Zwei-Kammer-Hochbehälter saniert

Karin Flender von den Freudenberger Stadtwerken (5. v. l.) erläuterte dem Betriebsausschuss die Sanierung des Hochbehälters in Dirlenbach.  Foto: pebe
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pebe Dirlenbach. Den Hochbehälter in Dirlenbach nahm gestern Nachmittag der Freudenberger Betriebsausschuss in Augenschein. Das 1962 errichtete Bauwerk wurde im Lauf des vorigen Jahres grundlegend saniert. Vor Ort, in einem Waldstück über dem Dirlenbacher Friedhof, gab Karin Flender, die technische Leiterin der Freudenberger Stadtwerke, einen Überblick über Funktion und Kapazität des Wasserbehälters und die durchgeführten Sanierungsarbeiten.

Der unterirdische Hochbehälter besteht Flender zufolge aus zwei Wasserkammern mit je 40 Kubikmetern Fassungsvermögen. Versorgt werde die Anlage über den Hochbehälter Tretenbach in Niederndorf. Vor der Innensanierung sei 2003 die Außenabdichtung „grundlegend saniert“ worden.

Ebenso grundlegend sei die Sanierung im Inneren des rechteckigen Gebäudes gewesen. Viele Fliesenfugen, die mit dem Wasser in Berührung kamen, seien aufgeweicht gewesen, es sei zu Kalkausblühungen und Hohlstellen hinter den Fliesen gekommen. Etliche Rohrstücke seien besonders im Bereich der Verbindungen stark korrodiert gewesen, die Rohre hätten innen Verkrustungen aufgewiesen.

Während der Sanierungsarbeiten, so Flender seien Böden, Wänden und Decken mineralisch beschichtet worden. „Diese Beschichtung verhindert eine Verkeimung“, so Flender. Sämtliche Rohrleitungen inklusive der Wanddurchführungen seien ebenfalls erneuert worden. Im Zuge der Arbeiten sei dann auch ein Feinstaubfilter für die Zuluft der Anlage eingebaut worden. Der war laut Flender zwar nicht erforderlich, nun entspreche die Anlage aber allen Anforderungen. Mit der Beschichtung und dem Filter sollen nun weitere Erfahrungen gesammelt werden.

Neu eingerichtet wurde zudem die ganze Fernüberwachung, die nun dem „neuesten Stand der Technik“ entspreche. Für Beschichtung , Leitungssystem und Fernüberwachung gebe es eine fünfjährige Gewährleistungszeit, sagte sie auf Nachfrage der Ausschussmitglieder. Gekostet hat die gesamte Sanierung etwa 130 000 Euro.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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