Wahl endet und die Auszählung beginnt. Der Brief muss dabei innerhalb Deutschlands nicht frankiert werden, aus dem Ausland hingegen schon.

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Briefzentrum Freudenberg rechnet mit noch mehr Briefwählern

Mit einem hohen Anteil an Briefwählern sah sich das Briefzentrum bereits im Vorjahr bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen konfrontiert. „Das hat auch gut geklappt. Wir erwarten jetzt aber noch mal mehr Stimmabgaben per Post“, so Guderian, die von einer Verdoppelung oder Verdreifachung der Briefwähler im Vergleich zu vorangegangenen Bundestagswahlen spricht. „In diesen Zeiten wird mir immer wieder bewusst, dass wir Teil der Demokratie sind und diese absichern.“ Besonders in Corona-Zeiten sei die Briefwahl die ideale Zeit. „Und wir sind froh, wenn sich viele an der Wahl beteiligen und wir für die Zustellung sorgen können.“

Auch Heinz betont, dass die Zeit vor einer Wahl zwar stressig sei, vom Aufkommen her aber noch hinter dem Weihnachtsgeschäft zurückbleibe. „Zumal es auf weniger Tage konzentriert ist“, berichtet der stellv. Betriebsleiter. Die Bearbeitung der Wahlbenachrichtigungen beispielsweise habe vier Tage in Anspruch genommen.

Generell ist die Briefmenge, die die Post in Deutschland jährlich bewegt, allerdings rückläufig. Ganz anders sieht es im Paketgeschäft aus, dort hat der Lockdown der DHL 2020 einen Rekord von 1,6 Milliarden bearbeiteten Paketen bundesweit beschert. Auch in diesem Jahr liegt man noch deutlich über dem „normalen“ Durchschnitt.
In den nächsten zweieinhalb Wochen wird sich aber erstmal vieles um den roten Wahlbriefumschlag drehen, der den Mitarbeitern des Briefzentrums einiges an Arbeit abverlangen wird.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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