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Familien entdecken Bedeutung der Festtage
Weihnachtsweg in Büschergrund

Leni (12) und Emilia (7) versuchen, die Aufgabe an einer der Stationen des Weihnachtsweges zu lösen, und bauen einen Stall aus Naturmaterialien.
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  • Leni (12) und Emilia (7) versuchen, die Aufgabe an einer der Stationen des Weihnachtsweges zu lösen, und bauen einen Stall aus Naturmaterialien.
  • Foto: Sarah Panthel
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

sp Büschergrund. „Weihnachtsweg“ steht auf einem Holzschild an einem kleinen Pfad im Büschergrunder Wald oberhalb des Parkplatzes „An den drei Eichen“. Die siebenjährige Emilia hat es gesichtet und biegt ab. „Schön einladend mit dem Holzschild“, findet ihre Mutter Franziska Brandt.
Ihre Tochter entdeckt das erste aus Holz gebaute Häuschen, in dem ein Zettel hängt. Darauf ist ein gemaltes Bild von Josef und Maria zu sehen, ein kurzer Text erzählt den Anfang der Weihnachtsgeschichte. Am Ende steht die Frage, wohin Josef und Maria verreisen müssen. Emilia weiß es nicht und läuft zum nächsten Häuschen, um die Antwort zu erfahren.
Weihnachtsweg folgt OsterwegDie bekommt sie – und weil die beiden damals verreisen mussten, um gezählt zu werden, ist Emilias Aufgabe daran angelehnt.

sp Büschergrund. „Weihnachtsweg“ steht auf einem Holzschild an einem kleinen Pfad im Büschergrunder Wald oberhalb des Parkplatzes „An den drei Eichen“. Die siebenjährige Emilia hat es gesichtet und biegt ab. „Schön einladend mit dem Holzschild“, findet ihre Mutter Franziska Brandt.
Ihre Tochter entdeckt das erste aus Holz gebaute Häuschen, in dem ein Zettel hängt. Darauf ist ein gemaltes Bild von Josef und Maria zu sehen, ein kurzer Text erzählt den Anfang der Weihnachtsgeschichte. Am Ende steht die Frage, wohin Josef und Maria verreisen müssen. Emilia weiß es nicht und läuft zum nächsten Häuschen, um die Antwort zu erfahren.

Weihnachtsweg folgt Osterweg

Die bekommt sie – und weil die beiden damals verreisen mussten, um gezählt zu werden, ist Emilias Aufgabe daran angelehnt. Sie soll allerdings keine Menschen zählen, sondern die Christbaumkugeln an den Ästen um sie herum. Während sie sich mit dem Ergebnis unsicher ist, kommt eine Spaziergängerin vorbei: „Ich finde das schön“, sagt sie über den Weihnachtsweg, „gerade jetzt in dieser tristen Zeit“.
Und sie fragt: „Wissen Sie, wer das gemacht hat?“ Esther Börner hebt etwas zögerlich den Finger. Sie entwickelte die Idee gemeinsam mit Sabine Winkel (ihr Mann Heiko baute die Holzhäuschen). Die beiden Frauen aus Büschergrund hatten im April bereits einen Osterweg mit Bildern, kurzen Texten und Aufgaben für Kinder (und Erwachsene) gestaltet.

Viel positives Feedback

Viele Familien nahmen diese Abwechslung während des Lockdowns gerne an. Esther Börner und Sabine Winkel hatten am Ende des Weges ein Büchlein ausgelegt, in dem sich die Spaziergänger eintragen konnten. „Wir hatten viel positives Feedback.“ Auch Familie Brandt lief den Weg – mehrmals. Mutter Franziska berichtet, dass an manchen Tagen, vor allem an den Ostertagen selbst, dort ganz schön viel los gewesen sei. Sie ist begeistert davon, dass es diese Beschäftigungsmöglichkeit erneut gibt, gerade jetzt, wo fast alles geschlossen ist.

QR-Codes einscannen

Etwa eine halbe Stunde benötigt man für den Weg – abhängig davon, wie lange man sich an den einzelnen Stationen aufhalten möchte. Wer beispielsweise die Aufgabe, aus Naturmaterialien einen Stall zu bauen, besonders gut meistern will, der wird etwas mehr Zeit einplanen müssen. Sinnvoll ist es, ein Handy bei sich zu tragen, denn mehrere Stationen sind mit einem QR-Code versehen.
Am Ende erwartet die Besucher des Weges nicht nur eine Krippe, sondern auch ein kleines Geschenk zum Mitnehmen. Esther Börner und Sabine Winkel wollen mit dem Weihnachtsweg unterhalten, aber auch darauf hinweisen, warum Weihnachten gefeiert wird.
Es ist eine von vielen Aktionen, die in der Adventszeit angeboten wird. Privatpersonen, Vereine, Kirchengemeinden – sie alle werden kreativ, um diese außergewöhnliche Zeit in der Corona-Pandemie angenehmer zu machen und auf Weihnachten einzustimmen.

Leni (12) und Emilia (7) versuchen, die Aufgabe an einer der Stationen des Weihnachtsweges zu lösen, und bauen einen Stall aus Naturmaterialien.
Mehrere Holzhäuschen sind im Büschergrunder Wald zu entdecken.
Autor:

Sarah Panthel (Redakteurin) aus Siegen

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