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Rückschlag für Fußballerin aus Freudenberg
Lange Zwangspause für Lena Uebach

In diesem Testspiel des Frauenfußball-Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam war Lena Uebach (l.) noch voller Tatendrang. Im Trainingslager brach dann aber eine alte Knieverletzung wieder auf, die eine Operation erforderlich machte.
  • In diesem Testspiel des Frauenfußball-Bundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam war Lena Uebach (l.) noch voller Tatendrang. Im Trainingslager brach dann aber eine alte Knieverletzung wieder auf, die eine Operation erforderlich machte.
  • Foto: Saskia Nafe
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

ubau Potsdam/Freudenberg. Das ist bitter für Lena Uebach! Gerade erst war die aus Freudenberg stammende Fußballerin bei ihrem neuen Bundesliga-Klub Turbine Potsdam richtig auf Touren gekommen, da wurde sie von einer schwerwiegenden Verletzung am linken Knie gestoppt. Eine alte Blessur, die sie sich Ende September 2019 – seinerzeit noch im Trikot von Bayer Leverkusen – zugezogen hatte, war während des Trainingslagers der Potsdamerinnen in Österreich wieder aufgebrochen und machte eine Operation unumgänglich.

Diese ist mittlerweile in der Berliner Charité erfolgt – und sie ist erfolgreich verlaufen: „Ich hatte zum Glück weder starke Schmerzen noch größere Schwellungen“, erklärt die frühere Spielerin von Fortuna Freudenberg und der Sportfreunde Siegen gegenüber der SZ.

ubau Potsdam/Freudenberg. Das ist bitter für Lena Uebach! Gerade erst war die aus Freudenberg stammende Fußballerin bei ihrem neuen Bundesliga-Klub Turbine Potsdam richtig auf Touren gekommen, da wurde sie von einer schwerwiegenden Verletzung am linken Knie gestoppt. Eine alte Blessur, die sie sich Ende September 2019 – seinerzeit noch im Trikot von Bayer Leverkusen – zugezogen hatte, war während des Trainingslagers der Potsdamerinnen in Österreich wieder aufgebrochen und machte eine Operation unumgänglich.

Diese ist mittlerweile in der Berliner Charité erfolgt – und sie ist erfolgreich verlaufen: „Ich hatte zum Glück weder starke Schmerzen noch größere Schwellungen“, erklärt die frühere Spielerin von Fortuna Freudenberg und der Sportfreunde Siegen gegenüber der SZ. „Dennoch wird es leider einige Monate dauern, bis ich wieder auf dem Platz stehen kann“, sagt Uebach und schickt mit einem sanften Lächeln hinterher. „Ich hoffe, dass ich gutes Heilfleisch habe.“

Sportlich lief es gut – bis die alte Blessur wieder aufbrach

Dieser Rückschlag ist umso bitterer für die 20-jährige Offensivspielerin, da sie sich nach ihrem Wechsel vom Rhein an die Havel sehr gut in der brandenburgischen Landeshauptstadt eingelebt hatte – privat wie sportlich. Von ihrem neuen Klub ist sie äußerst angetan: „Ich habe bislang einen sehr guten Eindruck vom Verein. Turbine Potsdam ist ein reiner Frauenfußballverein – das ist eine neue Erfahrung für mich, aber bislang eine sehr positive“, ist Uebach froh, dass sie den Wechsel in diesem Sommer vollzogen hat.
Auch sportlich lief es zunächst wunschgemäß – bis die alte Blessur wieder aufbrach. „Es ist natürlich umso ärgerlicher, dass mich diese Verletzung jetzt erst mal aus der Bahn schmeißt“, bedauert Uebach ihre (längere) Zwangspause.

Die Freudenbergerin, die am 23. September 2018 beim 1:0-Erfolg von Bayer Leverkusen bei Werder Bremen ihr Bundesliga-Debüt feierte, hatte Ende Mai einen Zweijahresvertrag bei dem renommierten Klub aus Brandenburg unterschrieben. Mit zwei Europapokalsiegen, sechs gesamtdeutschen Meisterschaften, sechs DDR-Titeln sowie drei gesamtdeutschen Pokalsiegen gehört der 1. FFC Turbine Potsdam zu den erfolgreichsten Vereinen im deutschen Frauen-Fußball.

„Turbine Potsdam ist ein sehr ambitionierter Verein. Im Team sind viele junge und talentierte Spielerinnen. Nach drei Jahren bei Bayer Leverkusen bin ich bereit für eine neue Herausforderung und überzeugt davon, dass ich mich in Potsdam sportlich weiterentwickeln werde. Mein Ziel ist es, mich dort als Stammspielerin zu etablieren und mit guten Leistungen für die A-Nationalmannschaft zu empfehlen“, hatte Uebach Ende Mai gegenüber der SZ erklärt.

"Schwierige Zeit wird mich noch stärker machen"

Doch jetzt, gut drei Monate später, wurde die Siegerländerin von der (bitteren) Realität eingeholt. Auf ihren ersten Pflichtspieleinsatz im liebevoll „Karli“ genannten Karl-Liebknecht-Stadion muss die flinke Außenbahnspielerin erst einmal warten, das Thema Nationalmannschaft ist in weite Ferne gerückt. Stattdessen ist nun erst mal Reha angesagt für die „Fleckerin“, die seit der U 16 alle Auswahlmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) durchlief, im Jahr 2017 den EM-Titel holte und in den vergangenen beiden Jahren jeweils U-19-Vize-Europameisterin wurde.
Dass die kommenden Monate eine ganz besondere Herausforderung für Körper und Kopf darstellen, dessen ist sich Uebach bewusst. Sie gibt sich aber gegenüber der SZ kämpferisch: „Ich bin mir sicher, dass mich diese schwierige Zeit noch stärker machen wird.“

Autor:

Uwe Bauschert (Redakteur) aus Siegen

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