Karsten Setzer und Rottweiler Armani bei „Mein Hund, die Kilos und ich“
Zwei "Pfundskerle" auf Sat.1

Tunnelblick beim Hund, Frust beim Herrchen: Karsten Setzer aus Steinebach hatte zu Beginn der Challenge alle Mühe, Armani zum Bewegen zu motivieren. Zu sehen bei „Mein Hund, die Kilos und ich“ am Sonntag um 17.50 Uhr auf Sat.1.
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  • Tunnelblick beim Hund, Frust beim Herrchen: Karsten Setzer aus Steinebach hatte zu Beginn der Challenge alle Mühe, Armani zum Bewegen zu motivieren. Zu sehen bei „Mein Hund, die Kilos und ich“ am Sonntag um 17.50 Uhr auf Sat.1.
  • Foto: Sat.1/Willi Weber
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

pebe Steinebach/Unterföhring. Karsten Setzer und sein Rottweiler Armani (9) waren schon immer ganz dicke miteinander. Zwei „Pfundskerle“ gewissermaßen – und das ist wörtlich zu verstehen. „Ich hatte mir ein Wohlstandsbäuchlein angegessen“, erzählt der 46-jährige Steinebacher am Telefon selbstironisch, „und meine Diäten liefen nach dem Motto: Lieber zwei auf einmal, von einer wird man ja nicht satt.“ AuchArmani hatte zu viel auf den Rippen. Bällchen apportieren? Lange wandern? Warum denn so was, wenn es auch gemütlicher geht und das nächste Leckerli nur einen schmachtenden Blick weit weg ist?

Der "Challenge" von Sat.1 gestellt

„Ich brauchte eigentlich einen Coach für Ernährungsberatung“, fährt Karsten Setzer ernsthafter fort. Und dann fand er bei seinen Mails einen Hinweis auf eine geplante Reality-Doku bei Sat.1, in der es ums Abnehmen für Mensch und Hund ging. Als „Challenge“, als Herausforderung über mehrere Wochen. Er bewarb sich, schickte Bilder mit, bekam schnell positive Antwort vom Sender. Da Corona alles etwas anders macht, gab es statt eines Castings vor Ort einen Video-Chat und obendrein ein Vorstellungsvideo. Er muss überzeugt haben (Armani natürlich auch!), denn er wurde genommen.
„Mein Hund, die Kilos und ich“ heißt das neue Format, mit dem Sat.1 an diesem Sonntag (16. August) ab 17.50 Uhr in die erste Staffel geht. Mit dabei: Karsten und Armani. Zehn Wochen lang, erzählt Karten Setzer, dauerte die Produktion. Fünf Teams aus Mensch und Hund traten dabei gegeneinander an, um so viele Pfunde wie möglich zu verlieren – in der Hoffnung, den „goldenen Knochen“, eine Reise in eine Hunde-Wellness-Hotel und 5000 Euro Taschengeld zu gewinnen.

Dreh auch im Hundcollege in Schöppingen

„Das war eine unglaublich fordernde Zeit“, berichtet Setzer, der im Alltag Masseur und Wellness-Therapeut ist. Gedreht wurde bei ihm zu Hause in Steinebach und in regelmäßigen Abständen in einem Hundecollege im münsterländischen Schöppingen. Beteiligt war eine ganze Crew, angefangen von Hundeerziehungsberater Holger Schüler bis hin zur Fitnesstrainerin Marion Luck („Ninja Warrior Germany“). Es folgten Arztbesuche, Ernährungsplan, Sport für Menschen und Hunde – und viel ehrgeiziges, motiviertes Leiden.

Karsten Setzer kam an seine Grenzen

„Von der Couch-Potatoe zum Sportfreund – das braucht Zeit“, erinnert sich Setzer. Das Programm habe ihn massiv an seine Grenzen gebracht: Tagestouren von 10 000 bis 15 000 Schritten (Schrittzähler inklusive!), Sportübungen, mit denenMarion Luck ihn und die anderen massiv an die Grenzen brachte („aber ich wollte es ja“), Schwimmen mit den Hunden, mehrfach Agility-Parcours – und viele Dinge zu Hause, die in den Tagesplan integriert werden mussten. Dazu die Reduktion auf 1000 Kalorien – „das Hungergefühl am Anfang war schlimm“. Auch Armani musste hungern, keine geräucherten Schweineohren mehr, kein „Schnuck“, dafür rohes Fleisch und Rinderknochen. Zwischendurch gab es Gewichtskontrollen mit Euro-„Schmankerl“ pro abgenommenem Kilo für die, die die meisten Pfunde purzeln ließen.

"Tolle Arbeit" von Holger Schüler

Und heute? „Das Lebensgefühl ist toll, die Kilos sind gepurzelt, das bleibt auch so“, schwärmt Setzer, freut sich, dass er für Armani und sich dauerhaft die Ernährung auf „gesund“ umgestellt hat und kämpft nun fürs bessere und gesündere Essen: „Sie glauben nicht, wie verdammt schwer es ist, Produkte zu finden, in denen zum Beispiel kein Zucker ist.“ Auch das ohnehin gute Verhältnis zu seinem Hund habe sich noch einmal gebessert. „Die Vermenschlichung ist vorbei, der Hund kann hundegemäß leben, da hat Holger Schüler tolle Arbeit geleistet.“ Armani, den er schon als frisch geworfenen Welpen in der Hand hielt und seither kennt, sei jetzt körperlich fit, höre wesentlich besser auf ihn und genieße den direkten Kontakt – ein tolles Gefühl, schwärmt Setzer.In der ganzen Zeit hätten er und die anderen Teilnehmer sich beim Team sehr gut aufgehoben gefühlt, betont er. „Die waren so toll, immer für uns da, Tag und Nacht, auch die Leute beim Drehen.“ Auch wenn alle Kandidaten viel fluchten, hätten die Dreharbeiten doch unglaublich Spaß gemacht, meint er. Zu den anderen habe er auch heute noch Kontakt – „und wir machen alle weiter mit dem Programm“, berichtet er. Das ist aber auch fast das Einzige, das er verrät. Wie die Sache ausgeht, das bleibt bis zur Ausstrahlung geheim. Verständlich. Aber, tröstet er den Interviewer lachend, „abgenommen haben wir alle, so viel ist sicher.“

Tunnelblick beim Hund, Frust beim Herrchen: Karsten Setzer aus Steinebach hatte zu Beginn der Challenge alle Mühe, Armani zum Bewegen zu motivieren. Zu sehen bei „Mein Hund, die Kilos und ich“ am Sonntag um 17.50 Uhr auf Sat.1.
Eine dicke Freundschaft … Karsten Setzer und Armani vor der Herausforderung, gemeinsam abzunehmen.
Autor:

Peter Barden (Redakteur) aus Siegen

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