SZ

Sven Michel im SZ-Interview
„ ... na dann Happy Birthday“

So ausgelassen wie auf diesem Bild will Sven Michel auch in Zukunft noch möglichst oft nach Torerfolgen für den SC Paderborn jubeln. Der Angreifer aus Alchen verlängerte seinen Vertrag bei den Ostwestfalen bis 2023.
  • So ausgelassen wie auf diesem Bild will Sven Michel auch in Zukunft noch möglichst oft nach Torerfolgen für den SC Paderborn jubeln. Der Angreifer aus Alchen verlängerte seinen Vertrag bei den Ostwestfalen bis 2023.
  • Foto: imago
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Paderborn/Alchen. Sven Michel wird auch in Zukunft für den SC Paderborn auf Torejagd gehen. Der aus Alchen stammende Angreifer verlängerte seinen Vertrag beim Fußball-Zweitligisten bis zum 30. Juni 2023. Bei den Ostwestfalen gehört der schussgewaltige Stürmer mittlerweile fast schon zum Inventar, denn der 30-Jährige trägt bereits seit 2016 das blau-schwarze Trikot.

Emotionaler Höhepunkt seines Engagements bei den Paderstädtern war der Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2018/19, nachdem er ein Jahr zuvor mit dem SCP von der 3. in die 2. Liga aufgestiegen war. Im Oberhaus des deutschen Fußballs absolvierte Michel 29 Spiele (5 Tore) für die Ostwestfalen, hinzu kommen – Stand jetzt – 47 Zweitliga-Einsätze (14 Tore).

ubau Paderborn/Alchen. Sven Michel wird auch in Zukunft für den SC Paderborn auf Torejagd gehen. Der aus Alchen stammende Angreifer verlängerte seinen Vertrag beim Fußball-Zweitligisten bis zum 30. Juni 2023. Bei den Ostwestfalen gehört der schussgewaltige Stürmer mittlerweile fast schon zum Inventar, denn der 30-Jährige trägt bereits seit 2016 das blau-schwarze Trikot.

Emotionaler Höhepunkt seines Engagements bei den Paderstädtern war der Aufstieg in die 1. Bundesliga in der Saison 2018/19, nachdem er ein Jahr zuvor mit dem SCP von der 3. in die 2. Liga aufgestiegen war. Im Oberhaus des deutschen Fußballs absolvierte Michel 29 Spiele (5 Tore) für die Ostwestfalen, hinzu kommen – Stand jetzt – 47 Zweitliga-Einsätze (14 Tore).

In der Region spielte Michel für seinen Heimatverein TuS Alchen, Fortuna Freudenberg, den SuS Niederschelden sowie die Sportfreunde Siegen. Über die Stationen Borussia Mönchengladbach 2. und Energie Cottbus gelangte der Alcher zum SC Paderborn. - Die SZ sprach mit Michel über Vereinstreue, Gespräche mit dem 1. FC Union Berlin und seine Rolle als „Aushängeschild“ des SC Paderborn.

Herr Michel, was hat den Ausschlag gegeben, Ihr Engagement beim SC Paderborn fortzusetzen?
Zum einen ist der SC Paderborn ein starker Verein. Zum anderen habe ich mir hier über die Jahre einiges aufgebaut. Ich habe mich zu einem Führungsspieler entwickelt – und der will ich auch in Zukunft sein. Außerdem fühlen sich meine Frau und ich hier unfassbar wohl. Und das ist das Gute im Vergleich zu meinem vorherigen Verein Energie Cottbus: Ins Siegerland, wo ich immer noch meine Jungs habe, ist es nur ein Katzensprung.

Zum Saisonende wird Ihr langjähriger Trainer Steffen Baumgart den Verein verlassen. Welche Rolle hat das in Ihren Überlegungen gespielt?
In der Tat: Steffen Baumgart und ich haben eine sehr lange Zeit gemeinsam verbracht, und wir kommen auch mega-gut miteinander aus. Aber meine Entscheidung war unabhängig von seinem Abschied zum Saisonende. Das ist nun mal so im Fußball, dass sich die Wege trennen. Ich hoffe, dass er einen richtig guten Verein findet, bei dem er erfolgreich ist und glücklich wird. Die Aufstiege, die wir mit dem SCP gefeiert haben, werden uns für immer emotional verbinden.

Sie stehen jetzt schon seit 2016 beim SC Paderborn unter Vertrag – im schnelllebigen Profifußball-Geschäft ist das alles andere als eine Normalität. Was bedeutet Ihnen Vereinstreue?
Schon einiges. Natürlich bin ich offen für Gespräche auch mit anderen Vereinen. Aber ich bin kein Fan davon, für 3000 oder 4000 Euro, die ich woanders mehr verdienen kann, die Koffer zu packen und zu sagen: ab geht’s. Da spielen auch andere Dinge eine wichtige Rolle.

Wie fühlt man sich als „Aushängeschild und Sympathieträger des Vereins“, wie Sie in der offiziellen Pressemitteilung des Vereins bezeichnet werden?
Ich fühle mich total geehrt durch diese Beschreibung. Aber damit verbunden ist natürlich auch eine Erwartungshaltung, der ich mich aber gerne stelle. Ich werde alles daran setzen, um dieser gerecht zu werden.

Im Winter wurde kolportiert, dass Erstligist Union Berlin Interesse an Ihnen hat. War da etwas dran?
Ja, es gab schon ernsthaftes Interesse von Berliner Seite. Ich habe mit den Verantwortlichen von Union gesprochen, und mich hätte die Aufgabe dort auch gereizt, weil es die Chance für mich gewesen wäre, noch mal 1. Liga zu spielen. Aber das Ganze hat sich dann zerschlagen, so ist das schon mal im Fußball. Wichtig war mir, dass ich auch in dieser Zeit immer Gas gegeben habe und versucht habe, mein Bestes für den SC Paderborn zu geben.

Welche sportlichen Ziele haben Sie sich für die kommenden Jahre gesetzt?
Erst mal wollen wir die laufende Runde vernünftig zu Ende bringen. Und dann freue ich mich schon riesig auf die nächste Saison. Das wird eine unfassbar interessante 2. Liga mit ganz vielen tollen Vereinen. Wenn dann noch Fans in den Stadien sind, na dann Happy Birthday. Die Saison kann für viele Klubs aber auch ganz schön gefährlich werden. Da muss man erst mal zusehen, schnellstmöglich die Punkte für den Klassenerhalt zu holen.

Können Sie sich vorstellen, Ihre Karriere beim SCP ausklingen zu lassen?
Im Fußball weiß man zwar nie, was kommt, aber vorstellen kann ich mir das in jedem Fall. Zumal mit dem Klub vereinbart worden ist, dass ich nach meiner aktiven Laufbahn hier als Trainer im Jugendbereich einsteigen darf. Aber bis dahin ist es ja noch etwas hin. Vorher will ich erst mal noch ein paar Törchen für den SCP schießen... (lacht).

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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