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Bedenken gegen Gewerbegebiet Hünsborn
Zu viel Verkehr für Freudenberg

Bürgermeisterin Nicole Reschke befürchtet, dass der Verkehr, der im Zuge des neuen Gewerbegebietes Hünsborn entstehen wird, Freudenberg belasten wird.
  • Bürgermeisterin Nicole Reschke befürchtet, dass der Verkehr, der im Zuge des neuen Gewerbegebietes Hünsborn entstehen wird, Freudenberg belasten wird.
  • Foto: Pixabay (Symbolbild)
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

ihm Freudenberg/Wenden. Neue Gewerbegebiete bringen mehr Verkehr – das weiß jeder. Dass dieser Verkehr vom und zum künftigen Gewerbegebiet Hünsborn die Bürger der Nachbarstadt Freudenberg belästigt, fürchtet Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke. Sie hat einen deutlichen Brief ins Wendener Rathaus geschickt.
Nicht vom Gutachter untersuchtIm Rahmen ihres neuen Flächennutzungsplans will die Gemeinde Wenden in Hünsborn ein neues Gewerbegebiet ausweisen. Es geht um 10 Hektar, die zunächst, so Reschke, im westlichen Bereich Hünsborns eingezeichnet waren. Inzwischen habe die Gemeinde Wenden das Gebiet aber geteilt – in Hünsborn-West und Hünsborn-Ost.

ihm Freudenberg/Wenden. Neue Gewerbegebiete bringen mehr Verkehr – das weiß jeder. Dass dieser Verkehr vom und zum künftigen Gewerbegebiet Hünsborn die Bürger der Nachbarstadt Freudenberg belästigt, fürchtet Freudenbergs Bürgermeisterin Nicole Reschke. Sie hat einen deutlichen Brief ins Wendener Rathaus geschickt.

Nicht vom Gutachter untersucht

Im Rahmen ihres neuen Flächennutzungsplans will die Gemeinde Wenden in Hünsborn ein neues Gewerbegebiet ausweisen. Es geht um 10 Hektar, die zunächst, so Reschke, im westlichen Bereich Hünsborns eingezeichnet waren. Inzwischen habe die Gemeinde Wenden das Gebiet aber geteilt – in Hünsborn-West und Hünsborn-Ost. Die Kritik: Nur für Hünsborn-West sei das Verkehrsgutachten erarbeitet worden, das gesplittete Gebiet habe der Gutachter gar nicht untersucht.
Beim Verkehr aber hat die Stadt Freudenberg eine grundlegende andere Sichtweise als der Gutachter. Der nämlich habe den abfließenden Verkehr Richtung Norden zum Autobahnkreuz Olpe-Süd betrachtet, nicht aber den Verkehr Richtung Süden, der voraussichtlich über die Autobahn-Anschlussstelle Freudenberg fließen werde. Und damit die Ortschaften Oberholzklau und Bühl erheblich zusätzlich belaste.

Hauptbelastung in Freudenberg

Das hänge auch mit der „mangelhaften Verkehrssituation“ in der Ortsdurchfahrt Gerlingen zusammen. Die Lkw-Fahrer würden die Landesstraße 512 möglichst meiden, sagt Nicole Reschke voraus. Deshalb „verbleibt die Hauptbelastung bei der Stadt Freudenberg“. Und das gelte insbesondere, wenn Hünsborn-Ost bebaut werde.
Für die Stadt Freudenberg ist ohnehin nicht ersichtlich, warum die Nachbarkommune Hünsborn-Ost als Gewerbegebiet ausweisen will. Dies sei der einzige Bereich, der bei den Voruntersuchungen aus ökologischer Sicht ein „mittelhohes Konfliktpotenzial“ berge.

Autor:

Irene Hermann-Sobotka (Redakteurin) aus Siegen

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