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Verdiente Ehrenamtler im Sport: Peter Uebach
Erst Jugendbetreuer, jetzt „Mann für alles“

Peter Uebach präsentiert einen Pokal, den die SpVg Niederndorf im Jahr 2007 bei einem vereinseigenen Turnier gewann, das anlässlich der Einweihung des neuen Kunstrasen-Sportplatzes ausgetragen wurde.
  • Peter Uebach präsentiert einen Pokal, den die SpVg Niederndorf im Jahr 2007 bei einem vereinseigenen Turnier gewann, das anlässlich der Einweihung des neuen Kunstrasen-Sportplatzes ausgetragen wurde.
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sila Niederndorf. „Es war am Anfang nicht geplant, dass ich so viel mache, aber irgendwie kam dann eins zum anderen“, sagt Peter Uebach, 2. Vorsitzender und Technischer Leiter bei der SpVg Niederndorf, über seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Der 59-Jährige fing 2003 als Jugendbetreuer bei dem Fußballverein aus Freudenberg an, hatte seitdem die unterschiedlichsten Positionen inne – mittlerweile ist er Mitgliedern als „Mann für alles“ bekannt.

„Ich war schon als Jugendlicher bei der SpVg aktiv und habe, bis ich 18 Jahre alt war, selber Fußball gespielt. Auch mein verstorbener Vater war große Teile seines Lebens in den Verein involviert.

sila Niederndorf. „Es war am Anfang nicht geplant, dass ich so viel mache, aber irgendwie kam dann eins zum anderen“, sagt Peter Uebach, 2. Vorsitzender und Technischer Leiter bei der SpVg Niederndorf, über seine ehrenamtlichen Tätigkeiten. Der 59-Jährige fing 2003 als Jugendbetreuer bei dem Fußballverein aus Freudenberg an, hatte seitdem die unterschiedlichsten Positionen inne – mittlerweile ist er Mitgliedern als „Mann für alles“ bekannt.

„Ich war schon als Jugendlicher bei der SpVg aktiv und habe, bis ich 18 Jahre alt war, selber Fußball gespielt. Auch mein verstorbener Vater war große Teile seines Lebens in den Verein involviert. Eigentlich war seit der Gründung des Klubs immer ein Mitglied aus meiner Familie hier aktiv“, erzählt Peter Uebach von der fast lebenslangen Verbundenheit zum Verein. Nach einer zwischenzeitlichen Unterbrechung, in der er sich seiner zweiten großen Leidenschaft, dem Motorsport, widmete, fand der gebürtige Niederndorfer erneut zum Fußball. „Meine Kinder haben angefangen, im Jugendbereich zu spielen, weshalb ich als Betreuer ausgeholfen habe“, erinnert sich der 59-Jährige, dessen Söhne Jonas und Niklas nicht nur ihre gesamte Jugend bei der SpVg verbrachten, sondern auch aktuell in der A-Kreisliga für den 1909 gegründeten Klub auflaufen.

Als Betreuer und Trainer begleitete Uebach seine Schützlinge von der E- bis zur A-Jugend, ehe er 2010 als Beisitzer in den Vorstand eintrat. Im selben Jahr trafen die Verantwortlichen um Uebach eine richtungsweisende Entscheidung. „Wir haben 2010 den Entschluss gefasst, dass wir fortan nur noch auf die eigene Jugend bauen möchten, da uns klar wurde, dass die erste Mannschaft auf Dauer zu teuer sein würde. Obwohl wir damals erst einmal bis in die C-Kreisliga abgestiegen sind, konnte man in den Folgejahren schnell erkennen, dass sich der Schritt bezahlt gemacht hat. Der erneute Aufstieg in die A-Liga im Jahr 2019, der für mich persönlich zu den Highlights meiner bisherigen Zeit hier gehört, gelang fast ausschließlich mit Eigengewächsen“, resümiert Uebach, der 2015 schließlich das Amt des 2. Vorsitzenden übernahm.

Als erstes Projekt seiner Amtszeit stand die Renovierung des Sportheims auf dem Programm. „Es kam nicht selten vor, dass man freitagabends noch hier hoch gefahren ist, um eine Wand zu streichen oder andere Dinge in Eigenarbeit fertigzustellen“, berichtet der Ehrenamtler. Spaß mache die Arbeit beim über 300 Mitglieder starken Verein nach wie vor auch deshalb, weil die Bereitschaft der Mitstreiter, verschiedenste Aufgaben zu übernehmen, wenn Not am Mann ist, gegeben ist. „Wenn es mir keine Freude mehr bereiten würde, würde ich auch nichts mehr machen“, sagt Peter Uebach, der sich darüber hinaus, zusammen mit seiner Frau, auch im MS-Kreis Siegen-Wittgenstein ehrenamtlich für Menschen mit Behinderungen engagiert.

Neben dem A-Liga-Aufstieg erinnert sich der 59-Jährige noch an einen weiteren Höhepunkt gerne zurück: Das „Uebach-Spiel“ im Jahr 2017, bei dem eine Mannschaft der SpVg Niederndorf, in der ausschließlich Personen mit dem Nachnamen „Uebach“ auflaufen durften, mit 11:2 gegen den FC Littfeld gewann. „Wir hatten Fernsehteams und über 1000 Zuschauer auf unserem Sportplatz, da herrschte eine Bombenstimmung. Die Idee, eine solche Partie auszutragen, entstand aus einer Bierlaune heraus.“

Auch zukünftige Projekte hat Uebach bereits ins Auge gefasst: „Die Flutlichtanlage muss mal erneuert werden. Außerdem ist in drei Jahren ein neuer Kunstrasen fällig, dafür haben wir bereits ein Konto angelegt.“ An Arbeit – so viel steht fest – wird es dem eifrigen Ehrenamtler, dessen Engagement ursprünglich nicht in einem solchen Umfang geplant war, also sicherlich nicht mangeln.

Autor:

Silas Münker aus Siegen

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